Sparsam, teils kammermusikalisch (Cello, Piano) instrumentiert, erinnern mich die stark vom amerikanischen Folk inspirierten Songs von K. C. McKanzie auch stimmlich sehr an Suzanne Vega, und wie die New Yorkerin trägt auch McKanzies Stimme problemlos das ganze Album, ohne langweilig zu werden. Melancholisch, poetisch, gut. Ein Album ohne viel Schnickschnack, geradeheraus. Melancholie mit lustigem Banjo. Die Musik weist nach Amerika, der Name irgendwie nach England oder Irland, doch die Dame stammt aus Mitteldeutschland - die beste Bereicherung der deutschen Folklandschaft in diesem Jahr und zweifellos eines meiner Spitzenalben 2009! Schade, dass die Platte weitgehend ein Geheimtipp bleibt.