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Druidenchronik, Band 2: Schattensturm [Taschenbuch]

Andreas Saumweber
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

13. Dezember 2010
Die Druidenchronik wird fortgeschrieben Die Schlacht ist vorüber, doch der Krieg hat gerade erst begonnen. Ein magisches Weltenepos: Die junge Irin Keelin in einer Welt voller Weisheit und Geheimnisse. Keelin hat es in die Welt der Druiden verschlagen, in der Schattenwesen für ihren Lord Rushai um die Macht kämpfen. Auf der Jagd nach den Geheimnissen der Schatten gerät sie in eine gefährliche Intrige, bei der ihr auch der Druide Derrien nicht helfen kann. Denn der versucht den Sohn seines toten Bruders in Sicherheit zu bringen, um dem dunklen Lord nicht zu unterliegen. Somit bleibt Rushai Zeit, seine finsteren Pläne in die Tat umzusetzen.

Wird oft zusammen gekauft

Druidenchronik, Band 2: Schattensturm + Schattenfluch: Druidenchronik. Band 3 + Druidenchronik, Band 1: Schattenkrieg
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 864 Seiten
  • Verlag: Aufbau; Auflage: 1 (13. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746626455
  • ISBN-13: 978-3746626451
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 50.528 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Andreas Saumweber hat in Erlangen und Tromsø Medizin studiert und sich viel mit nordischer und keltischer Mythologie beschäftigt. Nach seinem Examen lebt und arbeitet er in Bayreuth. Im Aufbau Verlag liegt von ihm die Druidenchronik „Schattenkrieg“,„Schattensturm“ und „Schattenfluch“ vor.. www.die-schatten-kommen.de

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Kundenrezensionen

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rau, komplex, tiefgründig 7. Februar 2011
Format:Taschenbuch
Im "Schattensturm" schickt Andreas Saumweber seine Charaktere Derrien, Veronika und Co. mit Volldampf in die zweite Runde. Die ersten vier Kapitel spielen in der "Außenwelt", d.h. einer düsteren Version unserer eigenen Welt mit Agententhriller- und Horrorelementen (vor allem das erste Veronika-Kapitel sollte man nicht gerade in der U-Bahn lesen). Erst Baturix bringt uns wieder in die von Kelten bevölkerte Innenwelt, die unter dem Einfluss der "Schattennebel" aber ebenfalls immer rauer und trostloser wird. Leitfaden des Buches ist die Suche nach den Ursprüngen der geheimnisvollen Schatten, die aber vor allem neue Fragen aufwirft.

Wer diesmal mehr klassische Fantasy erwartet, wird enttäuscht. Hier gibt es keine guten Helden und keine Wohlfühl-Mittelalter-Romantik. Kämpfe sind keine ästhetischen Schwertgefechte, sondern mühsames, schmutziges Geacker. Wer Rollenspielsettings wie World of Darkness und Shadowrun, Bernard Cornwell, "Die Säulen der Erde" von Ken Follett und den "Eis und Feuer"-Zyklus von George R.R. Martin mag, sollte hier bedenkenlos und ohne zu zögern zugreifen.

Während sich die Geschichte im ersten Buch ziemlich geradlinig auf den dramatischen Höhepunkt zu entwickelte und nur Veronikas Geschichte mit einem Cliffhanger endete, nehmen die Geschehnisse hier deutlich an Komplexität zu. Dies liegt zum einen an zwei neuen Parteien, die am Konflikt teilnehmen, zum anderen an sich abzeichnenden Zerwürfnissen hinter den Fronten. Reizvoll ist insbesondere das Aufeinandertreffen der verschiedenen Kulturen, das nie ganz reibungslos ist, aber im Lauf des Buches zunehmend nuanciert wird.

Die besondere Stärke Saumwebers liegt darin, alle Figuren einerseits liebevoll realistisch zu zeichnen und mit Eigenheiten und (nicht immer edlen) Motiven auszustatten, sie aber andererseits schonungslos der harten Wirklichkeit einer kriegerischen Epoche auszusetzen. Jeder Protagonist erlebt die Geschichte aus seiner ihm eigenen Perspektive und ist von ganz unterschiedlichen Menschen mit eigenen Persönlichkeiten umgeben, mit denen er sich auseinandersetzen muss. Der Erzählstil wechselt je nach Charakter. Beim Chef einer Rockerbande ist er rasant und flapsig; bei Keelin, der Heilerdruidin, sind immer Angst und Bedrückung herauszuhören. Das macht die Lektüre anspruchsvoll, denn der Leser bekommt nicht einfach einen eigenschaftslosen 08/15-Point-of-View-Charakter vorgesetzt, mit dem sich jeder identifizieren kann, sondern ist gezwungen, sich auch in Personen hineinzuversetzen, deren Hinter- und Beweggründe ihm eher fremd sind.

