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Dresden [2 DVDs]
 
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Dresden [2 DVDs]

Felicitas Woll , John Light , Roland Suso Richter    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (77 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Felicitas Woll, John Light, Benjamin Sadler
  • Regisseur(e): Roland Suso Richter
  • Komponist: Harald Kloser, Thomas Wanker
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 9. März 2006
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 176 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (77 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000EBGC52
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.936 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Dresden, Anfang 1945. Das Kriegsende ist nahe und die Menschen machen bereits Pläne für die Zeit danach. Die junge Krankenschwester Anna, eigentlich mit dem Oberarzt Alexander liiert, lernt den abgeschossenen britischen Bomberpiloten Robert kennen. Trotz der widrigen Umstände entdecken sie ihre Gefühle füreinander, doch ihre Beziehung wird schon bald auf eine harte Probe gestellt. In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar fliegen Roberts Kameraden den schwersten Angriff auf eine deutsche Stadt im Zweiten Weltkrieg.

Produktbeschreibungen

Dresden 1945 Eigentlich scheint die Zukunft der jungen Krankenschwester Anna geregelt. Mit Oberarzt Alexander ist sie so gut wie verlobt, ihr Vater macht Plne fr die Zukunft nach dem Krieg. Doch im Chaos der frontnahen Grostadt begegnet Anna einem schweigsamen, faszinierenden Fremden. Robert ist einer der verhassten britischen Bomberpiloten. Anna hilft ihm dennoch. Die beiden bemerken, dass sie viel verbindet. Kurz darauf ndert sich alles in Dresden Robert erlebt einen der schwersten Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs, ausgefhrt von seinen Kameraden

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Schmonzette mit reichlichen Logikfehlern., 28. November 2007
Von 
Frank Huebner (Verden (Aller)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dresden [2 DVDs] (DVD)
Ich bin Historiker. Ich lese viel. Und schaue mir gerne Filme zum Thema 2. Wk an. Auch diesen. Leider.

Als er im Fernsehen lief habe ich aus Frust einige Male "herumgezappt", weil er zeitweise wirklich unerträglich war. Jetzt habe ich mir die DVD gegönnt, nicht zuletzt wegen den Hintergrundinfos. Also habe ich mir den Film in einem Zug angesehen. Leider. Ich bin anscheinend nicht lernfähig.

Zum Film: Handwerklich gut gemacht. Gute Trickaufnahme der Anfangssequenz mit dem Luftangriff, zu 90% gute Ausstattung der Schauspieler, die üblichen Fehler bei den Landsern. Gehobener Durchschnitt.

Zur Handlung selbst möchte ich nichts mehr schreiben, die wurde genügend beschrieben. Dafür meine 0,02 ¤ (für die, die diesen Ausdruck nicht kennen: Ich gebe meinen Senf dazu).

Logische Fehler. Reichlich. Einige zur Auswahl:

Der brit. Bomber wird beim Angriff auf Magdeburg abgeschossen. Der Pilot springt sofort nach Abschuss ab und läuft zu Fuss...nach Dresden? Warum nicht gleich nach Bremen? Er trifft kurz nach seiner Landnugn auf zwei Kinder...und wird angeschossen. Bauchschuss. Tut weh, macht schnell kaputt. Naja, Dresden ist ja um die Ecke. Er schleicht sich zu einem Krankenhaus...und trifft dort die beiden Kinder wieder. Klar, warum nicht gleich den Führer? Er versteckt sich dort, verliebt sich in eine Krankenschwester...und schläft mit ihr in einem Krankenbett...die anderen Kranken nebenan. Klar. Mit einem Bauchschuss.

Zum Rest schweige ich, dafür ist mir die Zeit zu schade. Das Einzige, was den Film sehenswert macht (naja, eigentlich auch nicht), ist die Schilderung des Luftangriffes an sich, der aber nur die letzten 15 Minuten ausmacht. Dafür werde ich mir den Film nicht wieder antun.

Fazit: Etwas luxuriöse Rosamunde-Pilcher-Version dieses Angriffes, gewürzt mit einer schalen und unglaubwürdigen Liebesgeschichte. Traurig, aber man darf eines nicht vergessen: Der Film wurde für die breite Masse gemacht und nicht für historisch versierte. Er soll unterhalten und etwas Betroffenheit erzeugen. Mehr nicht und auch nicht weniger. Dafür gebe ich 3 Sterne. Als "Historiendrama" (wie damals im TV angekündigt wurde) würde er 1 Stern bekommen...für die Tricks.
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Ein britischer Bomberpilot als Held? Perversion und Manipulation pur!, 13. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Dresden [2 DVDs] (DVD)
Ich möchte hier einen sehr treffenden Artikel aufzeigen:

"Die Filmemacher haben aus einem britischen Bomberpiloten einen romantischen Helden gemacht - die exakte Verkehrung der historischen Wahrheit. Und die ist, immer noch schwer für Engländer zu akzeptieren: Churchill hat einen furchtbaren Krieg gegen die deutschen Städte angeordnet. Es gibt keinen Platz für britisches Heldentum in der Dresden-Geschichte. Und doch haben die Regisseure, im Auftrag des ZDF, Geschichte verzerrt um des lieben anglo-deutschen Versöhnungsdramas willen. Das ist lachhaft. Die Versöhnung kam später und brauchte viel mehr als einen Kuß in einem Kirchturm.

