Deutschsprachige Ausgabe Fredericks Taylors Buches " Dresden, Dienstag 13.Februar 1945" las ich Dank meiner Mitgliedschaft in Prager Bibliotek des Goethes-Instituts in Prag¨, zuffälig gerade vor Weihnachten 2005. Taylors Buch ist nicht dabei einziges Buch, das ich über dem tragischem Schicksal Dresdens gelesen habe. Ob es schon das Buch, Der Brand- Deutschland im Bombenkrieg" von Fridrich Jörg, oder Walter Kempowskis " Der rote Hahn -Dresden im Januar 1945 war. Natürlich aber auch noch viele andere Bücher. Frederick Taylor im Vorwort seines Buches ausser anderem schreibt: "Das abschliessende moralische Urteil über das Schicksal der Stadt im Februar 1945 bleibt den Lesern überlasen,muss ihnen überlassen bleiben.
Was dazu sagen? Meine Überzeugung, trotz den vielen, im Buch gennanten, Beweisen,Befehlen und Erklärungen über der Notwendig-
keit des Bombardements, bleibt auch weiter unverändert. Meiner Meinug nach, Vernichtungsart Dresdens gibt dem Mensch nur einen Ausgang. Nämlich, dass das Bombardement nicht nur militärische Ziele, aber, und das vorallem, eine planmässige Menschentötung im Absicht hatte. Und so etwas kann man nur mit einem Wort bezeichnen - das Verbrechen. Natürlich sehr gut weiss ich, wie viel Leiden hat der Krieg für ganzen Welt mitgebracht und auch aus welchem Gebiet ist er hinausgegangen, übrigens gehöre ich auch zu einer Nation, die unter der Naziherrschaft leidete.Dennoch kann ich kein anderes Wort Benutzen. Das Bombardement Dresdens nichts anderes war, als eine Vergeltung auf dem Prinzip Kollektivschuldes. Und dieses Prinzip kann ich nich anerkennen.
Zum Schluss etwas sehr interessantes. Anfangs Januar 2006 erschien in tschechischer Zeitung"PRAVO" ein packender Artikel. Dem Artikel zufolge wurde im Kew im West London neues Nationalarchiv geöffnet. Im Archiv befinden sich angeblich Besprechungsniederschrifte Londoner Kabinett von Jahren 1942-1945 aus. In einer Niederschrift von 15.6.1942 ( also 5 Tage nach der Vernichtung tschechisches Dorfes LIDICE, im Zusammenhang mit Attentat auf Reinhard Heydrich), sollte Churchil folgenden Vorschlag haben: " FÜr jedes vernichtete tschechische Dorf drei deutsche Dörfer bombardieren". Also ein Verbrechen wollte er mit einem andern Verbrechen strafen. Wieder das Kollektivschuldprinzip.
Muss man eine Frage stellen. Es ist nicht möglich, dass zu den schriftlichen Befehlen über dem Bombardement auch mündliche Befehle existierten, die aber ganz anders lauteten als die schriftliche?