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Drei Frauen Sondereinband – 1. Oktober 1952


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Produktinformation

  • Sondereinband: 160 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 52 (1. Oktober 1952)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499100649
  • ISBN-13: 978-3499100642
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,3 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 207.991 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Robert Musil (*1880 in Klagenfurt), eigentlich Robert Edler von Musil, teilt das Schicksal vieler großer Künstler: Trotz seiner Erfolge starb der Österreicher verarmt und sozial isoliert. Dabei waren seine Werke - etwa "Der Mann ohne Eigenschaften" und "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" - schon zu seinen Lebzeiten viel gelesen. Nach einer abgebrochenen militärischen Laufbahn studierte Musil zunächst Maschinenbau, dann Philosophie, Psychologie, Mathematik und Physik. Obwohl promoviert, sah Musil seine Zukunft nicht in der Wissenschaft. Nachdem er verschiedene Berufe ausgeübt hatte und als Landsturmhauptmann an der italienischen Front gewesen war, konzentrierte er sich auf das Schreiben. Als die Nazis Österreich besetzten, emigrierte er mit seiner Frau Martha in die Schweiz. Musil starb 1942 in Genf.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

(seit 1917 Edler von M.), geboren am 6.11.1880 in Klagenfurt, stammte aus einer altösterreichischen Beamten- , Gelehrten- , Ingenieurs- und Offiziersfamilie. Er studierte an der technischen Militärakademie in Wien, brach seine Militärsausbildung ab und wurde Maschinenbauingenieur. Nach einer Tätigkeit als Assistent an der TH Stuttgart studierte er 1903-08 in Berlin Philosophie, Psychologie, Mathematik und Physik und promovierte mit einer Arbeit über den Theoretiker des naturwissenschaftlichen Positivismus Ernst Mach zum Dr. phil. Auf eine Universitätslaufbahn verzichtete er, um freier Schriftsteller zu werden. 1911-14 war er Bibliothekar, 1914 Redakteur der «Neuen Rundschau». Im 1. Weltkrieg war er Landsturmhauptmann, Herausgeber der «Soldatenzeitung» und zuletzt im Kriegspressequartier. 1918-22 lebte er als Beamter in Wien, danach als freier Schriftsteller, Theaterkritiker und Essayist in Wien und Berlin. Nach der faschistischen Besetzung Österreichs emigrierte er nach Zürich. Die letzten Lebensjahre verbrachte er fast mittellos in Genf, wo er am 15.04.1942 starb.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 2. August 1999
Format: Taschenbuch
"Drei Frauen" heißt das Buch, und diese Frauen geben den einzelnen Erzählungen auch ihre Titel. Zu Wort kommen aber die Männer: Handelnd, zögernd und sinnierend. Die Frauen scheinen auf den ersten Blick nur der Hintergrund zu sein, vor dem sich die männliche Tragödie abspielt. Doch in bestimmten Wendungen der Handlung (wie bei "Grigia", wo die Frau, eine bäuerliche Liebelei des großstädtischen Mannes, in einem Bergwerkstollen sich allein das Leben rettet) oder auch nur in Gesten, Bemerkungen, treten die Frauen plötzlich als eigenständige Wesen hervor. Solche überraschenden Lesemomente, die einem auch im Alltag die Augen öffnen für die Tragik anderer, liebe ich an diesen Erzählungen. Vom Aufbau her hat das Buch einen universalen Anspruch: Es geht um eine Bäuerin, eine Aristokratin und ein armes Mädchen in der Stadt. Entsprechend wandelt sich auch der Stil: In der ersten Erzählung viel idyllische Naturbeschreibung, dann sagenhafte Rittergeschichten und schließlich soziale Kolportage a la Fallada. Das alles ist aber nur äußerlich, im Kern geht es immer um das tödliche Schweigen zwischen den Geschlechtern. Dieses Schweigen scheint bei Musil so selbstverständlich, daß es manchmal regelrecht gruslig ist. Warum Musil vielen als der größte deutschsprachige Schriftsteller der ersten Jahrhunderthälfte gilt, kann man anhand der der rhythmischen Prosa schon an diesem Bändchen nachvollziehen, ohne gleich den "Mann ohne Eigenschaften" lesen zu müssen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Diethelm Thom VINE-PRODUKTTESTER am 28. Mai 2010
