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Dschingis Khan - Der blaue Wolf [Blu-ray]
 
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Dschingis Khan - Der blaue Wolf [Blu-ray]

Hiroki Matsukata , Rei Kikukawa , Shinichiro Sawai    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Hiroki Matsukata, Rei Kikukawa, Takashi Sorimachi, Mayumi Wakamura, Ken'ichi Matsuyama
  • Regisseur(e): Shinichiro Sawai
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Widescreen, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 6.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 17. Januar 2011
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 136 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004ED5H16
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.812 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Dschingis Khan – ein Name wie Peitschenhieb und Donnerknall: Wo er und seine Mongolenhorden im 12. Jahrhundert einfielen, blieb meist kein Stein auf dem anderen. Ein genialer Feldherr und Eroberer, der eins der größten Imperien der Geschichte schuf. Er war der erste Großkhan, der die mongolischen Volksstämme vereinen konnte und sich weite Teile Zentralasiens und Nordchinas Untertan machte. Von 1206 bis 1227 stand er an der Spitze des Riesenreiches, das er mit Hilfe seiner Reiter kontinuierlich ausbaute. Daher bedeutet der Name Dschingis Khan auch so viel wie „Herrscher der edlen Reiter“. Doch auch ein Dschingis Khan hat einmal klein angefangen, und genau hier setzt das großartige japanische Epos Dschingis Khan – Der blaue Wolf ein.

Dieses aufwändig produzierte Action-Epos über den Khan der Mongolen wurde mit einem Budget von 30 Millionen US-Dollar unter der Regie von Shinichirô Sawai 2007 in Szene gesetzt. Unzählige japanische Filmstars, faszinierende Bilder, einzigartige Filmsequenzen und nicht weniger als fast 30.000 Statisten machen diesen Film zu einem einzigartigen Movie, der auch den Vergleich mit den Klassikern der 1950er und 60er Jahre mit John Wayne und Omar Sharif als Mongolenführer nicht zu scheuen braucht.

Uns so erzählt uns Dschingis Khan – Der blaue Wolf die Geschichte von Temujin (Takashi Sorimachi), der eines Tages zum legendären Herrscher aufsteigen wird. Man nennt ihn auch den blauen Wolf, weil die Legende erzählt, dass zu Beginn des Stammbaums des Khan ein Wolf stehen soll. Zunächst wächst Temujin als Häuptlingssohn auf, doch im 12. Jahrhundert sind die Stämme der Mongolen noch im Krieg untereinander. Zur herkömmlichen Praxis gehört es, dem Feind die Frauen abzujagen und zu schwängern. Das tut auch der Clanführer Yesukhei (Naoki Hosaka), der die schöne Hoelun (Mayumi Wakamura) vom rivalisierenden Merkit-Stamm entführt. Aus einem solchen Frauenraub entsteht somit auch Temujin. Als sein Vater ermordet wird, schlägt schließlich des Jünglings große Stunde. Er übernimmt die Macht im Clan und startet von hier aus unzählige Kriege und Intrigen, unterwirft ganze Völker - niemand kann ihn aufhalten. Zudem  nimmt Temujin Bolte (Rei Kikukawa) zur Frau und schwört seinem besten Freund Jamuqa (Yusuke Hirayama), die mongolischen Stämme zu einen. Doch die schlimmsten Kämpfe stehen ihm noch bevor: Die Unterwerfung Chinas und der Streit mit seinem alten Weggefährten um eine Frau. So wird aus dem alten Freund Jamuqa der erbittertste Gegner, den der Khan bisher hatte. Wahrlich kein leichter Weg auf dem Weg zur Weltherrschaft. Doch Dschingis Khan wäre nicht Dschingis Khan, wenn er nicht auch knifflige Situationen gemeistert hätte...

Dschingis Khan – Der blaue Wolf ist wirklich ein echter Epos. Diese gut 130 Minuten strotzen nur so vor opulenter Ausstattung, Action und berauschender Bilder, das es einem fast schwindelig werden kann. So sieht großes Kino made in Japan aus. Das sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Für Cineasten ein echter Genuss.

