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Drei starke Frauen (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Marie NDiaye , Claudia Kalscheuer
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

25. Juli 2011 suhrkamp taschenbuch (Buch 4258)
Es war ein Überraschungserfolg, mit dem niemand gerechnet hatte: Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt, avancierte Marie NDiayes "Drei starke Frauen" erst in Frankreich, dann in Deutschland in kürzester Zeit zum Bestseller. Drei Lebensläufe werden zum Panorama weiblicher Stärke. So tragisch ihre Schicksale auch sind, die Frauen in diesem ergreifenden Roman geben nicht klein bei, sondern bewahren sich ihre Würde. Im entscheidenden Moment weigern sie sich, so zu handeln, wie es ihre Umgebung von ihnen verlangt.

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Drei starke Frauen (suhrkamp taschenbuch) + Das Buch von Blanche und Marie: Roman + Unrast
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 342 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 4 (25. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 351846258X
  • ISBN-13: 978-3518462584
  • Originaltitel: Trois femmes puissantes
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.813 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die Geschichten leben von ihren starken Protagonistinnen, noch mehr allerdings davon, dass das Unheimliche in den Text einsickert wie Feuchtigkeit in ein Stück Stoff. NDiayes Sprache ist leicht und elegant, man kann sich verlieben in die Schönheit ihrer Sätze, doch darunter lauert die Finsternis. Ihre Romane, vor allem Drei starke Frauen haben Kritiker an den Nobelpreisträger William Faulkner erinnert. Sie wurde auch mit dem Regisseur David Lynch verglichen (...)«

(Claudia Voigt Der Spiegel )

»Marie NDiaye gelingt es, tief in die Gefühlswelten dieser Frauen zu kriechen. Sie schreibt in einer kraftvollen, unverkitschten Sprache, ihre Einblicke in seelische Abgründe sind schmerzhaft und geben doch einen Funken Hoffnung: Auch wenn diese Frauen schwer gebeutelt sind, nehmen sie es immer wieder mit dem Leben auf. ... Ein großartiger Roman über drei starke Frauen.«

(Brigitte )

»Vor allem, vergessen wir nicht, dass die kristalline Sprache der Autorin das aufwühlende Innenleben ihrer außergewöhnlichen Heldinnen überhaupt erst sichtbar werden lässt. Ohne Frage ist Marie NDiaye eine der interessantesten und innovativsten literarischen Stimmen der Gegenwart.«

(Ina Hartwig Süddeutsche Zeitung )

»Drei starke Frauen ist ein starkes Buch. Weil es seinen Figuren so nahe kommt. Weil es abgrundtief traurig ist. Weil es sich nicht auf die Frauen-Perspektive beschränkt. Vor allem aber, weil die Autorin so mitreißend erzählen kann. Und das, obwohl Marie NDiayes elegante Sätze oft so verschlungen sind, mit vielen Einschüben versehen, mäandrierend. Man muss sich als Leser in diese Sprache hineinfinden. Aber irgendwann wird man vom Sog der Wörter erfasst.«

(Dirk Fuhrig WDR 5 )

Drei starke Frauen ist »eines der großartigsten Bücher, die ich in diesem Jahr..., die ich seit langer Zeit gelesen habe.«

(Iris Radisch 3sat Kulturzeit )

»Die Frage nach dem Guten zu stellen und das inmitten einer gewalttätigen Welt – darin liegt die Stärke dieses fein komponierten Werks.«

(Fadrina Arpagaus freitag.de )

»Das Buch ist von beklemmender Schönheit. Nur wenige Hoffnungs-Irrlichter hellen das düstere Bild eines Afrikas auf, das vor allem Schauplatz von Wahnsinn, Mord und Elend ist. Die Heldinnen des Romans kämpfen zäh um ihre Würde, scheitern aber an allen anderen Fronten. Als Aus- und Fluchtweg bleibt ihnen nur die Verwandlung durch die Sprachmagierin Marie NDiaye.«

(Georg Renöckl Neue Zürcher Zeitung )

»Marie NDiaye ist eine Meisterin der Schilderung körperlicher Missempfindungen. … In ihren drei moralischen Erzählungen vermischt sie diese familiären Urkonflikte geschickt mit dem gegenwärtigen Verhältnis von Erster und Dritter Welt. Das ist vielleicht kein Geniestreich, aber höchst respektabel.«

(Katrin Hillgruber Der Tagesspiegel )

»Drei starke Frauen ist ein hoch politisches Buch. Man sollte es lesen.«

(René Hamann Die Tageszeitung )

»... hinter ihrer betäubend soghaften Sprache mit den mythischen Bildern steht eine glasklare Analyse der Machtverhältnisse zwischen Schwarzen und Weißen, Frauen und Männern.«

(Emma )

»Drei Geschichten, die ins Herz der Gegenwart und Afrikas treffen, wie es sie selten gibt. Getragen von kraftvoller Poesie und starken Frauen«

(Iris Radisch Die Zeit )

Über den Autor

Marie NDiaye, 1967 in Pithiviers bei Orléans geboren, veröffentlichte mit 17 ihren ersten Roman; weitere Romane und Theaterstücke folgten. Die Autorin lebt seit 2007 mit ihrer Familie in Berlin.


