Tja, der unvergessene "kleine" Heinz Rühmann und meistens hektische Hans Moser mit seiner markanten Stimme! Und Annie Rosar, im Film als Hans Mosers Frau, vom Namen her vielleicht nicht ganz so bekannt, hat sie doch auch in vielen Filmen mitgewirkt und sogar 17 mal an der Seite von Hans Moser. Alle drei haben eine bravouröse Charakterdarstellung in dem Film erbracht. Wobei ich die Rolle des Heinz Rühmann als armen und etwas trüben Friseur ein wenig außergewöhnlich finde. Meistens spielt er eigentlich den kleinen Mann der mit Witz und Charme seine Rolle ausfüllt. Nicht dass er in diesem Film keinen Witz an den Tag legt, aber die Rolle ist doch eher ein wenig traurig und ungewöhnlich für ihn. Über die Handlung des Filmes noch viel zu schreiben, erübrigt sich ja fast, denn nachdem hier ein Rezensent sogar schon das Ende des Filmes beschrieben hat und deshalb ein Interessent den Film nicht gekauft hat, möchte ich auch nur kurz die Handlung schildern. Heinz Rühmann ein armer kleiner Friseur erbt eines Tages von seiner Tante 13 Stühle. Da er sich mehr erhofft hat und nicht einmal mehr das Geld zur Rückfahrt hat, verkauft er die Stühle kurzerhand bei einem Antiquitätenhändler, Hans Moser. Dieser verkauft die Stühle unerwartet auch am gleichen Tag an verschiedene Interessenten. Dann erfährt Heinz Rühmann dass in einem der Stühle eine große Geldsumme versteckt ist. Wie war doch einer von Heinz Rühmann Sätze in dem Film: Die saß doch meistens auf ihrem Geld, wie passend. Er schließt sich mit dem Antiquitätenhändler zusammen und gemeinsam suchen sie nach den 13 Stühlen, wobei es natürlich einerseits zu ständig neuen amüsanten Begebenheiten kommt. Ebenfalls logisch ist, dass das Geld im letzten Stuhl versteckt ist. Wie in fast jedem Film kommt es aber auch hier zu einem Happpy End, wenn gleich es zuerst einmal nicht so ausschaut. Mehr möchte ich jedoch nicht verraten. Die DVD selbst ist meiner Meinung nach gut gemacht, Bild und Ton sind hervorragend. Zusatzmaterial gibt es, außer Filmographien, leider keine.