Warum hat Deutschland nicht den Mut, seine Geschichte auf seine Weise zu erzählen? Warum muß man Dresden durch britische und deutsche Augen sehen? Offenbar hatten die Filmemacher so viel Angst vor einem unterstellten Opferkult, daß sie den Plot wie eine Gans stopften: korrupte Ärzte, exekutierte Deserteure, verfolgte Juden, finstere Gestapo-Agenten auf der Suche nach Spionen. All das, um der Welt zu zeigen: Seht her! Wir sind keine Rechtsradikalen! Absurder Rückschluß aus dieser Form der Geschichtserzählung wurde, daß die Deutschen verdient haben, Opfer zu sein. Der Film "Dresden" ehrt nicht die zerstörte Stadt; er läßt sie verschwinden und macht seine Bewohner zu bloßen Statisten. Deutschland sollte es nicht zulassen, daß Filmemacher derartig die historische Erzählung okkupieren. Eigentlich dachte ich, daß dies alles mit Guido Knopps zynischer Archivmaterialauswertung a la "Hitlers Frauen" und "Hitlers Kugelschreiber" beendet wäre. Doch dann kam Eichingers "Untergang". Und nun "Dresden". Was aus guter Absicht geschah, endet als manipulatives Kino. Dresden hat besseres verdient als "Dresden"."

Roger Boyes

QUELLE: www.welt.de

Wer die blutigen und bestialischen Geschehnisse in und um Dresden gründlich recherchiert hat weiss, dass dieser Phantasie-Film eine tiefe Beleidigung für die zahlreichen Opfer von Dresden ist. Ein klarer Fall von Geschichtsverdrängung bzw. Manipulation der Öffentlichkeit.

Rezesenten die diesen Film mit "sehr gut" bewertet haben, da es ja eine so tolle Liebesromanze sei, können auch gleich auf dem Friedhof "Dirty Dancing" schauen. Das ist ungefähr das Selbe.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Zwischen "political correctness" und billigem Melodram, 15. Mai 2008
Von 
A. Wolf (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dresden [2 DVDs] (DVD)
Schade kann man da nur sagen - dass aus diesem Film nicht mehr gemacht wurde. Immerhin ging es um das Schicksal der Stadt Dresden - ein Schicksal, das sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat. Als regelrechtes Trauma. Ein Sinnbild für die Vernichtungen im Zweiten Weltkrieg. Und für die beiden, die es immer und grundsätzlich am härtesten trifft: die Menschen. Und die Kultur.

Natürlich gibt es leichtere Aufgaben, als dieses Kriegsverbrechen sowohl für deutsches wie für britisches Publikum adäquat umzusetzen. Aber dafür standen immerhin 10 Millionen Euro zur Verfügung. Und für deutlich weniger Geld hat man deutlich nachdenklicher stimmende Filme gesehen. Mit intelligenteren Drehbüchern. Und überzeugenderen Darstellern.

Der größte Fehler, der dem Ganzen zugrunde liegt, ist eine reichlich stupide Liebesromanze zwischen einer Deutschen und einem englischen Bomberpiloten. Die Story ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass man meint, Romeo & Julia träfen sich auf der Titanic - zur Elbfahrt durch Dresden. Dieser Kitsch taugt vielleicht für Hollywood, in einem Film, der in seiner realhistorischen Erzählung auch nur halbwegs ernst genommen werden will, hat sie schlicht nichts zu suchen.

Natürlich wirkt auch das politisch korrekte Getue wenig überzeugend. Als hätte der Drehbuchautor stets die Phrasen "darf man das sagen", "kann man das so machen?" oder ähnliche Gewissensbisse im Kopf gehabt. Mal gibt es ein minimales Vorpreschen, dem meist das Zurückrudern auf den Fuß folgt. Mit anderen Worten, der Film hat keine Position. Wenn er keine Position hat, dann kann er nur das vermitteln, was auch die Fernseh Live-Übertragung im Oktober 2005 zur Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche vermittelt hat: Heute sind wir versöhnt, nie wieder darf derartiges geschehen. Die Wunden von damals mahnen für die Zukunft. Und zwar alle Völker.

Wo ich gerade dabei bin, mal kurz zu den positiven Dingen: Immerhin, die Inszenierung des Bombenangriffs ist tricktechnisch gut gelungen. Die Darstellung hätte vielleicht noch drastischer ausfallen können, aber alles in allem sieht man hier einmal etwas ausinszeniert, das man in dieser Form bislang wohl noch nicht kannte. Auch beim Ende, das dann auf die Bilder von 2005 mitsamt der Ansprache des Priesters einbettet, hat man einen guten Ausstieg gefunden. Die Botschaft, die von damals bis heute reicht und uns mahnt, das ist die Quintessenz. Und das ist das Wesentliche, was der Zuschauer in 180 Minuten erfährt.

Braucht also jemand diesen Film? Eine schwere Frage, hat doch der Film eigentlich einen Auftrag. Eigentlich sollte man ihn in Schulen zeigen, in England, den USA, überall - ob dieses Auftrags wegen. Allein er erfüllt ihn nur unzureichend. Hätte man den ganzen Kitsch durch eine gehörige Portion Härte ersetzt und so den sinnlosen Zerstörungstaumel der letzten Kriegsmonate aufgezeigt, wäre weit mehr drin gewesen. Eine adäquatere Darstellung der beiden Seiten - Engländer und Deutsche - hätte man gewiss durch jeweils getrennte Schicksale hinbekommen. Der Möglichkeiten wären viele gewesen: Vielleicht durch ein englisches Einzelschicksal, das sich in Rückblenden an Zerstörungen deutscher Bomber erinnert hätte. Auf der anderen Seite durch mehr Dresden. Und durch die extremen Leiden seiner Bewohner. Statt dessen Kitsch und Tand.

Wie gesagt, schade.
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