Format: Sondereinband
Alle drei Erzählungen, die 1924 veröffentlicht wurden, verweigern sich einem leichten Verständnis. In ihnen (1: "Grigia", 2: "Die Portugiesin", 3: "Tonka") geht es jeweils um das Verhältnis zwischen Mann und Frau. 1 und 2 wirken am zeitbedingtesten; da sie stilistisch etwas an Fin-de-Siècle-Literatur erinnern. In 1 sind die seelischen Vorgänge ganz in die Landschaft und die Vorgänge hineinprojiziert: Ein Mann geht an seiner Selbstbezogenheit und Fähigkeit zur Selbsttäuschung zu Grunde. In 2 ist das Geschehen ins Mittelalter verlegt, hier scheint es um eine grundsätzliche Bestimmung des männlichen und weiblichen Prinzips zu gehen: die adlige Frau wendet sich nur dann dem Ritter zu, wenn er auf die eine oder andere Weise zu seiner Stärke und "Wildheit" findet. In 3 schließlich wird der Ton sachlich-nüchterner und wir befinden uns in der modernen großstädtischen Wirklichkeit: ein junger Mann aus gutbürgerlichem Hause liiert sich gegen den Widerstand seiner Familie mit Tonka, einem einfachen tschechischem Dienstmädchen. In dieser offensichtlich autobiografisch gefärbten Erzählung äußert sich die Beziehung in einer unauflösbaren Spannung zwischen Vertrauen und Misstrauen: Tonka wird schwanger und muss ihren Geliebten, so viel er auch hin- und herrechnet, einmal betrogen haben, obwohl das nicht zu ihrer unbedingten Aufrichtigkeit und Treue passt. Er bleibt dennoch bis zum bitteren Ende bei ihr und kommt gestärkt aus dieser Beziehung heraus. Damit stehen die Männer jeweils im Vordergrund, die Frauen bleiben rätselhaft im Hintergrund, sie erscheinen nur indirekt durch die Verhaltensweisen der Männer. Es sind Geschichten, die den Geist beschäftigen und auf tiefere Interpretation angewiesen sind.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "dmschupp" am 18. April 2002
Format: Sondereinband
Man lese die beiden 1. Sätze dieser Erzählung: "Es gibt im Leben eine Zeit, wo es sich auffallend verlangsamt, als zögerte es weiterzugehn oder wollte seine Richtung ändern. Es mag sein, dass einem in dieser Zeit leichter ein Unglück zustößt", und man hört nicht mit dem Lesen auf. Für mich trifft die Musil-Erzählung genau jenen "legendarischen Augenblick", den ein(e) jede(r)irgendwann in seinem Leben erlebt, zu durchleben tzuweilen auch zu durchleiden hat: Jene Zeit, in der sich das Leben auffallend verlangsamt und man weiss nicht, was werden mag. Zu raten ist dem/der LeserIn jedoch, zu Beginn das Nachwort von A. Frise zu lesen und die beiden Skizzen aus dem Nachlass Musils.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. Juni 2001
Format: Sondereinband
Musil gelingt es immer wieder auf meisterhafte Weise, Bewußtseinsphänomene und psychologische Vorgänge in literarischer Form zu fassen. Dabei kommt der Liebe und der ihr Entgegentretenden Schwierigkeiten eine besondere Bedeutung zu. Diese drei Erzählungen gehen die Problematik "Liebe" von unterschiedlichen Perspektiven an und gelangen zu interessanten Erkenntnissen des Phänomens, das die Menschheit seit dem ersten Tag in Atem hält.
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