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die ganze Härte des Lebens 15. August 2010
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die Themen des Romans der französisch-senegalesischen Autorin, einer bekennende Französin, die zurzeit in Berlin lebt, haben viel mit ihrer Herkunft zu tun: mit Migration, mit der Unterschiedlichkeit von Kulturen und Ethnien, mit dem Makel der Geburt und den daraus sich ergebenden Ungerechtigkeiten. Drei Frauen sind es - Norah, Fanta und Kadhya Demba -, die als Protagonistinnen jeweils eine Geschichte des Romans bestimmen.

Marie NDiaye hat diese drei Geschichten sehr lose miteinander verknüpft, sodass nur bedingt von einem Roman die Rede sein kann. Es sei denn, und das war wohl auch die Absicht der - als erste schwarze Autorin - mit dem Prix Goncourt ausgezeichneten Autorin: man sucht und findet die Verbindung nicht in der Handlung, sondern in den Psychologie des Buches.

Alle drei als "stark" bezeichneten Frauen sind dies eigentlich nur vor dem Hintergrund der Schwäche der Männer, die ihr Leben bestimmen oder bestimmt haben. Das gilt besonders für Norah, die ihrem Vater aus Frankreich in den Senegal folgt, um dort ihren Bruder Sony zu verteidigen, der angeklagt ist, seine Schwiegermutter getötet zu haben. Ein Geflecht von Verletzungen, von Lügen, von Hass und Selbsthass, die nicht nur am Vater festgemacht werden können, sondern auch in Norahs Biografie, muss entflochten werden. Aus diesem Prozess wird Norah gestärkt hervorgehen und ihrer Aufgabe gewachsen sein.

Im Mittelpunkt des zweiten Teils, einer fast eigenen Geschichte, steht Rudy Descas.Er ist ein absoluter Versager, ein Loser, der seine Frau Fanta, eine Senegalesin und einheimische Lehrerin liebt, sich umso mehr aber selbst hasst. Irgendwann zwingt er Fanta, mit ihm den Senegal zu verlassen und nach Frankreich zu gehen. Was ein Neuanfang werden sollte, wird erneut zu einem Fiasko. Zum beruflichen Abstieg kommen die seelischen Probleme: Selbstbetrug und Selbstanklage, Erinnerungen an den Vater, einen Mörder, mit dem Rudy sich zunehmend identzifiziert. Und jetzt das. Er fordert Fanta, seine einzige, seine große Liebe, um die sich alles dreht, bis an die Grenzen des Erträglichen.

Ein dramatisches, ein schreckliches Schicksal erleidet Khady Demba, Hauptfigur der dritten und der eindringlichsten Erzählung. Die Familie ihres Mannes hat sie nach dessen Tod verstoßen. Ihr weiteres Leben verläuft emotional und real an den Grenzen zwischen Afrika und Europa, zwischen dem Senegal und Frankreich. Und deshalb auch ein Leben am Abgrund. Als Prostituierte landet sie in einem Durchgangslager. Sie lernt die ganze Härte des Lebens kennen - bewahrt sich aber auf eine kindliche Art ihre Menschenwürde. Sie bleibt ihrem Mann treu - bis in den Tod.

Alle drei Frauen sind Außenseiter in und zwischen den Kulturen. Sie leben jeweils in Grenzsituationen, die sie in jeder Hinsicht fordern. Hier allerdings eine Verbindung zur eigenen Biografie zu sehen, lehnt Marie NDiaye ab. Sie ist eine Schriftstellerin, die nicht in irgendwelchen Kategorien denkt. Sie schreibt und beschreibt - und das auf, wie in diesem Roman, auf beklemmend schöne Weise. Das hängt nichtz zuletzt mit der Sprache zusammen. NDiaye erzählt souverän und mit großer Präzision. Vor allem in den Dialogen. Ihr gelingt es so bis in die tiefsten Schichten der Seelen ihre Figuren zu dringen.

Mit "Drei starke Frauen", einem literarischen Meisterwerk, hat sich Marie NDiaye in die vordere Reihe der europäischen Literatur geschrieben.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen weit mehr als nur ein Frauenroman 4. Juli 2010
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Dieser beeindruckende Roman schlägt Brücken zwischen Generationen, auch zwischen Afrika und Europa, aber er teilt die Welt nicht in Mann und Frau.

