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Dreigroschenroman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 28. Juli 1991

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 394 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 8 (28. Juli 1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518383469
  • ISBN-13: 978-3518383469
  • Größe und/oder Gewicht: 10,9 x 2 x 17,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 425.052 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Dreigroschenroman
OA 1934 Form Roman Epoche Moderne
Der ehrgeizigste Versuch von Bertolt Brecht im Bereich der erzählenden Literatur und sein einziger abgeschlossener Roman versucht eine satirische Analyse der Zusammenhänge von Kriminalität, Kapitalismus und Faschismus, steht aber insgesamt im Schatten der älteren, stofflich verwandten Dreigroschenoper.
Entstehung: Brecht verfasste den Roman 1933/34 in Dänemark für den Amsterdamer Verlag Allert de Lange, der sich auf deutsche Exil-Literatur spezialisiert hatte. Neben der inhaltlichen Herausforderung und dem Anspruch, ein neuartiges Erzählmodell zu entwickeln, war der erst kurz zuvor aus Deutschland geflohene Brecht auch durch das großzügige Honorarangebot motiviert.
Inhalt: Ort der Handlung ist die Londoner City im Jahr 1902, als Großbritannien den imperialistischen Burenkrieg führt. Hauptfiguren sind Macheath und der Geschäftsmann Peachum sowie dessen Tochter Polly, deren »Sinnlichkeit« in den Geschäftsplänen der Männer immer wieder funktional eingesetzt wird. Macheath beherrscht die Einbruchsbranche und verkauft das Beutegut in seinen »B-Läden«. Es gelingt ihm, seine Konkurrenten zu verdrängen und mit seinem neuen ABC-Syndikat zum Monopolisten aufzusteigen. Peachum, der die Londoner Bettler »ausrüstet«, ihren Einsatz organisiert und sie abkassiert, versucht seine anrüchigen Geschäfte in respektable zu überführen. Zu diesem Zweck muss er sich allerhand unmoralischer, ja verbrecherischer Maßnahmen bedienen – vom mehrfachen Verschachern der eigenen Tochter Polly bis zur Ermordung des gefährlichsten Geschäftspartners und Widersachers Coax, in dessen gigantische Geschäfte Peachum einsteigt. Macheath, inzwischen mit Polly verehelicht, hat einige Mühe, sich der Anklage des Mordes an seiner Ex-Geliebten Mary zu entziehen. Auf geschäftlicher wie auf privater Ebene zeigt sich, dass die Verbindung Macheath-Peachum bzw. Macheath-Polly für beide Seiten die profitabelste ist. Sie wird daher am Schluss mit einem bombastisch-sentimentalen Hochzeitsfest gefeiert, während die noch ungeklärten Verbrechen Unschuldigen in die Schuhe geschoben werden.
Aufbau: Der Roman hat – wie Brechts episches Theater – eine parabolische Ebene. Im Aufstieg der Ganoven Macheath und Peachum zu Geschäftsleuten großen Stils und Handlangern der Politik beabsichtigt Brecht, seiner marxistischen Überzeugung gemäß, den verbrecherischen Charakter der »Geschäfte« überhaupt sowie den unaufhaltsamen Zug des Kapitalismus zum Faschismus sichtbar machen. Anregungen hierzu erhielt der Autor von seinem marxistischen »Lehrer« Karl Korsch (1886 bis 1961) und der Schrift Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus (1916) von Wladimir Iljitsch R Lenin. Daneben benutzte er wirtschaftshistorische Quellen, insbesondere über die »großen amerikanischen Vermögen«.
Die Realitätsbezüge – etwa auf Hitler und seine »Machtergreifung« – werden in ein komplexes Erzählmodell eingebettet. Brecht wollte ein kritisches Gegenmodell zur traditionellen, am Individuum und seinen Gefühlen orientierten Erzählweise schaffen. Er blendete daher mehrere epische Gattungsmuster (Unternehmergeschichte, Kriminalroman, Liebesroman) übereinander und arbeitete mit der »verfremdenden« Montage sowie anderen filmischen Mitteln. Die Figuren erscheinen ironisch gebrochen; sie halten pathetische oder sentimentale Reden, in denen sie sich permanent selbst entlarven .
Wirkung: Das ehrgeizige Werk wurde von einigen Zeitgenossen hoch gelobt, hat aber insgesamt nicht die Wertschätzung gefunden, die es verdient hätte. Dazu haben die schwierigen Umstände der Zeit nach 1933, aber auch die Tatsache beigetragen, dass Brecht dieses Erzähl-Experiment nicht energisch fortgesetzt hat. J. V.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb am 14. August 1956 in Berlin. Von 1917 bis 1918 studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Naturwissenschaften, Medizin und Literatur. Sein Studium musste er allerdings bereits im Jahr 1918 unterbrechen, da er in einem Augsburger Lazarett als Sanitätssoldat eingesetzt wurde. Bereits während seines Studiums begann Brecht Theaterstücke zu schreiben. Ab 1922 arbeitete er als Dramaturg an den Münchener Kammerspielen. Von 1924 bis 1926 war er Regisseur an Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin. 1933 verließ Brecht mit seiner Familie und Freunden Berlin und flüchtete über Prag, Wien und Zürich nach Dänemark, später nach Schweden, Finnland und in die USA. Neben Dramen schrieb Brecht auch Beiträge für mehrere Emigrantenzeitschriften in Prag, Paris und Amsterdam. 1948 kehrte er aus dem Exil nach Berlin zurück, wo er bis zu seinem Tod als Autor und Regisseur tätig war.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von margarita TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 19. März 2008
Format: Taschenbuch
In der Schule bin ich aus mir unbekannten Gründen komplett an Brecht vorbei geschlittert und ich habe ihn erst aus persönlichem Interesse als Erwachsene kennengelernt. Dieses Buch habe ich aus Neugier vor Jahren in die Hand genommen und war sofort begeistert.