Dschingis Khan
Dschingis Khan
Dschingis Khan
Dschingis Khan
Dschingis Khan
Dschingis Khan
Dschingis Khan
Dschingis Khan
Dschingis Khan

Kurzbeschreibung

Dschingis Khan, der Mann, der das größte Imperium der Geschichte aufbaute. Man nannte ihn den "Blauen Wolf"!

Dies ist die Geschichte von Temujin, dem Mann, der Dschingis Khan wurde. Temujin wächst als Häuptlingssohn auf, doch in seinen Adern fließt das Blut eines verfeindeten Stammes! Als sein Vater vom Stamm der Tataren ermordet wird, wendet sich sein Clan gegen ihn und verstößt ihn. Doch Temujin weiß sich zu wehren und gründet einen eigenen Clan. Von hier aus startet er unzählige Kriege und Intrigen, unterwirft ganze Völker - niemand kann ihn aufhalten. Doch die schlimmsten Kämpfe stehen ihm noch bevor: Die Unterwerfung Chinas und der Streit mit einem alten Feind um eine Frau...

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Kundenrezensionen

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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marbod
Format:DVD
Schon mal im Voraus..lasst euch nicht von der Produktbeschreibung und den Bildern täuschen, das ist aus meiner Sicht eine Absolute Irreführung.
Der Film ist insgesamt gesehen ok. Die Geschichte dürfte bekannt sein, allerdings ist Timujin in dieser japanischen Verfilmung eher ein charismatischer Strahlemann, im vergleich zur russichen Verfilmung "Mongole". Dazu gibt es noch einige Abweichungen in dem Aufbau der Geschichte was aber nicht so entscheidend ist für die Gesamtnote.
Der Film ist zwar oppulent ausgestattet hat eine gute Kameraführung und keine schlechte Regie aber die Charaktere bleiben insgesamt eher blass und können die Emotionen (wenn gefragt) nicht rüberbringen.
Wer sich auf große Schlachten freut, der sollte sich nicht zu sehr freuen, denn die Schlachten werden so zu sagen nur angedeutet. Man sieht 2 Armeen, viele Pferde und dann wird losgeritten und bestenfalls sieht man 3-4 Kampfszenen und ein paar Kämpfer die vom Pfeil getroffen vom Pferd stürzen, dann wird der Rest erzählt und die Schlacht ist zu ende bevor sie richtig anfing.
Es fehlt Dynamik im Kampf und Aussagekraft der Charaktere, deshalb kann der Film nicht mitreissen.
Die Schlachten werden übrigens von einer Musikuntermalung begleitet, die Perfekt zu der Schlacht von Waterloo oder den Nord/Südstaaten Krieg passen würde..also auch hier ein Punkt der dem ganzen Kraft raubt.
Meiner Meinung nach, bleibt Mongole die beste Verfilmung über Dschingis Khan, wenn auch keine Perfekte.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Super Film 28. Dezember 2010
Von Tuvok
Format:Blu-ray
4-5 Sterne, auf alle Fälle. Die geschichte ist im Film wie in echt. ie Mongolen siedelten ursprünglich im Nordosten der heutigen Mongolei, zwischen den Flüssen Onon und Kerulen. Sie setzten sich aus nomadischen Hirtenstämmen der Steppe sowie Jägern und Fischern der Waldgebiete zusammen und waren in zahlreiche kleinere Gruppierungen zersplittert.Das Weidegebiet war (und ist bis heute) Gemeineigentum, d. h. Besitzrechte an Grund und Boden waren unbekannt. Trotzdem bestand aufgrund der ungleichen Verteilung des Viehbesitzes eine frühfeudale Ordnung innerhalb der einzelnen Stämme. Stammesübergreifend wurden die Führer für Kriegs-, Raub- und Jagdzüge um 1200 noch von den Stammesfürsten auf einer Kuriltai frei gewählt, aber es bildete sich in den Einigungskämpfen jener Zeit eine Militäraristokratie heraus, die im Laufe der Entwicklung der mongolischen Kriegführung sehr viel Macht erlangte und deren Führungspositionen unter Dschingis Khan schließlich erblich wurden.Der mongolischen Legende nach standen am Anfang des Stammbaums von Dschingis Khan (und