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Drei Kameraden: Roman [Taschenbuch]

E.M. Remarque
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Januar 1991
Berlin in den »Goldenen 20ern«: Der Krieg ist vorüber - in den SaIons und Theatern herrscht Lebensfreude, in der Kasse die Inflation und auf der Straße Not und politische Unruhe. Drei junge Kriegskameraden versuchen ein neues Leben aufzubauen...

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Drei Kameraden: Roman + Der Weg zurück: Roman + Im Westen nichts Neues: Roman. Ohne Materialien
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: KiWi-Paperback; Auflage: 9 (1. Januar 1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462027298
  • ISBN-13: 978-3462027297
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.119 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher “Im Westen nichts Neues” und “Der Weg zurück” wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selber wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1941 lebte Remarque offiziell in den Usa und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin.

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Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der verkannte Höhepunkt im Werk von E. M. Remarque 12. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Kaum ein anderes Buch geht so tief und gleicheitig so breit auf eine Zeit ein, in der das Tägliche so beherrschend Alltag ist ... die Liebesgeschichte zwischen einem jungen, im Kriege aber innerlich erwachsen gewordenen Kriegsheimkehrer und einer Frau spannt einen Bogen über die Darstellung einer Zeit, in der das Leben durch den täglichen Genuss geprägt ist, da durch die unsichere Wirtschaftslage schon am nächsten Morgen alles vergebens und zu spät sein kann. Ein Buch von der Zeit in Deutschland zwischen den Kriegen, die für sich selbst nur ein Atemholfen ist vor dem größeren, zweiten Weltkrieg. Trotz, oder gerade wegen, dieser ernsthaften Darstellung einer Zeit, zeichnet Remarque durch die vielschichtigen Charaktere seiner Hauptpersonen eine lebensvolle. erfüllte Zeit, die ihren Höhepunkt in der bewegenden Erzählung einer fast zufälligen Liebe zwischen zwei Menschen und in deren exemplarischen Ende hat, das als Sinnbild für die aufkommende innere und äussere Zertsörung der Menschen durch den Faschismus verstanden werden darf. Ein absolut empfehlenswertes Buch, dessen Detailreichtum typisch ist für Remarque und das Buch immer wieder lesbar macht. Ein Buch, dass niemals zuviel ist ......
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die drei von der Tankstelle? 14. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Berlin der zwanziger Jahre. Drei Kriegskameraden versuchen, sich eine Existenz mit einem Autohandel aufzubauen. Bei einem riskanten Überholmanöver lernen sie Pat kennen - und Robby, der zurückhaltende, ruhige, findet sich in seiner ersten Liebe.

Was sich etwa so anhört wie die Handlung eines schlechten Nachkriegsfilms (-klamauks), ist von Remarque so gut in Szene gesetzt, daß man alles um sich herum vergessen kann und nur noch weiterliest. In gewohnt flüssiger Erzählweise, mit Humor und sehr einfühlsam erzählt Remarque von der Aussichtslosigkeit, von der Hoffnung, die am Ende in bitteren Schmerz umschlägt. Die melancholischen Stellen, die sensibel geführten, umfangreich charakterisierten Personen, machen dieses Buch zu einem, wie ich meine, Meisterwerk, das „Im Westen nichts Neues" an Reichtum und Brillianz weit übertrifft.