Dank der häufigen Wechsel der Erzählperspektive und des Hin- und Herspringens zwischen der archaischen Innen- und der modernen Außenwelt wird es nie langweilig: da entdecken keltische Krieger einen geheimnisvollen Runenstein am Ufer eines von furchteinflößenden Geistern heimgesuchten Fjords, im nächsten Kapitel verfolgt man ein Killerkommando bei einer actionreichen Geheimmission auf einem Flughafen, um schließlich in die melancholische Atmosphäre der Odyssee zweier Druiden einzutauchen, die verwundet und müde in Sumpf und Nebel umherirren.
Obwohl, oder gerade weil mit jedem neuen Kapitel der Standpunkt gewechselt wird, fügen sich die einzelnen Mosaiksteine für den Leser so zu einer zusammenhängenden, facettenreichen und tiefgründigen Erzählung.

Eine bereicherndes Leseerlebnis, dass einen lange nicht loslässt und ungeduldig auf den nächsten Band warten lässt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelunge Fortsetzung! 9. November 2011
Format:Taschenbuch
"Die Schlacht ist vorüber, doch der Krieg hat gerade erst begonnen."

Diesen Satz von der Rückseite des Buches kann man sehr gut als Leitspruch des Romans bezeichnen. Nach dem verlustreichen Sieg der Innenweltler sind die Stämme ziemlich geschwächt. Doch jetzt wartet außer der Bedrohung durch die Schatten auch Unheil in den Reihe der Menschen: die Germanen wollen ihre Gebiete zurück. Neben den übernatürlichen Gegner prallen nun die unterchiedlichen Kulturen schonungslos aufeinander.

In "Schattensturm" wird die Druidenchronik nahtlos fortgeführt. Als Leser trifft man wieder auf alte Bekannte und neue große Geheimnisse. Noch immer sind Druiden und Stammesführer auf der Suche nach der Herkunft der Schatten, um sie endlich zu vernichten.

Durch die häufigen Perspektivenwechsel wird man an die Geschichte gefesselt. Andreas Saumweber gelingt es sehr gut, die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verbinden. Das ist auch unheimlich praktisch für das Verständnis, da der Roman sehr komplex und mit vielen Details aufgebaut ist. Mir persönlich gefällt das gut, weil ich meine eigene Phantasie einfließen lassen kann und mich die Geschichte fordert, statt zu langweilen.

Fazit: Moderne Außenwelt mit übernatürlichem Untergrund trifft auf Innenwelt in mittelalterlichem Kriegszustand. Gelungener Band 2!
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4.0 von 5 Sternen es geht nahtlos weiter 7. August 2012
Format:Taschenbuch
Inhalt:
die keltischen Stämme um die Druiden Ronan und der Cintorix haben die Schlacht gegen die Schatten nur knapp und unter hohen Verlusten gewonnen. Auch Ronan fällt in der Schlacht, so dass es nun an Derrien liegt, die Kämpfe gegen die Schatten und Rattenmenschen fortzuführen. Während sich die Kelten von der Schlacht erholen und ihre Verluste betrauern sammelt der Schattenlord Rushai schon ein neues Heer, um Midgard endgültig zu erobern und zu unterjochen.
Unbeobachtet und von allen übersehen, sammeln die Germanen in der Aussenwelt heimlich ihr Volk, bilden es in der Kriegskunst und für ein Leben in der Innenwelt aus. Hier kommt Veronika Wagner ihre Ausbildung bei der Bundeswehr zu Gute und sie steigt zu einer der Anführerinnen der Germanen auf, obwohl sie über keine Magierkraft verfügt. Nach und nach erobern die Germanen die Länder der Kelten. Während die Schatten nur auf Vernichtung aus sind, versuchen Veronika und Lord Harwarth, ihr Stammesland ohne Blutvergießen zurück zu erobern. Denn das Land der Kelten gehörte ursprünglich den Germanen, die von den Kelten vor Jahrhunderten vernichtend geschlagen und vertrieben wurden. Obwohl Veronika bemüht ist, das Leben der Kelten zu schonen, tötet sie im Kampf versehentlich Derriens Neffen und zieht sich damit seinen Hass zu. Und auch der Ahnenhass der keltischen und germanischen Druiden verhindert einen Frieden zwischen den beiden Völkern. Dieser wäre aber wichtig, damit beide Seiten zusammen gegen die Schatten kämpfen können. Nur als Verbündete haben beide Völker eine Chance.

