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Dreitausendeins ( 3001). Die letzte Odyssee.
 
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Dreitausendeins ( 3001). Die letzte Odyssee. [Taschenbuch]

Arthur C. Clarke
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 249 Seiten
  • Verlag: Heyne (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453136713
  • ISBN-13: 978-3453136717
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 526.540 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Begriff der Odyssee hatte für mich schon seit der Kindheit etwas Tragisches, als ich Homers Geschichte von Odysseus zum ersten Mal gelesen hatte. Nachdem ich nun die hoffentlich wirklich allerletzte final odyssey aus dem Jahr 3001 von Arthur C. Clarke gelesen habe, verstehe ich allerdings erst richtig, warum in meinem Sagenbuch als Untertitel stand Die Irrfahrten des Odysseus. Clarke scheint immer noch das Trauma abarbeiten zu müssen, dass den meisten Leuten bei dem Begriff 2001 Kubricks Film einfällt und nicht sein Roman.

Aber er hätte sich und uns besser den Gefallen getan, Frank Pooles Leichnam für alle Zeiten den eisigen Weiten des Kosmos anzuvertrauen, denn dessen Wiederbelebung dient eigentlich nur als Aufhänger zur Beschreibung einer Welt, die mir mit ihren absoluten Kontrollmöglichkeiten jedes einzelnen Individuums kalte Schauer über den Rücken jagt. Wobei ich nicht bestreiten will, dass derartige Manipulationen des menschlichen Geistes in tausend Jahren im Bereich des technisch Machbaren liegen, aber die völlig unkritische, ja begeisterte Darstellung lässt eine Geisteshaltung des Autors erkennen, die mir äußerst unangenehm aufstößt.

Interessant und faszinierend dagegen ist Clarke immer dann, wenn es um die Weiterentwicklung von Kosmologie und Physik geht. Die gigantischen Türme, die von der Erdoberfläche bis in den geostationären Orbit reichen, verleihen der Phantasie Flügel, ebenso die beschriebenen Städte und Siedlungen auf den Jupitermonden, und was man alles mit einem trägheitslosen Antrieb anstellen könnte, kann Clarke wie kein Zweiter in leuchtenden Farben ausmalen. In diesem Zusammenhang gehören des Autors Anmerkungen im Anhang des Buches zu den lesenswertesten Passagen, werden hier doch die Verknüpfungen vom heute Denkbaren zum morgen Machbaren dargestellt. Es sei mir auch die Anmerkung gestattet, dass es manchem Kritiker gewisser Zeitungsfeuilletons gut zu Gesicht stünde, Bücher wirklich bis zum Ende zu lesen -- sie ersparten sich damit den ebenso süffisanten wie dümmlichen Hinweis, Clarke habe seinen Schluss bei Independence Day geklaut; eine Zeitmaschine hat selbst ein Arthur C. Clarke nicht zur Verfügung.

Was das alles nun mit der letzten Odyssee, David Bowman und den schwarzen Monolithen zu tun hat, möchten Sie wissen? Tja, sehen Sie -- das frage ich mich auch... --Ute Perchtold/Michael Matzer

Amazon.de
Tausend Jahre, nachdem Frank Poole von HAL in die Weiten des Alls befördert wurde, wird sein tiefgefrorener Leichnam bei einer Routinemission entdeckt und dank den Errungenschaften der modernen Technik wieder zum Leben erweckt. Als Relikt einer vergangenen Zeit muss er sich erst einmal langsam den neuen Lebensbedingungen anpassen, denn nicht nur technisch hat sich die Menschheit weiterentwickelt. Doch nachdem er all die neuen Eindrücke in sich aufgenommen hat und vollkommen wiederhergestellt ist, wird ihm das Fehlen einer wirklichen Aufgabe bewusst. Ein Leben als "Museumsstück" will er nicht führen und so lässt er sich schnell für die Idee begeistern, eine Reise nach Europa zu wagen -- seit den Geschehnissen von 2010 eine Tabuzone. Auch erhofft er sich durch den dortigen Monolithen einen Kontakt zu dem auf mysteriöse Weise verschwundenen Dave Bowman.