damit auch aller Mongolen) ein Wolf und eine Hirschkuh, die sich nahe dem heiligen Berg Burchan Chaldun am Ufer des dort entspringenden Onon niederließen. Dieser Berg liegt etwa 170 km östlich vom heutigen Ulan Bator und ist Teil des Chentii-Gebirges, in dem auch die Flüsse Kerulen und Tuul entspringen.Dschingis Khan gehörte zum Stamm der Mongghol, zum Klan der Borjigin (Wildenten-Leute) und zum Unterklan der Qiyat (Kijat). Er war der älteste Sohn des Klanchefs Yesügai und seiner Frau Hoelun-Ujin (auch Üdschin). Er war der Urenkel des legendären Mongolenfürsten Qabul (auch als Kabul Khan bekannt), der um 1130-50 die mongolischen Stämme vorübergehend vereinigt hatte, und erhielt von seinem Vater den Namen Temüdschin (tatar.: der Schmied, falsch mit der Eiserne übersetzt, in englischer Transkription Temüjin). Dieser Name stammte nach alter mongolischer Sitte von einem gefangenen Feind.In dem erst nach dem Tode Dschingis Khans von seinem Sohn und Nachfolger Ugedai beauftragten Epos Die geheime Geschichte der Mongolen wird berichtet, dass der kleine Temüdschin bei seiner Geburt einen Blutklumpen in seiner rechten Faust festgehalten habe, damals für die Mongolen ein prophetisches Zeichen für Stärke und Willenskraft. Als Geburtsort gilt der Burchan Chaldun am Oberlauf des Onon.Zu dieser Zeit waren die Klans der Steppe in ständige Kämpfe untereinander verwickelt. Temüdschins Vater Yesügai hatte durch Raubzüge gegen die Tataren und Merkiten das Stammesgebiet stark vergrößert und Reichtum und Wohlstand angesammelt. Bei einem dieser Überfälle raubte er sogar Temüdschins Mutter direkt vom Hochzeitswagen ihres merkitischen Bräutigams und machte sie zu seiner eigenen Frau. In einer sorgenfreien Kindheit lernte der kleine Temüdschin schon früh das Reiten, Bogenschießen und Jagen, die damals entscheidenden Fähigkeiten für das Überleben in den Steppen Zentralasiens. Wie so oft bei Nomadenvölkern galt auch dort das Gesetz des Stärkeren, der sich ohne Rücksicht nimmt, was er gerade braucht. Deshalb drohte aber auch nach jedem Überfall und Raub im Gegenzug die Rache des Unterlegenen, wie es Temüdschin später noch selbst erfahren sollte.Den Berichten nach als kleiner Junge zunächst eher ängstlich und schüchtern, entwickelte er eine enge Bindung zu seinem Schwurbruder Dschamucha, der später allerdings aus Rivalität zu seinem erbittertsten Feind werden sollte.Temüdschin war neun Jahre alt, als sein Vater, wie damals bei den mongolischen Nomaden üblich, mit ihm auf Brautschau ging. Im Lager eines befreundeten Klans vom Stamme der Unggirat entdeckten sie ein kleines, hübsches Mädchen namens Börte. Diese war die Tochter des Stammesführers, bei dem sie um ihre Hand anhielten. Da dieser einverstanden war, blieb der zukünftige Bräutigam nach altem Brauch für einige Zeit bei seinen Schwiegereltern und freundete sich dort mit seiner kleinen Verlobten an. Sein Vater ritt allein zurück und nahm unterwegs die Gastfreundschaft von Tataren an. Diese erkannten ihn jedoch als Oberhaupt des feindlichen Stammes und vergifteten ihn während des Essens. Von einem Boten über den Tod seines Vaters unterrichtet, kehrte Temüdschin zu seinem Stamm zurück. Wegen seiner Jugend wurde er dort jedoch nicht als Nachfolger seines Vaters anerkannt. Die ehemaligen Gefolgsleute wandten sich von seiner Familie ab, die ganze Sippe löste sich auf und er blieb als ältester Sohn mit der Mutter, seinen drei halbwüchsigen Brüdern und einer kleinen Schwester zurück. Ohne den Schutz des Stammes wurde ihnen nach und nach ihr gesamtes Hab und Gut geraubt und sie lebten die nächsten Jahre in Armut. Zwischen ihm und seinen Brüdern gab es häufig Streit, der schließlich darin