Die Handlung ist, wie schon in Band eins, so aufgeteilt, dass je einer der Hauptpersonen ein Kapitel gewidmet ist. Neben Derrien, Keelin, Baturix und Mickey aus Band eins kommt hier noch Wolfgang hinzu, ein germanischer Druide und Freund Veronikas.

Mickey zweifelt langsam an der Allianz mit den Schatten. Ihre Arroganz und Überheblichkeit, ihre unbedachten Handlungen und ihre Verschwendung von Ressourcen (Menschen) bringen ihn dazu, die Ziele der Schatten zu hinterfragen. Er hat die Hälfte seines Rudels bei sinnlosen Aufträgen verloren und als er sieht, wie die Gefangenen der Schatten behandelt werden, erkennt er nach und nach, dass dieses Schicksal auch irgendwann ihm und dem Rudel bevorsteht. Er nimmt Kontakt zu Keelin auf und bemüht sich neue Verbündete unter den Hexern und Renegaten zu finden.

Derrien wird vom Hass auf Veronika getrieben und er unternimmt alles, um sie zu töten. Als seine Leute bei der Aufgabe, sie zu meucheln, versagen, unternimmt er auf einer Friedenskonferenz selber einen Mordversuch und bricht damit denn brüchigen Frieden. Eine Einigung zwischen Germanen und Kelten rückt somit in weite Ferne. Nur Keelin erkennt, dass dieser Frieden unabdingbar ist und sie begibt sich in die Hand der Germanen. Hier wird sie jedoch von Wolfgang angeklagt, an dem Attentat gegen Veronika beteiligt gewesen zu sein und ihr steht die Todesstrafe bevor.

Baturix wird von Cintorix verstoßen und fällt tief. Von Frau und Kindern verlassen und ohne Herrn schließt sich den Waldläufern an. Derrien, der es ihm nicht verzeihen kann, ein Gefolgsmann der Spinne gewesen zu sein, macht ihm das Leben zur Hölle und übergibt ihm reine Selbstmordkommandos.

Kommentar:
Dieser Band setzt die Geschichte der Kelten und Druiden nahtlos fort. Ohne Band eins zu kennen sollte man dieses Buch nicht lesen. Wie oft bei Trilogien, hat der mittlere Band es etwas schwer. Bis sich alle Parteien positioniert haben und alle Fronten geklärt sind, zieht sich die Geschichte etwas hin. Erst zum Ende hin nimmt die Story rasant an Fahrt auf. Der schnelle Kapitelwechsel verwirrt etwas. Die Geschichte springt zwischen den Protagonisten und den Welten sehr schnell hin und her und man hat als Leser manchmal schwer, den einzelnen Fäden zu folgen. Diesmal sind auch die Wechsel in den Zeitabschnitte erheblich größer als in Band eins.
In diesem Band ist Mickey eine meiner Lieblingsfiguren, obwohl er auf der Seite des Bösen steht. Aber die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen immer mehr und gerade Derriens Handlungen lassen den Leser langsam zweifeln, ob alles so schwarz und weiß ist, wie die Kelten das gerne sehen. Der Autor hat hier wieder ein Buch geschrieben, das eher für erwachsene Leser ist. Die Gewalt und der Krieg werden sehr plastisch und detailreich geschildert, mir persönlich war es manchmal etwas zu extrem. Allerdings wird hier, im Gegensatz zu Band eins, mehr Wert auf die Gefühlswelt der Protagonisten gelegt. Die einzelnen Charaktere gewinnen an Tiefe, so dass man sich als Leser gerne auf sie einlässt.

Wie schon Band eins, ist auch dieser Band sehr schön gestaltet. Die obere Schnittkante ist wieder in einem kräftigen rot gehalten, ein eingearbeitetes Leseband rundet das Buch optisch ab. Das Cover macht Eindruck, die Karten und das Personenregister helfen dem Leser, sich zurecht zu finden. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, die zwar ihre Längen hat aber durchaus lesenswert ist. Zumal Band drei wirklich wieder an Fahrt aufnimmt.
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