Wie nebenbei fallen die vielen Geschichten mit ab, die den Roman reich und unmittelbar werden lassen. Hasse, der ständige Selbstmordkandidat, Gürteltier Guido, die Geschäfts-„Kunden", der Student Georg, das politische Drumherum - ein Zeitbild eben. Vieles kommt einem aus anderen Romanen Remarques bekannt vor; dennoch unbedingt lesenswert. Ich mag es im Augenblick am liebsten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wer einen tieferen Einblick in die Lebensverhältnisse der Weimarer Republik bekommen möchte, dem sei die Lektüre von Erich Maria Remarques 1936 fertiggestellten Roman "Drei Kameraden" sehr zu empfehlen. Remarque beseitigt das positive Bild der "Goldenen Zwanziger" und setzt an diese Stelle das Bild einer von sozialer Not geprägten Gesellschaft, in der alles kurzlebig ist und in der die schleichende Gefahr von Rechts bereits unverkennbar ist.
Am Beispiel von Robert Lohkamp (der Ich-Erzähler), Gottfried Lenz und Otto Köster (die drei Kameraden), die vom Krieg gezeichnet sind und nun mit ihrer gemeinsamen Autowerkstatt ihren Existenzkampf in der Weimarer Republik fortsetzen, verdeutlicht er eine Lebenseinstellung, in der die augenblickliche positive, rational nicht begründbare Gefühlserfahrung über einem gesicherten Lebensstandard steht, eine Lebenseinstellung, in der der Mittelpunkt die Ablenkung von der wirtschaftlichen und sozialen Not ist (auch durch Alkohol). Demzufolge sind die drei Kameraden der drastische Kontrapunkt zum bürgerlichen Selbstverständnis.
Im Zentrum der Handlung steht die Liebe des Ich-Erzählers zu der schönen Patrice Hollmann, doch der Bestand ihre Liebe wird bedroht durch Patrice' schwere Erkrankung, wodurch ein weiterer zentraler Gegenstand des Romans hervorgehoben wird: die Sinnlosigkeit des Lebens und die Frage nach der realen Existenz von Beständigkeit. Beständig ist ihre Freundschaft, die alle Krisen unbeschadet übersteht, und ihre Sehnsucht nach einer besseren Welt. Sie sind stets bereit, alles auf eine Karte zu setzen, selbst wenn dafür alles bis dahin erreichte weichen muss - ihr Auto, ihre gemeinsame Werkstatt, ihre gesamte Existenz.
Besonders erschütternd ist die Episode mit Hasse, der unglückliche Ehemann, der in der permanenten Angst lebt, seine Arbeit zu verlieren, worauf ihn seine Frau verlässt, was er psychisch nicht verkraftet. Die spöttische These, "[w]enn man über das zwanzigste Jahrhundert nicht lachte, musste man sich erschießen. Aber man konnte nicht lange darüber lachen. Es war ja eigentlich zum Heulen" (S. 157) bringt die zynisch-melancholische Grundstimmung des Werks wohl am besten zum Ausdruck.
Remarque hat mit diesem Roman wieder einmal als Chronist des kleinen Mannes veranschaulicht, dass eine Gesellschaft ohne Humanität und wirtschaftliche Sicherheit zum Untergang verurteilt ist. Leider hatten diese Erkenntnis in der damaligen Zeit nur sehr wenige, und noch weniger so lebendig, unverfälscht und treffend wie Erich Maria Remarque.
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5.0 von 5 Sternen Große Gefühle und Tiefes Wissen
Ich bin auf das Buch bzw den Stoff durch russische Verfilmungen bzw daran angelehnte Filme aufmerksam geworden: "Einst in der Provinz" sowie "Blumen von Siegern". Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von J. Pein veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nach langer Zeit beim Lesen geweint
zum Inhalt des Buches wurde ja bereits alles gesagt.

Zunächst habe ich "im Wesen nichts Neues" von Remarque gelesen. "Nicht schlecht", dachte ich mir. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Marijke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Drei Kamaraden
Dieae wundervollen Buch wurde als Geschenk gekauft. Meine Frau und ich hatte es lange her gelesen aber irgendwie ist unsere Kopie verschwunden. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von David A. Coppage veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Moral ist eine Erfindung der Menschen; nicht eine Konsequenz des...
"Das Publikum tobte Beifall, es klatschte und schrie, als sei damit schon alles anders geworden. Der Mann oben wartete ab. Sein Gesicht glänzte. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Steffen Rutter veröffentlicht
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Im Buch geht es um Tugenden des Lebens.
Ich kann nur anderen hier zustimmen, dass das Buch hätte ein paar Seiten länger sein sollen. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Nacht veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Voller Leben, voller Liebe - und vollkommen erschütternd.
In den krisengeschüttelten Jahren nach dem ersten Weltkrieg schlagen sich drei Kriegskameraden durch den Moloch von Berlin. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Leonard Lord Paine veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartige Geschichte mit perfektem Ende
Ich habe alle Bücher von Remarque gelesen und diesses ist mein Lieblingsbuch, auch im allgemeinen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2010 von CM
5.0 von 5 Sternen Fesselnd, beeindruckend, wundervoll
Ich mache es kurz:
"Drei Kameraden" ist der beeindruckendste, schönste Roman - nicht nur das schönste Werk Remarques, sondern das wundervollste Buch, dass ich jemals... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2010 von Burkhard Hoppe
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Es ist schwer, eine Liebesgeschichte schön, aber ohne Kitsch zu erzählen. Doch genau das hat Remarque mit diesem Buch geschafft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2009 von Sylvia85
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Erich Maria Remarques "Drei Kameraden" ist ein ergreifendes und detailgetreues Buch über das Leben in der untergegangenen Weimarer Republik, welches einerseits von den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. November 2008 von E. Wolf
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