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Drum - Wahrheit um jeden Preis
 
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Drum - Wahrheit um jeden Preis

Taye Diggs , Gabriel Mann , Zola Maseko    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

VideoMarkt

Südafrika in den 50er Jahren. Der schwarze Sportjournalist Herny Nxumalo arbeitet für das Klatschblatt "Drum". Als er eines Tages davon Wind bekommt wie brutal afrikanische Arbeiter auf einer Farm ausgebeutet werden, deckt er unter Einsatz seines Lebens den Skandal auf. In der Folge avanciert die Boulevardzeitung zu einem Politmagazin, das sich mit seiner Berichterstattung viele Feinde in hohen Regierungskreisen macht. Als Henry auf eine politische Verschwörung stößt, geraten er und seine Familie in die Schusslinie der Mächtigen.

Video.de

Eine Geschichte, die das Leben schrieb, erzählt Zola Maseko in seinem ersten Spielfilm. Die amerikanisch-südafrikanische Koproduktion basiert auf der Biographie des Journalisten und Nationalhelden Henry Nxumalo, hervorragend verkörpert von Taye Diggs ("Chicago"). Neben dem brillanten Schauspielensemble überzeugt auch der Soundtrack mit seiner Mischung aus Swing und traditionellen Gesängen. Das bittersüße Drama, das die Atmosphäre im Südafrika der 50er grandios widerspiegelt, eignet sich bestens für historisch Interessierte.

Blickpunkt: Film

Der südafrikanische Regisseur Zola Maseko schildert in diesem Drama das Schicksal des schwarzen Journalisten Henry Nxumalo, der Anfang der 50er Jahre für das Lifestyle-Blatt 'Drum' brisante gesellschaftspolitische Themen aufgriff und seine kritische Berichterstattung mit dem Leben bezahlte.

Es gab um Johannesburg nicht nur Townships wie Soweto mit seinen medial ausgeschlachteten Ausschreitungen, sondern auch unbekannte wie Sophiatown. In den 50er Jahren konnten farbige Südafrikaner sich dort ohne Erlaubnis niederlassen, Menschen verschiedener Rassen Häuser kaufen und in relativer Toleranz miteinander leben. Trotz Armut, Gewalt und sozialer Missstände entwickelte sich das Viertel zum 'swinging' multikulturellen Treffpunkt von Künstlern, Journalisten und Bohémiens, auch wenn einen Steinwurf weiter Gangster ihr mörderisches Geschäft betrieben.
Nicht durch die Brille eines liberalen Weißen (wie in 'Cry Freedom'), sondern durch die des im Exil geborenen Zola Maseko, Mitglied des bewaffneten Flügels des A.N.C. von 1987 bis 1989, wird die Politisierung der Illustrierten nachgezeichnet, die unter dem englischen Gutmensch-Verleger (raue Schale, weicher Kern) mit Artikeln über Sport, Klatsch, Kriminalität, Musik und Sex bei der urbanen schwarzen Mittelschicht gut ankommt. Aber erst durch den investigativen Journalismus des Schwarzen Henry Nxumalo und seines deutschstämmigen Fotografen steigt die Auflage rapide - ein Grund mehr, die Recherchen weiterzutreiben. Mal arbeitet Henry undercover auf einer Buren-Farm als Leibeigener oder lässt sich ins Gefängnis einweisen, seine auf Fakten basierenden Berichte decken schlimmste Misshandlungen und Ungerechtigkeiten auf. Als er die Pläne der Stadtverwaltung anprangert, das beliebte Viertel aus Gewinnsucht platt zu machen und die Bewohner zu vertreiben, gerät er endgültig ins Visier rassistischer Machthaber, die keine Kritik dulden - und schon gar nicht von 'Kaffern'.
Maseko vermeidet die Story vom strahlenden Helden, erzählt von der Zeit kurz vor der Einführung verschärfter Rassengesetze mit ihrer lebendigen Kultur, vom Leben in Hinterhöfen und Jazz-Kneipen, wo die Menschen ihre alltägliche Demütigung mit Whisky runterspülen und feiern, als wäre es das letzte Mal, und er macht auch einen Schlenker auf die Anfänge des A.N.C und des jungen Nelson Mandela. Allerdings stürzen die zahlreichen und komplexen Themenbereiche wie Korruption, Polizeibrutalität, Sklaverei oder Verbot sexueller Beziehungen zwischen Schwarzen und Weißen auf den Zuschauer ein, werden gewissenhaft abgehakt.
'Drum' ist kein cineastischer Meilenstein, orientiert sich an amerikanischer Fernseh-Ästethik und will nicht mehr sein als solides, ehrliches und politisch korrektes Kino. Stärke und Schwäche liegen in der verblüffenden, anfänglich irritierenden, dann anrührenden Einfachheit der Narration. Die Dramatik legt gegen Ende so richtig zu. Der zutiefst bewegende Schluss versöhnt mit jeglichen Mängeln. Dieses Porträt eines kaum wahrgenommenen Südafrika ist schon wegen der Schauspieler, allen voran Taye Diggs, sehenswert. mk.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Drama über das Schicksal des schwarzen Journalisten Henry Nxumalo, der seine kritische Berichterstattung in den 50ern in Johannesburg mit dem Leben bezahlte.

Kurzbeschreibung

1951. Johannesburg, Südafrika. Der schwarze Journalist Henry Nxumalo arbeitet beim Lifestyle-Magazin "Drum" als Sportreporter und verbringt seine Nächte mit Alkohol und Jazz-Musik in den illegalen Clubs im vibrierenden Stadtteil Sophiatown. Doch die Ungerechtigkeit des Apartheidregimes treiben ihn immer häufiger dazu, auch politische Themen aufzugreifen! Als er beginnt, in seinen Artikeln die herrschende Politik der Rassentrennung anzuprangern, wird das Blatt zu einem Sprachrohr der Anti-Apartheid-Bewegung, das auch international Beachtung findet. Zusammen mit dem deutschen Fotografen Jürgen Schadeberg recherchiert er unter schwierigsten Bedingungen und unter Einsatz seines Lebens in Gefängnissen und auf den Burenfarmen Südafrikas, wo Schwarze wie Leibeigene gehalten und zur Arbeit gezwungen werden. Als die beiden eine politische Verschwörung aufdecken, geraten sie in höchste Lebensgefahr...

Produktbeschreibungen

1951. Johannesburg, Südafrika. Der schwarze Journalist Henry Nxumalo arbeitet beim Lifestyle-Magazin "Drum" als Sportreporter und verbringt seine Nächte mit Alkohol und Jazz-Musik in den illegalen Clubs im vibrierenden Stadtteil Sophiatown. Doch die Ungerechtigkeiten des Apartheidregimes treiben ihn immer häufiger dazu, auch politische Themen aufzugreifen. Als er beginnt, in seinen Artikeln die herrschende Politik der Rassentrennung anzuprangern, wird das Blatt zu einem Sprachrohr der Anti-Apartheid-Bewegung, das auch international Beachtung findet. Zusammen mit dem deutschen Fotografen Jürgen Schadeberg recherchiert er unter schwierigsten Bedingungen und unter Einsatz seines Lebens in Gefängnissen und auf den Burenfarmen Südafrikas, wo Schwarze wie Leibeigene gehalten und zur Arbeit gezwungen werden. Als die beiden eine politische Verschwörung aufdecken, geraten sie in
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