Die Rede ist in diesem Buch von Nora und ihrem Vater. Der ist ein Schwächling und versteckt sich hinter seiner Leibesfülle und seiner Schreckensherrschaft als Patriarch der Sippe.

Der Leser erhält Zutritt und Einblicke in diese afrikanische Familie. Er wird Zeuge von Veränderungen. Noras Mutter verlässt ihren Mann. Auch Nora, die an der Seite ihrer Mutter bleibt, bekommt eine Tochter. Damit sind die trei tragenden Frauengestalten dieses Romans angekommen.

Was kann eine Frau alles ertragen? Das habe ich mich als Mann beim Lesen dieses Buches oft gefragt. Großmutter, Mutter und Tochter tragen viel. Obwohl die Jüngste jahrelang zur Prostitution gezwungen wird, verliert keine der Frauen je ihre Würde.

Diesem Roman ist nicht genug Achtung geschenkt, wenn man ihn nur als Frauenroman abtut. In ihm steckt viel mehr. Da ist die Beziehung zu Europa, da ist auch die Nichtverurteilung der Autorin den Männern gegenüber und da sind die vielen Ungerechtigkeiten der gesellschaftlichen Systeme.

Marie NDiaye schreibt warum die Männer so geworden sind und das ist für mich das eigentlich spannende an diesem Roman. Die Autorin ist dem Teufelskreis der Gewalt auf der Spur und sie versucht diesen Teufelskreis zu zerbrechen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausweitung des Begriffes "Stärke" 22. Mai 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat mich sehr tief beeindruckt und hinterlässt grosse Spuren in meinem Leben. Es werden drei Geschichten von Frauen erzählt, die Schwieriges zu bewältigen haben. Frau Marie NDiaye beschreibt präzise was in den Frauen vorgeht (in einer Geschichte, die von Fanta, aus der Perspektive des Ehemannes). Das exzellente psychologische Einfühlungsvermögen und die Kunst es in Worte zu fassen ist bemerkenswert. Besonders die letzte Geschichte, die von Khady, die gezwungen wird nach Europa zu flüchten hat mir den Begriff "Stärke" und "Würde", in meinem Verständnis, um einiges Erweitert. In einer Welt voller Bösartigkeiten ein Gefühl des eigenen Wertes zu besitzen und zu erhalten und es nicht zu verlieren ja das ist wirklich Stärke und ich habe etwas für mich gelernt. Danke für dieses Buch.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen gutes buch
interesante geschichte einfach mal reinblättern lohnt sich . . . . . . . . . . . . .
Vor 5 Monaten von Michael Werner veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Diese Frauen sind stark
Eigentlich ist das kein Roman, sondern drei längere Erzählungen. Die Anwältin Norah, die mit Patchwork-Familie in Paris lebt, kommt auf Wunsch Ihres Vaters in ihre... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Kiepura veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Langatmig, nervig und verwirrend
Wegen des hier schon mehrfach benannten Literaturpreises kaufte auch ich dieses Buch - und wurde in meinen hohen Erwartungen stark enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von die-wild veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Etwas zäh!
Anhand der Rezensionen und dem Titel habe ich mir dieses Buch gekauft. Allerdings hat es nur ansatzweise gehalten, was es versprochen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von bcb veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Drei starke Frauen = Ein starkes Buch!
Dieses Buch finde ich sehr lesens- und empfehlenswert.
Obwohl in ihrem ganz eigenen, vielleicht etwas aussergewöhnlichem, aber anspruchsvollem Stil geschrieben, hat mich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2010 von Rottifriend
5.0 von 5 Sternen Marie NDiaye ist ein wahrer Star am Literaturhimmel
Marie NDiaye, von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung als "ungewöhnlichste Schriftstellerin Frankreichs" bezeichnet, ist eine junge Autorin die zwar einen aus dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2010 von Carl-heinrich Bock
1.0 von 5 Sternen Ermüdend
Aufgrund der vielen positiven Rezensionen habe ich mir das Buch gekauft. Nach der Hälfte habe ich entnervt aufgegeben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. August 2010 von Gaby
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch
Eine afrikanische Tragödie, unterteilt in drei Frauen-Geschichten über Afrika, das Exil, über Gewalt und Verrat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2010 von Krimisissy
3.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich bis fremdartig
INHALT:
Die Lösung des Dilemmas der Frauen, die Verteidigung ihrer Würde, ist interessant angelegt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2010 von MH
5.0 von 5 Sternen Drei starke Frauen
Ein wunderbares Buch. Sehr ausdrucksstark, gefühlvoll, aber auch erschreckend in Bezug auf die subtile Gewalt. Zeugt von einer grossen Reife von Marie NDiaye.
Veröffentlicht am 2. August 2010 von Margit Alge
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