Mir persönlich gefällt dieser Teil am besten. Die Story ist vielleicht etwas dünner als im ersten Band, aber immer noch gut genug um die Geschehnisse, die Druuna erleiden muss, zu begründen. Es ist nicht so, dass sie irgendwohin geht, nur weil sie Lust hat. Nein, in diesem Band hat sie eine Aufgabe und um diese zu schaffen, muss sie das ertragen, was ihr widerfährt. Und am Ende kommt dann die ganz bitterer Pille. Allerdings fragt man sich, nach der Einsicht von Druuna, warum sie ihren Peiniger dann in späteren Teilen noch liebt.
Die Farben sind heller und frischer als im ersten Teil und hier hat man auch den Eindruck, dass Serpierie noch Ideen auf Lager hatte. Der Sex und die Gewalt sind hier noch nicht so sehr im Vordergrund wie in späteren Bändern.