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Die Droge Eishockey: Der Geheimreport. Von den verzweifelten Versuchen, einen unfinanzierbaren Sport zu finanzieren
 
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Die Droge Eishockey: Der Geheimreport. Von den verzweifelten Versuchen, einen unfinanzierbaren Sport zu finanzieren [Taschenbuch]

Günter Klein , Anne Kauer
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 120 Seiten
  • Verlag: Wero Press (Oktober 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3980599183
  • ISBN-13: 978-3980599184
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15,5 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 574.485 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Günter Klein
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Aus der Amazon.de-Redaktion

"In zehn Sekunden Eishockey passiert mehr als in 90 Minuten Fussball." Gerade deshalb hat die schnellste aller Mannschaftssportarten viele Fans. Und dennoch ist der Sport bei uns regelmäßig in der Krise. Denn Pleiten, Mauscheleien, Streitigkeiten zwischen Eishockeybund und Profiliga, zwielichtige Funktionäre und Spielervermittler, negative Schlagzeilen produziert dieser Sport in Deutschland en masse.

Günter Klein ist ein Kenner der Szene, er schreibt seit Jahren als Journalist über den Sport der harten Männer auf den schnellen Kufen. Ein echter Geheimreport ist sein Buch Die Droge Eishockey aber nicht. Denn die intimen Kenntnisse des Autors sind Insidern sicher nicht unbekannt. Überzeugend ist aber die kompakte Form, in der man hier über das deutsche Eishockey und seine Hintergründe informiert wird, zum Beispiel über die permanente Geldnot dieses "unfinanzierbaren Sports" oder die Frage, warum viele junge Talente den Durchbruch nicht schaffen. Oder die großen Leistungsschwankungen der Nationalmannschaft in den letzten Jahrzehnten. Und natürlich die vielen Anekdoten und Geschichten, die der Autor erzählt und die Lektüre recht kurzweilig machen. Zum Beispiel jene von einem steinreichen Investor, der in die deutsche Liga einsteigen wollte: Mit amerikanischen Millionen wurde die DEL-Lizenz des EV Landshut gekauft, und diese wanderte dann über München (Barons) sogar bis ins bisher vom Erstliga-Eishockey unberührte Hamburg.

Ein Rezept für seinen Lieblingssport hat auch Sportjournalist Klein nicht. Sein Fazit: "Ist das Eishockey noch zu retten? Im Prinzip nicht. Dennoch: Es existiert, irgendwie. Wie durch ein Wunder geht es jeden August immer wieder los. Und das ist gut so." --Christian Stahl

Kurzbeschreibung

In der Eishockeyszene gilt Günter Klein als der bekannteste Fachjournalist Deutschlands. In seinem Geheim-Report (120 Seiten, Fotos) erfährt der Leser, wie es hinter den Kulissen dieser Sportart zugeht. Ein Buch voller Insiderwissen. Ein Tipp für jeden sportinteressierten Leser, ein Muss für den Eishockeyfan. Hier werden Fakten genannt, die bisher unbekannt waren. Dieses Buch ist eine Abrechnung mit der schnellsten Mannschaftssportart der Welt und deren Dunkelmännern, aber gleichzeitig auch eine Liebeserklärung. So sagt der Autor auch:" Ich wollte keine Anklageschrift verfassen, sondern neue Denkanstöße geben."

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Treffende Beschreibung der Zustände im deutschen Eishockey, 8. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Droge Eishockey: Der Geheimreport. Von den verzweifelten Versuchen, einen unfinanzierbaren Sport zu finanzieren (Taschenbuch)
Der Titel "Geheimreport" ist für dieses Buch sicher etwas hochgestochen, denn geheim sind bisher wenige der Vorgänge gewesen, die Günter Klein in seinem Buch auflistet. Dafür bietet es einen sehr guten Überblick darüber, was sich in den vergangenen 15 Jahren im schnellsten Mannschaftssport der Welt abspielte. Gerade für Fans, die erst seit kurzem Anhänger dieser Sportart sind, bietet es daher einen hervorragenden Überblick über die Geschichte, die eben nicht nur aus Meistertiteln, Medaillen, Auf- und Abstiegen bestand, sondern auch aus Pleiten, Pech, Pannen und immer wieder persönlichen Eitelkeiten.Klein schildert, was in der DEL daneben ging, wie es mit der deutschen Nationalmannschaft abwärts ging und warum sich so wenige Nachwuchsspieler durchsetzen können. Er vergleicht die Rollen der entscheidenden Akteure - der Spieler, Trainer, Funktionäre und - nicht zu vergessen - der Agenten, der Spielervermittler. Außerdem wird auch ein Blick über den Tellerrand in die Schweiz, nach Skandinavien und natürlich in die NHL geworfen.Insgesamt gelingt Günter Klein eine hervorragende Zustandsbeschreibung. Wege aus dem Dilemma sieht er allerdings auch nicht. Solide Klubführungen und vorbildliche Spieler werden wohl Utopie bleiben, und vielleicht ist das ja auch eine der Eigenschaften, die die Eishockey-Fans an "ihrem" Sport lieben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Aneinanderreihung von bereits bekannten Tatsachen, 10. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Droge Eishockey: Der Geheimreport. Von den verzweifelten Versuchen, einen unfinanzierbaren Sport zu finanzieren (Taschenbuch)
Wer sich in den letzten Jahren mit dem Sport beschäftigt hat, wird nicht neues finden in dem Buch. Es genau betrachtet eine Aneinanderreihung von bereits bekannten Tatbeständen die sich vordringlich auf die letzten 10 Jahre beziehen. Auch der Blick in die 80-ziger (Weifenbach) und 70-ziger (Erlemann) ist bereits in anderen Publikationen oft erwähnt worden. Vollkommen vernachlässigt wurden die Tatbestände der Dauerkonkurse und der Ursachen in den unteren Ligen Deutschlands, 2. BL und OL !!!!!!!!!!!!!!!! Auch eine genaue Darstellung und die Auswirkung des Paßfälscherskandals anfang der achtziger wurde vernachlässigt, da die Auswirkungen nicht nur in der ersten Liga bei Duisburg und Köln zu spüren waren, sondern auch in der 2. Liga bei EHC Essen zum Beispiel. Die Ursachen von Konkursen in der ersten Liga wurden genauso wenig betrachten, ob es der beinahekonkurs der DEG 1982/83 war, Kölns Probleme zu der Zeit oder der Exitus der Berliner SC Anfang der Dekade. Kurioses wie das die Essener Spieler Anfang der Achtziger mit Apfelsinen bezahlt werden sollten, weil kein Geld mehr da war taucht ebenso wenig auf, wie zum Beispiel der Konkurs des Augsburger EV 1987 oder das verschwinden der Hamburger Vereine, des Duisburger SC, Herner EV, EHC Essen, VERE Selb, Straubing, Ingolstadt um nur einige zu nennen. Wer in den letzten Jahren nicht geschlafen hat braucht das Buch nicht!!!!!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Klasse! Klein ist mittendrin statt nur dabei!, 16. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Droge Eishockey: Der Geheimreport. Von den verzweifelten Versuchen, einen unfinanzierbaren Sport zu finanzieren (Taschenbuch)
"Der" Eishockeyreport über die DEL, verständlich geschrieben und nie langweilig. Kleine Anekdoten und Insiderwissen machen das Buch für Fans und Aussenstehende interressant. Wer immer schon einmal wissen wollte wie Eishockey abseits der Bande funktioniert, sollte hier zuschlagen.
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