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5.0 von 5 Sternen
einen faszinierenden, intimen Einblick in den Schaffensprozess, 1. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Dreigestirn: Autobiographischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie ich darauf gekommen bin. Entweder ich habe eine frühe Kurzbesprechung gelesen, oder auch einen kleinen Auszug. Kurz nach seinem Erscheinen habe ich das Buch im Geschäft bestellt, und es hat sich absolut gelohnt.
Marion Laval-Jeantet ist eine französische Künstlerin, die mit zwei Männern in eheähnlicher Gemeinschaft lebt und von jedem ein Kind hat. In diesem Buch berichtet sie darüber, wie es zu dieser ungewöhnlichen Kombination kam. Sie spricht auch sehr offen über die Probleme der Beteiligten, die Kritik und das Unverständnis der Umstehenden, und ihre eigenen Zweifel. Schon allein deswegen ist das Buch interessant und lesenswert.
Ganz nebenbei bietet sie dem Leser einen faszinierenden, intimen Einblick in ihren Schaffensprozess. Das hat mir besonders deswegen gefallen, weil ich schon immer gern mal wissen wollte, wieso manche Künstler sich für bestimmte Projekte entscheiden. Kann ja sein, dass ich dadurch ein besseres Verständnis für moderne Kunst entwickle.
Der Ton des Buches ist, als erzählte einem eine gute Freundin aus ihrem Leben. Gelegentlich scheinen die Dinge etwas wirr, was ich als Charakterzug der Autorin sehe und das dem Buch nicht schadet, im Gegenteil.
Hier ein Link zum Thema Biotech Art, was auch in Marion Laval-Jeantets Schaffensbereich fällt (zusammen mit ihrem Partner als Art Oriente Objet).
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