Damals, im Jahre 1889, erschien dieses Buch zum ersten Mal. Wie viele Leser werden sich bis heute schon einen Ast abgelacht haben, als sie sich dieses köstliche Buch zu Gemüte führten? Wie viele werden sich wohl schon selbst in der einen oder anderen menschlichen Situation oder Denkweise, die sich, wie man sieht, nicht im Geringsten geändert hat, wiedererkannt haben?
Jerome K. Jerome versteht es in unvergleichlicher Weise, mit einem kritischen Blick auf sich selbst, Posse, Zynismus und Ironie, Slapstick und Poesie in hoher Sprachkunst in ein wunderbares Werk zu verschmelzen, das jeder Möchtegern-Komiker, Super-Autor, Paperback-Ghostwriter, Journalist, etc. auswendig lernen sollte, damit solches Kulturgut niemals verloren ginge.
Für Bewerber als Lektoren sollte beim Einstellungsgespräch ermittelt werden, wie ihm das Buch gefalle. Sollte er sich erdreistet haben es nicht gelesen zu haben oder zu kennen - die Tür! - oder sich NICHT auf die Knie zu werfen ob der Genialität dieses Autors, oder etwa anzumerken, er würde Passagen des Buches herausnehmen oder umschreiben
- raus mit ihm!
Diese Fahrt auf der Themse ist definitiv das Maß der Dinge. Hieran misst man, hier trennt sich die Spreu vom Weizen, egal in welchem Genre, und jeder, der Freude an Worten hat, wird mir sicherlich zustimmen.
Fazit: wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, hat Zeit seines Lebens etwas versäumt!