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Dreizehn Monde: Roman
 
 
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Dreizehn Monde: Roman [Gebundene Ausgabe]

Charles Frazier , Sabine Lohmann , Andreas Gressmann
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag; Auflage: 2. Auflage (12. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896673416
  • ISBN-13: 978-3896673411
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 311.886 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Charles Frazier
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit unvergesslichen Figuren und großartigen Bildern lässt Frazier eine untergegangene Welt wiederauferstehen. Ein Geschenk für alle Leser von einem der besten Autoren unserer Zeit." (Kirkus Reviews )

"Eine wilde Landschaft, eine noch wildere Liebe, die brutale Vertreibung der Cherokee-Indianer, weiße Einwanderer voller Sehnsuch nach einer neuen Heimat: Charles Frazier hat mit "Dreizehn Monde" wieder einen filmreifen Roman abgeliefert. Und wie vor zehn Jahren bei seinem Bestseller-Debüt "Unterwegs nach Cold Mountain" ist es kein "Schwarz-Weiß-Film", sondern eine Geschichte voller Farben. Gut und böse, arm und reich, traditionsverbunden und fortschrittsgläubig - nirgends gilt "entweder-oder" in diesem Buch ... Frazier erzählt eine große Geschichte packend und mitreißend." (Deutsche Presseagentur )

"Weltbestsellerautor Frazier ... legt nach zehn Jahren Schreibpause einen würdigen Nachfolger vor. Ein dramatisches und mitreißendes Leseabenteuer. Feinfühlig beschreibt er seine Figuren und die Szenerie. Wieder ein Stoff für die Kinoleinwand. Wieder ein Stoff für einen Oscar." (Bild am Sonntag )

Kurzbeschreibung

UNTERWEGS NACH COLD MOUNTAIN war als Buch ein Welterfolg und die Verfilmung ein oscargekröntes Meisterwerk. Mit seinem zweiten Roman beweist Charles Frazier, dass er zu recht als einer der größten Schriftsteller unserer Tage gefeiert wird: DREIZEHN MONDE ist die Geschichte eines abenteuerlichen Lebens, einer großen unerfüllten Liebe und eines vergessenen Volkes, und sie überspannt das ganze 19. Jahrhundert Amerikas. Ein Roman wie ein gewaltiges Gemälde, das sich in unser Gedächtnis brennt.
Will Cooper ist ein zwölfjähriger Waisenjunge, als ihm ein Schlüssel in die Hand gedrückt wird und er sich zu Pferd ins Indianerland aufmachen muss. Wir schreiben das Jahr 1820, das Land hinter den Appalachen ist ein einziger riesiger weißer Fleck auf der Landkarte. Am Ende seiner langen und abenteuerlichen Reise durch die Wildnis wartet eine verwahrloste Handelsstation, in der er mehr Spinnweben und Staub als Waren vorfindet. Will ist allein, aber nicht einsam. Er hat Bücher und er hat Gesellschaft von Cherokees, die das Land seit Urzeiten bewohnen. Von ihnen wird der Außenseiter aufgenommen und respektiert, er lernt über die Jahre ihre Lebensweise und ihre Kultur kennen, er lernt ihre Sprache. Und er verliebt sich in Claire, die junge Frau eines reichen und gefürchteten Kriegers. Einen Sommer lang leben sie heimlich ihre verbotene Liebe, doch das Mädchen bleibt Will ein Rätsel, und es zu lösen hat er keine Zeit: Die Gier der Weißen bestimmt das Schicksal auch der Cherokees. Will fühlt sich als einer von ihnen und der Kampf für sein Volk führt ihn bis nach Washington ins Weiße Haus. Als Soldaten die Menschen aus den Hütten treiben und auf einen Todesmarsch schicken, da verliert sich auch Claires Spur, doch Will weiß, dass er nie aufhören wird, nach ihr zu suchen.

Mit lebensklugem Humor und großer Sehnsucht lässt Charles Frazier seinen Helden die ewige Suche nach Liebe, Frieden und Heimat erzählen, und so entfaltet sich das große Panorama einer Welt, die in Legenden und Mythen weiterlebt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aufbruch ins Ungewisse 20. Juli 2007
Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ein melancholisches, aber keineswegs rührseliges Epos über das Schicksal der Cherokee-Indianer im 19. Jh. hat Charles Frazier mit Dreizehn Monde geschrieben.

Die Geschichte des Will Cooper und seiner indianischen Freunde aus dem Stamm der Cherokee, deren Kultur und Lebensweise er kennen und schätzen lernt, verwebt der Autor von Seite zu Seite immer intensiver mit dem rücksichtslosen Expansionsdrang der Weißen, die die Indianer-Nationen in den noch kaum besiedelten Westen Amerikas deportieren.
In den Sog von Ausbeutung und Vertreibung wird auch Will hineingezogen.

Charles Frazier beginnt seinen neuen Roman äußerst eindrucksvoll. Der Ich-Erzähler Will Cooper empfängt uns im hohen Alter zur Abendzeit in seinem Haus, in dem er allein mit seinen Erinnerungen lebt:
"Es gibt kein schmerzloses Entrücktsein. Die Liebe und die Zeit haben mich in diesen Zustand versetzt. Bald breche ich auf in das Nachtland, in das überzuwechseln alle Geister von Menschen und Tieren sich sehnen. ... Ich liege im Dunkeln im Bett und lasse die Vergangenheit über mich hinwegfegen wie nadelfein stechende, stürmische Regenschauer. Ich lasse mich von der Schwerkraft in die Tiefe ziehen, und bald schon atme ich kaum noch. Übe für das Nachtland."