Im Gegensatz zu den anderen Rezessenten möchte ich betonen, daß dieses Werk ein pures Lesevergnügen ist, auch wenn man KEINE speziellen Vorkenntnisse hat. Die Lehren aus dem Leben reichen meines Erachtens völlig aus, um die Machenschaften der Herren Peachum und Macheath gleichzeitig unerhört und beeindruckend zu finden.

Die Messages: Kriminalität und Wirtschaft gehen Hand in Hand, der kleine Mann wird ausgebeutet und macht auch noch gerne mit, Faschismus ist immer ums Eck und Liebe ist ein materialistisches Ding kommen auch ohne Sekundärliteratur beim Leser an. Dabei ist das Buch aber stilistisch so unterhaltsam und der moralische Zeigefinger ist charmant und oft so zynisch und ironisch in den Gedankengängen der Protagonisten verpackt, daß es einfach Spaß macht das Buch zu lesen.

Ich kann es wirklich nur empfehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 1. April 2001
Format: Taschenbuch
„Und der Haifisch, der hat Zähne..." In Anlehnung an Brechts Welterfolg „Die Dreigroschenoper" werden in seinem „Dreigroschenroman" die wirschaftlichen und gesellschaftlichen Abhängigkeiten innerhalb unserer Gesellschaft schonungslos aufgezeigt. Wirtschaft, staatliche Behörden und Verbrecher gehen hier Hand in Hand - eigentlich lassen sich diese drei Bereiche in diesem Prosastück gar nicht mehr voneinander abgrenzen, so stark sind sie miteinander verschmolzen. Der „kleine Mann" bleibt dabei aber auf der Strecke.
Dieses Buch hat mich fasziniert. Zwar benötigt man durchaus Vorkenntnisse um die komplex dargebotenen wirtschaftlichen Zusammenhänge nachvollziehen zu können, aber Brechts Gedanken decken in beeindruckender Weise den Charakter unserer vom Haben geprägten Gesellschaft auf. Der geniale Schluss mit dem „Traum des Soldaten Fewkoombey" ist ein beeindruckender Kunstgriff eines genialen Schriftstellers.
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Von kiplies am 25. Oktober 2012
Format: Taschenbuch
Dieser Roman entstand als weiterführende Betrachtung acht Jahre nach seinem weltberühmten Vorgänger „Dreigroschenoper“.
Ich habe letzteres noch nicht gelesen bzw. gesehen und kann daher nicht sagen, wie viel des Vorgängers in seinem Nachfolger steckt.
Mit dem Dreigroschenroman hat Brecht nach guter alter Manier ein Lehrstück statuiert. Er, der die Aufgabe der Kunst nicht in der Unterhaltung sah, sondern vielmehr in ihrer Verantwortung dem Leser gegenüber, diesen aus seiner politischen Unwissenheit zu führen, ihm verschiedenste ökonomische wie gesellschaftliche Zusammenhänge und Spielregeln zu erläutern, damit in ihm ein aufgeklärtes Weltbild entstehen kann.