3001 hätte der krönende Abschluss der Odyssee-Tetralogie werden können, doch leider setzte sich die bereits in 2061 abzeichnende Entwicklung fort. Wieder einmal hat sich das Vorurteil bestätigt, dass die Qualität eines Zyklus von Band zu Band nachlässt -- auch wenn Heyne von Attributen wie "meisterhaftes Erzähltalent", "spannend" und "grandios" Gebrauch macht, sollte das nicht darüber hinweg täuschen, dass das Buch für sich gesehen eine einzige Enttäuschung ist. Es ist bestimmt nicht durchweg schlecht, aber es wird in keinster Weise den Ansprüchen gerecht, die man im Allgemeinen mit Autor und Titel verbindet.

Bis auf die letzten paar Seiten, auf denen dann endlich mal ein bisschen Tempo in die Angelegenheit kommt, fallen zum einen die ausführlichen Nacherzählungen des bisher Geschehenen -- die sich teilweise über knapp 10 Seiten ziehen -- negativ auf, zum anderen empfand ich die Anspielungen auf das 20. Jahrhundert nach einiger Zeit nur noch als nervig: neben heute gebräuchlichen Redewendungen, die im dritten Jahrtausend nur Poole zuliebe benutzt werden, wunderte ich mich vor allem über die häufigen Anspielungen auf Star Trek.

Das alles wäre ja noch kein allzu großes Manko, aber leider kommt noch ein über große Strecken platter Schreibstil und eine im Grunde fantasielose Handlung hinzu, so dass man getrost auf den Kauf des Buchs verzichten kann -- zu lieblos wirkt das Ganze. --Oliver Faulhaber

Kurzbeschreibung

Vor vier Millionen Jahren begann sie - die lange Odyssee des Homo sapiens: Ein schwarzer Monolith in der afrikanischen Savane entzündete den ersten Funken menschlichen Bewußtseins - der Schritt zur Menschwerdung war getan.
Mit der Entdeckung eines zweiten, identischen Monolithen auf dem Mond nahm dann im Jahre 2001 die eigentliche Weltraum-Odyssee ihren Anfang: Ein riesiges Raumschiff startete in Richtung Jupiter - an Bord die Astronauten Poole und Bowman sowie HAL 9000, ein neuer Supercomputer, der alle Funktionen des Schiffes selbständig steuerte. Doch die Mission, die schließlich zur Entdeckung eines dritten Monolithen führen sollte, stand unter einem schlechten Stern: Es kam zum offenen Kampf zwischen Mensch und Maschine - und für den Sieger begann eine phantastische Reise in die Unendlichkeit...
Fünfzig Jahre später brachte der neu entdeckte Monolith den Jupiter zur Explosion und verwandelte ihn in Luzifer, eine neue Sonne im Sol-System.Und auf Europa, einem Trabanten des Jupiter, regten sich erste Formen intelligenten Lebens...
Genau tausend Jahre, nachdem Poole durch HALs Zutun ins All hinausgetrieben wurde, stößt eine Crew von Kometencowboys auf seinen in Eis gefrorenen Leichnam. Der Astronaut kann reanimiert werden und beginnt im Jahr 3001 ein neues Leben. Doch die Vergangenheit läßt ihn nicht los: Er beschließt, seinen Weg fortzusetzen, der ihm damals durch HAL so radikal abgeschnitten wurde. Auf den Spuren der ursprünglichen Mission stößt Poole auf Dinge, die zu einer Gefahr für die gesamte Menschheit werden könnten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Im Jahre 3001 wird im Kuipergürtel, der Grenze unseres Sonnensystems, die Leiche eines Astronauten gefunden. Es ist Frank Poole, vor 1000 Jahren bei der ersten Discovery Mission zum Jupiter verschollen.
Dank fortschrittlicher Behandlungsmethoden (?!?) kann er wiederbelebt werden. Er muß sich in der Zukunft zurechtfinden (Buck Rogers lässt grüßen) und ergreift schließlich die Gelegenheit, an den Ort des Unglücks, dass ihn in diese Lage brachte, zurückzukehren. Auf den Jupitermonden, wo inzwischen zum Teil Menschen siedeln, trifft er auf einen alten Bekannten, und erfährt von einer Gefahr, die die ganze Menschheit bedrohen könnte.
So, da ist er nun, der letzte Teil der Odysee im Weltraum. Ganz schön schwach. Bitter enttäuschend. 1000 Jahre alte Tote werden erweckt, die verbotene Welt nun schon zum zweiten mal besucht, der Monolith ist nicht mal mehr eine mächtige Maschine und Bowman, immerhin fast ein Gott am Ende von 2001, ist nun so eine Mischung zwischen Obi Wan Kenobi und einer Holodeckfigur aus Star Trek. Ganz schön jämmerlich.
Ich will jetzt nicht mal von genetisch erzeugten Raptorengärtnern oder von Flugzimmern mit Drachenreiterinnen sprechen. (Uuups- schon passiert).
Warum trotzdem drei Punkte? Ganz einfach. Schließt man mal die Anknüpfung an vergangene Glanzleistungen (2001 / 2010) aus und lässt die Peinlichkeiten außer acht, bleibt eine weitere interessante Vision Clarkes einer zukünftigen Erde und ein immernoch unterhaltsamer Erzählstil.
Das Ende des Monolithen bleibt indiskutabel. Das Ende des Zyklus bleibt 2010. Das Ende von Clarke hängt Gott sei dank nicht von einem Roman ab.
Der unterhaltsamste Teil des Buches bleibt der Anhang, wo Clarke seine Quellen offenlegt. Es ist wirklich interessant zu sehen, woher er seine Ideen bezieht und wie er sie ausarbeitet.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die von Stanley Kubrick verfilmte und von Arthur C. Clarke verfaßte Science fiction-Geschichte "2001 - Odyssee im Weltraum" vermochte die Imagination mehrerer Generationen zu beflügeln. Die Geheimnisse des schwarzen Monolithen und die Abenteuer der Astronauten der Raumfähre Discovery verleiteten zu Spekulationen über die Frage, die die Menschheit seit jeher beschäftigte und nie beantwortet werden konnte und kann: Warum existieren wir? Unser Daseinszweck und die rätselhafte Mystik der menschlichen Evolution in Kombination mit klugen Visionen über die Zukunft der bemannten Raumfahrt lassen die Faszination, die von diesen Werken ausgeht, bis heute fortleben.

