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Es ist erfreulicherweise ein reifes, musikalisch bewegendes, persönliches und nachdenkliches Werk -- und schließlich ein Album, das neben Tug Of War und Flowers In The Dirt als eines seiner besten Solo-Darbietungen mithalten kann. Geprägt wird dies alles durch David Kahnes einfühlsame, zurückhaltende und dennoch kraftvolle Produktion sowie McCartneys immer noch fantastisches Stimmvermögen. Es bleiben nur noch wenige Spuren der zuckersüßen Popmusik und der Sentimentalitäten übrig, die lange Zeit Fans und Kritiker gleichermaßen gestört haben. Selbst der harmlos-unbekümmerte Titel-Track (der mit seinem "1-2-3-4-5"-Refrain an "All Together Now" erinnert) nimmt erfreulicherweise ein markantes, ausdrucksstarkes Profil an.
Überall ist ein neuer Sinn für emotionale Beziehungen zu spüren, seien es die Anspielungen auf seine eigene persönliche Tragödie (das beunruhigende "Lonely Road", das melancholische "From A Lover To A Friend" und das klagende "I Do") oder das ruhige, aber eindringliche "She's Given Up Talking" und die Ironie im Blues-Stil von "Back In The Sunshine Again" und "Rinse The Raindrops". Im Mittelpunkt steht ein melancholischer, mühselig erworbener Sinn für Hoffnung; das strahlende, neoklassische "Heather" ist seiner neuen Liebe gewidmet und enthält ein Instrumental-Vorspiel, das "Abbey Road" alle Ehre machen würde. Es ist um einen einzigen kurzen Vers, um verspielt gefühlvolle Prosa herum aufgebaut. Dieser Track und die exotischen Motive orientalischer Musik bei "Riding Into Jaipur" (mit einem noch knapperen Wortschatz) unterstreichen den Eindruck, dass Paul McCartneys beste musikalische Begabungen und seine künstlerische Neugier noch längst nicht eingeschlafen sind.
Hinzu kommt als Zugabe der Live-Track "Freedom", eine einfache Hymne als Reaktion auf die Ereignisse des 11. September 2001 und deren historische Nachwirkungen. Der Mann, der einst "All You Need Is Love" gesungen hat, ist jetzt bereit, für das Recht auf Freiheit zu kämpfen ("Fight for the right to Freedom"). Tja, die Zeiten ändern sich. --Jerry McCulley
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68 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Paul McCartney im 21. Jahrhundert,
Von
Rezension bezieht sich auf: Driving Rain (Audio CD)
Eigentlich galt McCartney immer als der "softe" Beatle. Dass er auch ganz anders kann, beweist er auf seinem neuen Album Driving Rain: Mit Gitarrenriffs, die sich schon fast in Richtung Alternative bewegen ("About you", "Spinning on an Axis"), skurilem Sprachgesang ("She's given up talking") oder einem wunderschönen Instrumental ("Heather"): McCartney hat die Experimentierfreude wieder entdeckt. Der Ex-Beatle beweist, dass ihm auch mit fast 60 Jahren nicht die Ideen ausgehen und versucht sich munter in neuen Stilen. Natürlich dürfen aber auch die bekannten Balladen nicht fehlen: Unverwechselbar Paul ist "From a lover to a Friend", "Loving Flame" hätte auch aus vom weißen Album der Beatles stammen können. Dennoch ist Driving Rain kein Beatles- oder gar Wings-mäßiges Album. Driving Rain ist Paul McCartney im 21. Jahrhundert. Und Dank der Hilfe des Produzenten David Kahne und McCartneys Sohn James, der auf zwei Stücken mit in die Saiten greift ("About you", "Back in the Sunshine again"), ist "Macca" mit Driving Rain ohne Frage ein spätes Meisterwerk gelungen...
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Let's go for a drive on the DRIVING RAIN,
Von
Rezension bezieht sich auf: Driving Rain (Audio CD)
Paul's neues Album ist ein Meisterwerk. "Driving Rain" entfaltet sich als äußerst vielschichtig. In Text und Musik zeigt Paul, dass er auch 2001 zu den Besten seiner Branche gehört. Nachdenkliche, fröhliche und gesellschaftskritische Lyrik wird von ausgezeichneten musikalischen Arrangements getragen. Diese perfekte Symbiose lässt das Album schon beim ersten Hören voll durchstarten. Aber "Driving Rain" geht tiefer! Nicht jede kleinste Verzierung wird beim ersten Durchlauf sofort bewusst wahrgenommen. Die Musik auf "Driving Rain" bleibt deshalb auch nach mehrfachem Hören höchst interessant, bewegend und ergreifend! Keine Spur von Langeweile ist auf dem Album zu finden.Abgesehen von der super tollen Leistung der Band und der kompositorischen Arbeit Paul's müssen seine geradezu perfekten Basslines erwähnt werden. Galt er früher als begnadeter Bassist, unterstreicht Paul mit "Driving Rain" seine Genialität als Bassist 2001. Nicht zu schwer beladen, sondern dezent und teilw. ausgeprägt gesetzte Bass-Arrangements sind reichlich zu finden. "DRIVING RAIN" bedeutet delikater Hörgenuss für eine breite Hörerschicht! Let's go for a drive on the DRIVING RAIN Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk der Popgerschichte,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Driving Rain (Audio CD)
Mit dieser CD ist Paul McCartney wieder ein absoluter Geniestreich gelungen. Nicht nur eingängige Melodien, sondern auch emotionsgeladene Texte machen diese CD perfekt. Die Ballade "From a lover to a friend" lässt sich ohne Zweifel anreihen an seine Klassiker wie "Yesterday" und "Let it be". Aber auch rockiges wie "Lonely road", "Driving rain" und "About you" kommen im typischen McCartney-Sound voll rüber. Mit songs wie "She's given up talking", "Tiny bubble" und "Spinning on an axxis" zeigt Macca, wie man zukunftsorientiert seinem Stil treu bleibt. Hervorzuheben sind "I do", eine Traum-Ballade nach McCartney-Art, "Magic", klingt hitverdächtig und "Your way", ein sehr melodischer song. "Heather" ist ein fasst instrumentaler song mit starkem Piano-sound für seine neue Lebensgefährtin. "Back in the sunshine again" hätte auch auf "Flaming pie" enthalten sein können. "Your loving flame" ist wieder eine typische McCartney-Ballade. "Ride into jaipur" erinnert durch das Sitarspiel ein wenig an alte Beatleszeiten, als sie in der Experimentierphase waren. "Rinse the raindrops" ist eine Jam-Session in guter alter Beatles-Manier im Stile von "Carry that weight" vom "Abbey-Road-Album". Mit "Freedom nimmt Paul McCartney am politischen Weltgeschehen teil. Ein song mit toller Melodie, die zum Mitsingen animiert (Eric Clapton spielt Gitarrensolo).Natürlich wird "Driving rain" wieder gemessen an Zeiten, als Paul McCartney noch ein Beatle war. Man muss das aber so sehen, Paul McCartney ist immer noch ein Beatle, der sich aber weiter entwickelt hat. "Paul McCartney - Driving rain" - ein muss für jeden Musikliebhaber Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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