Aus der Amazon.de-Redaktion
Aber die Welt ist nicht ganz so unschuldig in Drop City, wie seine Bewohner es sich ersehnen, schließlich befinden wir uns in einem Roman von T.C. Boyle. Ein echtes Kind schluckt LSD im Fruchtsaft, ein anderes Kind wird von den Jüngern freier Liebe vergewaltigt. Und dann tritt Gott auf in Gestalt des Sheriffs und vertreibt die Hippies aus ihrem trügerischen Paradies. So müssen sie sich auf die Reise machen ins kalte Alaska, wo wiederum eine Hütte auf sie wartet. Über die Grenze kommen sie nur, weil die zugekiffte Gruppe den Zöllnern weismacht, sie seien die Greatful Dead auf Welttournee.
Auf den Einfall, die Generation der Flower-Power-Bewegung zum Thema eines Romans zu machen, kam Boyle bei den Recherchen über die Umweltbewegung für sein Buch Ein Freund der Erde. Deshalb ist im Roman viel Kritik an einer Zeit versteckt, die ihre kindischen Verklemmungen hinter der Maske totaler Freiheit zu verbergen suchte. Ansonsten aber ist Boyle ein überaus komplexer, wunderbar lesbarer und ironisch-skurriler Roman geglückt, der in seinen besten Passagen an World's End heranreicht. Große, leicht bekiffte Literatur. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Pressestimmen
Konrad Heidkamp, Die Zeit
»›Drop City‹ ist uncool und damit menschlich. Das eine Auge hat Boyle auf die Utopie gerichtet, das andere auf die Realität. Er könnte dabei ins Schielen geraten und vorbeischießen. Große amerikanische Kunst, beides zu treffen.«
Konrad Heidkamp, Die Zeit
»In den Ensembleszenen aus ›Drop City‹, die Boyle so virtuos choreographiert, daß wir jeden einzelnen der Gruppe einmal als Solisten vortreten sehen und einzuschätzen vermögen, entfaltet sich auch wieder der unbändige Humor des Autors. Und seine Begabung für Naturschilderungen, die er schon vor sechzehn Jahren im Roman ›World’s End‹ an Alaska geschult hatte, erreicht im neuen Buch ein Niveau, das seinesgleichen sucht. Ein Schriftsteller, der uns wie Boyle alle acht Jahre ein solches Buch schenkt, muß zu den Großen gezählt werden.«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»›Drop City‹ ist nicht einfach nur die Schilderung eines längst ausgefochtenen Kampfes für das etwas andere Leben, sondern die eines Kampfes ums Überleben. So liest sich der Roman zuerst wie das Porträt einer Generation, mutiert dann aber zu einem waschechten Abenteuerroman über das Leben in der Wildnis, geschrieben im Geiste Jack Londons und mit zahlreichen Referenzen an H. D. Thoreaus Aussteiger- und Zurück-zur-Natur-Manifest ›Walden‹.«
Andreas Hartmann, die tageszeitung
»Ironisch-skurril.«
Classic-National, Österreich 09.02.2008
»Eine Tragikomödie, die den menschlichen Makel wie die göttliche Ohnmacht einschließt. Als habe die Literatur endgültig über den Kommentar zum Tage gesiegt.«
Konrad Heidkamp, Die Zeit
»›Drop City‹ ist uncool und damit menschlich. Das eine Auge hat Boyle auf die Utopie gerichtet, das andere auf die Realität. Er könnte dabei ins Schielen geraten und vorbeischießen. Große amerikanische Kunst, beides zu treffen.«
Konrad Heidkamp, Die Zeit
»In den Ensembleszenen aus ›Drop City‹, die Boyle so virtuos choreographiert, daß wir jeden einzelnen der Gruppe einmal als Solisten vortreten sehen und einzuschätzen vermögen, entfaltet sich auch wieder der unbändige Humor des Autors. Und seine Begabung für Naturschilderungen, die er schon vor sechzehn Jahren im Roman ›World’s End‹ an Alaska geschult hatte, erreicht im neuen Buch ein Niveau, das seinesgleichen sucht. Ein Schriftsteller, der uns wie Boyle alle acht Jahre ein solches Buch schenkt, muß zu den Großen gezählt werden.«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeinen Zeitung
»›Drop City‹ ist nicht einfach nur die Schilderung eines längst ausgefochtenen Kampfes für das etwas andere Leben, sondern die eines Kampfes ums Überleben. So liest sich der Roman zuerst wie das Porträt einer Generation, mutiert dann aber zu einem waschechten Abenteuerroman über das Leben in der Wildnis, geschrieben im Geiste Jack Londons und mit zahlreichen Referenzen an H. D. Thoreaus Aussteiger- und Zurück-zur-Natur-Manifest ›Walden‹.«
Andreas Hartmann, die tageszeitung
Kurzbeschreibung
»Etwa 60 Hippies leben auf einem Grundstück, das sich Drop City nennt. Sie rauchen Dope, lieben, kochen, schlafen querbeet und im Einklang mit der Natur. Nur das Latrinenproblem stört, die Feindschaft der umliegenden Farmer, die lauernde Aggressivität der Polizei, die intellektuellen Spanner, die am Wochenende zum Freakseeing anfahren. Ein Reigen relaxter Erektionen bestimmt den Tagesablauf, die »größte Plattensammlung der Erde« wartet, dazu dopeversetzter Haferbrei und der wöchentliche Nachschub vom Supermarkt die Natur und das Sozialamt gebens, die Freaks und ihre Bräute nehmens … »Drop City« ist uncool und damit menschlich. Das eine Auge hat Boyle auf die Utopie gerichtet, das andere auf die Realität.« (Konrad Heidkamp in der »Zeit«).
Eine Hippiekommune, die in den 70er Jahren von Kalifornien nach Alaska zieht. »Drop City« ist der Roman einer naiven und idealistischen Generation, die das Lebensgefühl von vielen von Grund auf verändert und bis auf den heutigen Tag geprägt hat.
Der Verlag über das Buch
»»Drop City« ist uncool und damit menschlich. Das eine Auge hat Boyle auf die Utopie gerichtet, das andere auf die Realität. Er könnte dabei ins Schielen geraten und vorbeischießen. Große amerikanische Kunst, beides zu treffen.« Konrad Heidkamp in der »Zeit«
»In den Ensembleszenen aus »Drop City«, die Boyle so virtuos choreographiert, daß wir jeden einzelnen der Gruppe einmal als Solisten vortreten sehen und einzuschätzen vermögen, entfaltet sich auch wieder der unbändige Humor des Autors. Und seine Begabung für Naturschilderungen, die er schon vor sechzehn Jahren im Roman »World’s End« an Alaska geschult hatte, erreicht im neuen Buch ein Niveau, das seinesgleichen sucht. Ein Schriftsteller, der uns wie Boyle alle acht Jahre ein solches Buch schenkt, muß zu den Großen gezählt werden.« Andreas Platthaus in der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«
»»Drop City« ist nicht einfach nur die Schilderung eines längst ausgefochtenen Kampfes für das etwas andere Leben, sondern die eines Kampfes ums überleben. So liest sich der Roman zuerst wie das Porträt einer Generation, mutiert dann aber zu einem waschechten Abenteuerroman über das Leben in der Wildnis, geschrieben im Geiste Jack Londons und mit zahlreichen Referenzen an H. D. Thoreaus Aussteiger- und Zurück-zur-Natur-Manifest »Walden«.« Andreas Hartmann in der »taz«