gipfelte, dass er seinen Halbbruder Bektar ermordete. Nach anderer Quelle tötete er seinen Bruder im Streit um die Beute nach einem Raubzug.Für andere Mongolenfürsten stellte er trotz seiner kläglichen Lebensumstände und seiner Jugend allein auf Grund seiner aristokratischen Abstammung dennoch eine Bedrohung dar und die Familie musste immer wieder fliehen. Manchmal soll Temüdschin in den Zeiten der größten Bedrängnis Zuflucht am heiligen Berg Burchan Chaldun gesucht haben. Auf einer dieser Fluchten wurde er schließlich von den Taijut gefangengenommen, wie ein Sklave gehalten und aufs Tiefste gedemütigt. Durch seine abenteuerliche Flucht aus dieser Gefangenschaft erlangte er bei seinen Altersgenossen großes Ansehen. Er suchte und fand auch seine Verlobte Börte wieder und konnte sie endlich heiraten.Temüdschin wusste, dass man in der Steppe nur überleben kann, wenn man mächtige Verbündete hat. Durch geschickte Diplomatie gelang es ihm, seine Gegner nach und nach für sich zu gewinnen oder auszuschalten.1190 einte er so die mongolischen Sippen, welche danach unter seiner Führung begannen, die benachbarten Steppenvölker zu unterwerfen. Als Anreiz für den unbedingten Gehorsam seiner Kämpfer versprach er ihnen reiche Beute auf den noch kommenden Kriegszügen.1201 gelang ihm ein Sieg über seinen umtriebigsten Rivalen und ehemaligen Schwur- bzw. Blutsbruder, den Gurkhan Dschamucha. Dieser konnte zunächst fliehen, verlor jedoch einen Großteil seiner Gefolgschaft. Im verzweifelten Kampf gegen Temüdschin ging er ständig wechselnde Bündnisse mit Freund und Feind ein. Seinen engsten Vertrauten wurde dieses aussichtslose Wechselspiel schließlich zu viel und sie lieferten ihn an Temüdschin aus. Der setzte jedoch ein für ihn bezeichnendes Exempel. Da ihm nichts so verhasst war wie Treulosigkeit und Verrat, ließ er die Häscher von Dschamucha und all ihre Familienmitglieder töten. Seinem ehemaligen Blutsbruder bot er hingegen erneut seine Freundschaft an und bat ihn, an seine Seite zurückzukehren. Der konnte und wollte dieses großzügige Angebot nicht annehmen und bat um einen standesgemäßen Tod, der ihm auch gewährt wurde. Später besiegte Temüdschin auch den Verräter Kushluq, der mit den Kara-Kitai gegen ihn gekämpft hatte.1202, nach einem Sieg über die Merkiten im Norden, fühlte Temüdschin sich stark genug, um sich an den Tataren im Osten für den Tod seines Vaters zu rächen. In blutigen Kämpfen besiegte er die vier Stämme der Tataren und nach den Angaben der 'Geheimen Geschichte der Mongolen' ließ er bei den Besiegten nur diejenigen am Leben, welche nicht größer als die Achshöhe eines Ochsenkarren waren. 1203 schlug er die Keraiten unter Toghril Khan und Nilkha und 1204 die Naimanen unter Tayang Baybugha im Westen. Damit waren die letzten Hürden auf dem Weg zur uneingeschränkten Macht überwunden.Im Jahr 1206 berief Temüdschin an der Quelle des Onon einen Reichstag ein, den sogenannten Kuriltai. Dort wurde er von den anwesenden Schamanen und Stammesfürsten zum 'Dschingis Khan', dem Großkhan aller Mongolen, ernannt und mit dem Titel 'ungestümer Herrscher' (ozeangleicher Herrscher) ausgezeichnet. Das ihm verliehene Hoheitszeichen, die weiße Standarte, steht noch heute zusammen mit neun weiteren Standarten für die damaligen Kernstämme des Reiches als Symbol des heutigen mongolischen Staates im mongolischen Parlament. Die drei Zacken an der Spitze der Standarte stehen stellvertretend für Mond, Sonne und Flamme und sollen die Stärke der Mongolen symbolisieren. Dabei symbolisiert der Mond die Vergangenheit, die Sonne die Gegenwart und die Flamme die Zukunft des Mongolenreiches.
Das Mongolenreich unter Dschingis Khan und seinen Nachfolgern.

