Klappentext
Der Erste Weltkrieg fegte die großen europäischen Reiche Östereich-Ungarn, Deutschland und Rußland hinweg. Analytischpointiert und mit der ihm eigenen Leichtigkeit des Tons entwirft der Historiker und Journalist Eberhard Straub erstmals eine gemeinsame Biographie der drei letzten Kaiser und damit ein fulminantes Porträt einer untergehenden Epoche.Die Wucht der industriellen Umwälzungen, der sich anbahnenden politischen und gesellschaftlichen Revolution, die mit dem Ersten Weltkrieg ausbrechen und die alte Ordnung hinwegspülen sollten, haben sie alle drei nicht erkannt. Ihnen allen war die Monarchie schließlich zur ästhetischen Inszenierung geraten, zur gefälligen Dekoration. Doch wenn die Repräsentanten nicht mehr fest an das glauben, was sie andere glauben machen wollen, erübrigt sich am Ende auch die Idee.
Über den Autor
Eberhard Straub, geboren 1940, Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie. Habilitation. Bis 1986 Feuilletonredakteur der FAZ, bis 1997 Pressereferent des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Der Autor lebt heute als freier Journalist in Berlin.