Grandiose Landschaftsbilder, eine wilde Liebe und die brutale Vertreibung der Cherokee-Indianer aus dem heutigen Bundesstaat Georgia hat Charles Frazier in seinem Roman Dreizehn Monde kunst- und kraftvoll miteinander verwoben.

Dabei fühlt sich der Leser keineswegs mit dem erhobenen Zeigefinger belehrt: gut und böse, arm und reich, traditionsverbunden und fortschrittsgläubig - nirgends gilt «entweder-oder» in diesem Buch, nicht einmal bei der Frage, ob jemand Indianer oder Weißer ist.
Auch andere Stereotype lässt Frazier bröckeln. Es gibt Indianer, die Sklaven aus Afrika ausbeuten, und Weiße, die ihre indianischen Wurzeln verleugnen. Es gibt den Mann der Bücher, der doch böse ist, und den Mann, der sich wie ein dummer Junge benimmt und doch als weiser Häuptling handelt. Und es gibt die Mahnung an alle, die sich zum Herrn über die Natur aufschwingen, damals wie heute.

Dieses Buch bewegt sich wohltuend fernab jeglicher Wild-West-Manier und spannender Allerwelts-Abenteuerromane. Frazier hat ein wunderbar "Orchesterwerk" komponiert; mal leise und melancholisch, aber keineswegs rührselig, dann wieder kraftvoll und vorwärtstreibend, aber immer harmonisch. Dabei weiß er kunstvoll mit zahlreichen Metaphern zu pointieren.

Eindrucksvoll und wortgewaltig gelingt es dem Autor, dass der Leser während und nach der Lektüre andächtig den Atem anhält. Es ist eine Geschichte voller Farben und Gerüche - ein olfaktorisches Farbspektrum, fließend und wechselhaft.
Das Titelbild wird in einer Szene derart detailgetreu wiedergegeben, dass man es vor seinem inneren Auge wahrnehmen kann, ohne das Buch wenden zu müssen.

Unbedingt erwähnenswert und hervorzuheben ist die erstklassig-schöne Übersetzung von Sabine Lohmann und Andreas Gressmann, die den geschliffen-trocken-präzisen Stil von Charles Frazier großartig ins Deutsche übertrugen.

Mein Fazit: Wer Bildungsromane mag, wer sich an detailreichen, bildhaften Schilderungen verschiedener Landschaften erfreuen kann, wer einen tiefen Einblick in fremde Kulturen gewinnen möchte - der ist bei Dreizehn Monde bestimmt richtig.

Frazier hat ein eindrucksvolles Gemälde der damaligen Zeit geschaffen, was noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Das Buch hat es verdient, für sich zu stehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Achilles
Format:Taschenbuch
"Unterwegs nach Cold Montain" von Charles Frazier ist eins meiner Lieblingsbücher, darum habe ich nun zu diesem Buch gegriffen und die Thematik der Cherokee-Indianer im 19.Jahrhundert finde ich auch sehr interessant.
Der Roman fing wunderbar und spannend an, doch dann nach ca. der Hälfte der Geschichte fehlte mir die Sichtweise von Claire (der großen Liebe) und Bear (wichtiger Häuptling). Diese gehören für mich zur Authentizität der Handlung. Das Leben von Will Cooper, der als 12Jähriger völlig allein gelassen einen Handelsposten in einem Cherokee-Land übernehmen soll, ist gut beschrieben ... abenteuerlich erzählt bis hin zum engagierten Senator, der sich für eine gerechte Welt für Indianer einsetzt. Aber leider immer nur aus dem Blickwinkel von Will Cooper. Das finde ich einseitig und damit langweilig.
Dennoch habe ich den Roman zu Ende gelesen, weil ich nicht glauben konnte, dass nichts Fesselndes mit Atmospähre mehr vorkommt. Schade ... besonders da ich diesen Romen schon einmal verschenkt habe, in der Hoffnung ein sicheres "Lesevergnügen" in den Händen zu halten. 2 Sterne
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Leider war ich von diesem Roman sehr enttäuscht. Die Personen der Geschichte bleiben seltsam blass und farblos, Charles Frazier beschreibt die einzelnen Charaktere oberflächlich und nicht in die Tiefe gehend.
Meiner Meinung nach ist das Thema des Romans sehr ansprechend und interessant, deshalb ist es wirklich schade, dass es Frazier nicht gelingt, eine spannende Geschichte daraus zu machen. Spannung bleibt während der gesamten Lektüre ein Fremdwort, ich habe aber trotzdem bis zum Schluß des Buches gehofft, dass noch etwas wirklich unerwartetes oder aufregendes passiert. Die Geschichte plätschert vor sich hin, die Hauptpersonen bleiben einem fremd und gleichgültig. Anstatt einen Spannungsbogen aufzubauen verliert Frazier sich immer wieder in ausschweifenden Naturschilderungen, die trotz sprachlicher Schönheit am Ende einfach nur noch langweilen. Ich bin der Ansicht, dass ein anspruchsvoller Roman nicht auf Spannung und psychologischen Tiefgang verzichten kann, da er ansonsten trotz sprachlicher Brillianz banal wirkt.

Leider kann ich daher vom Kauf dieses Romans nur abraten.
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