* Ausdehnung unter Dschingis Khan und Nachfolgern
* Nachfolgereiche 1294:
* Goldene Horde
* Tschagatai-Khanat
* Ilkhanat
* Yuan-Dynastie (Großes Khanat)

Durch den Beschluss des Reichstags entstand ein neuer Staat mit Dschingis Khan als unumschränktem Herrscher und alleinigem Gesetzgeber. Die Regierung bildeten seine Mutter, Brüder und Söhne. Von Repräsentanten anderer Völker lernte er, wie man ein großes Reich verwaltet. Dazu befahl er seinem Sohn Ugedai, die alten und neuerlassenen Gesetze in Form eines mongolischen Grundgesetzes, der Jassa, aufzuschreiben. Lesen Sie weiter... ›
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Anschaubar 1. Januar 2011
Von Rami
Format:DVD
Ich hab schlimmeres erwartet nach der vielen schlechten Kritik, die aber berechtigt ist.
Ich lese gerne und viel über die Mongolen, schließlich waren es auch teilweise sie die mich zum Asien-Fan gemacht haben, so musste ich natürlich auch den Film sehen. Sein Problem ist aber leider offensichtlich, er ist einfach zu japanisch und alles andere als mongolisch. Da hat man z.B. in "MUSA wesentlich besser hin bekommen oder auch in "Nomad the Warrior" - beide sind da vielleicht bis jetzt die einzigen Filme die die Mongolen zu der Zeit authentisch rüber bringen, besonders "Musa" ist da bisher Präferenz - auch wenn sie da nur teilweise vorkommen. Die Mongolen hier sehen so aus wie Japaner (was sie auch sind), verhalten sich auch so und die Kostüme sehen nicht überzeugend aus und ein wenig billig. So ein Film muss eigentlich archaisch sein und spätestens wo eine Frau als furchtlose Kriegerin auftaucht in so einen Szenario wird es lächerlich - es gab dort zwar mal vor tausend Jahren davor weibliche Steppenreiterinen, aber niemals zur Zeiten des Khans - na ja. Der Film hat aber auch seine Qualitäten so das man ihn sich schon bis zum Ende anschauen kann - das ist hauptsächlich wegen der schönen Landschaft Aufnahmen und auch den gigantischen Massenszenen die zu gefallen wissen. Geschichtlich sollte man es hier nicht all zu ernst nehmen und überhaupt wenn man einmal einfach ausblendet das der Film eine Verfilmung der Mongolen und Dschingis Khan ist, dann ist er gar nicht mal so schlecht. Großartige Längen gibt es nicht wirklich - es ist ein ziemlich schöner Abenteuerfilm. Wäre es vielleicht ein anderes Szenario gewesen hätte er vielleicht ein richtig guter Blockbuster werden können- man hätte mit den Mitteln lieber einen Samurai-Film machen sollen. Wie auch immer meine Erwartungen waren niedrig, aber ich wurde doch ganz gut unterhalten.
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