Mit "3001 - Die letzte Odyssee" schreibt Arthur C. Clarke nach "2001", "2010" und "2061" das letzte Kapitel seiner Serie - und lüftet das Geheimnis um den Zweck der tiefschwarzen Monolithen. Von der Wucht der ersten zwei Bücher bleibt allerdings nichts übrig. Viele offene Fragen werden von Clarke erschöpfend beantwortet ist. Das Ende aller Mystik des ersten Teils ist besiegelt. Science fiction ist immer dann am besten, wenn sie die eigene Vorstellungskraft anstoßen kann. Vermag sie das nicht, bleibt nichts anderes übrig als ein Schwarzes Loch. Eine philosophische Geschichte wird letztlich auf alltägliche Science fiction reduziert.

Für sich gelesen vermag das Buch durchaus einige Stunden mit Kurzweil zu füllen. In Anbetracht des legendären ersten Teils der Reihe ist "3001" überaus enttäuschend und ärgerlich. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ich-will-Kunst-die-Gefühle-weckt TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
So schön der Titel auch klingt und so verlockend die Geschichte auch sein mag - meiner Meinung nach ist halt die letzte Odyssee für Clarke nur ein Aufhänger gewesen, um seinen Visionen von der Zukunft des Zusammenlebens und -wirkens der Menschheit eine "passende" Rahmenhandlung zu geben. Unter'm strich sind nämlich die handlungsbezogenen Seiten ganz klar in der Minderheit und wer also hier nach einem krönenden, ausufernden letzten Teil der Sternenodyssee lechzt, dürfte doch ein wenig darüber enttäuscht sein, wie vorhersehbar und übersichtlich die Handlung doch ist.

Nichts desto Trotz kann ich einem meiner Vorrezesenten nur nachsprechen, dass Clarkes Visionen doch sehr, sehr interessant, fundiert und dadurch halt auch plausibel sind. Vielleicht hätte er nur einen anderen Titel wählen sollen und jeder wäre ein bißchen mehr zufrieden gewesen.

Also 3 Sterne von mir, wenn ich ausgehend von der Handlung von 2001 aus dieses Buch betrachte, aber immerhin wären es 4 Sterne, wenn Clarke seinen Visionen ein eigenes, abgegrenztes Buch gewidmet hätte.
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Enttäuschend
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Am 1. September 1999 veröffentlicht
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