Ich habe Wolfgang Büschers `Berlin-Moskau. Eine Reise zu Fuß` gelesen und war begeistert. Freilich waren die Erwartungen an `Drei Stunden Null` sehr hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht. In der gewohnten Spachmächtigkeit und Eleganz führt Büscher durch drei Stunden Null. Einzig der bisweilen etwas konfuse Aufbau trägt ab und an zu leichter Verwirrung bei. Dies ist dem Lesegenuss allerdings nicht unbedingt abträglich, Spannend und sprachlich perfekt beschreibt Büscher Menschen so wunderbar lebensnah und wahrhaftig, dass es eine wahre Freude ist. Außerdem erfährt man immer wieder geschichtlich interessante Fakten, die man sonst wohl nicht erfahren hätte. Absolut empfehlenswert!