Wer sich den Dreigroschenroman vornimmt, darf auf literarisch hochwertige Kost und einen ausgefeilten Spannungsbogen genauso wenig hoffen wie auf höchst ambivalente, aufgeschlossene, kantige Charaktere. Bei Bertolt Brecht ist alles durchgeplant und durchdacht, nichts geschieht aus einem Gefühl heraus, spontan eingeführte Personen und Handlungswendungen würde es nie geben, denn alles dient einem höheren Ziel – der Festlegung eines Exempels.
Brecht liebt es, dem Leser Botschaften zu geben, Gesetzmäßigkeiten unserer Gesellschaft vor Augen zu führen, ein kleine Welt in seinen Werken aufzubauen, die für Regelmäßigkeiten des Großen und Ganzen stehen und genau das gelingt ihm auf faszinierend präzise Art und Weise.

Im Mittelpunkt dieses Romans steht der Kleinhändler Macheath, der mehrere Filialen in London besitzt und diese mit Hehlerware am Laufen hält.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Brecht schreibt hier einen gewieften, lehrreichen und unterhaltsamen Kriminalroman höchster Güte! Es ist ein Vergnügen, die perfekt artikulierte Erzählung zu lesen, deren Fortgang immer wieder überraschende Wendungen bereit hält, die sich am Ende zu einem maßgeschneiderten, scharf beschriebenen Spiegelbild der menschlichen Strebungen zusammen fügen. Brechts Werk sollte vor allem auch in betriebswirtschaftlich ausgerichteten Lehrberufen Pflichtlektüre werden, denn es verdeutlicht mehr als jede trockene Lehrthese! Es ist ein Appell an die Humanität im Wirtschaftskreislauf und somit auch Politikern nur wärmstens zu empfehlen!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Januar 2003
Format: Taschenbuch
Bei jeder einzelnen Seite stockt dem Leser der Atem. Wissbegierig verschlingt er die Seiten des Dreigroschenromans von Bertold Brecht und wird sich währenddessen über die Abgründe der Gesellschaft bewusst.
Ein einzigartiges Werk, das den schonungslosen Egoismus der Menschheit wiederspiegelt. Es geht um Korruption, Bestechung, Abtreibung, Mord, Totschlag... und alles der Geschäfte und des Geldes wegen. Die Hauptpersonen Macheath und Peachum, zwei nach oben strebende Geschäftsleute, leisten sich erbitterte Machtkämpfe. Macheath heiratet ohne Wissen von Peachum dessen Tochter Polly und Peachum bringt ihn dafür später hinter Gittern. Seine Tochter soll ihm anderweitig Geld ins Haus bringen. Das Netz spinnt sich immer weiter zusammen. Immer mehr Leute werden in die Machenschaften der beiden Personen mit hineingezogen. Gute Freunde werden dabei schonungslos an ihre Feinde verraten, bis es zum fulminanten Höhepunkt des Prosastücks kommt...
Fast schon ein wenig unreal wirkt es daher, dass sich alle Streithähne am Ende an einen Tisch setzen und ihre Geschäfte nun als Gruppe in Angriff nehmen wollen.
Der Dreigroschenroman ist aber auf jeden Fall ein unbeschreibliches Werk der Prosakunst, was man sich nicht entgehen lassen sollte.
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