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Produktinformation
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Kieslowski schreibt der Farbe Blau eine eher unterbewusste Bedeutung zu und konzentriert sich in erster Linie auf Binoches leuchtendes Gesicht und die Art, wie darin subtile Emotionen aufflackern und wieder verschwinden. Seine Bilder geben, stärker als in den Folgefilmen Drei Farben: Weiß und Drei Farben: Rot, Rätsel auf, doch Binoches stilles, herzzerreißendes Auftreten fesselt den Zuschauer. Für diese Rolle erhielt sie 1993 beim Filmfestival von Venedig die Auszeichnung als beste Schauspielerin. Einmalig schön ist auch die Musik von Zbigniew Preisner. --Robert Horton
Drei Farben Weiß
Dies ist der zweite Film der Drei Farben-Trilogie des genialen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen. Drei Farben: Weiß ist eine ironische Komödie in finsterer Tonart, randvoll mit dem bitterem Lachen der Verzweiflung, Ekstase, des Ehrgeizes und der Sehnsucht. Der heruntergekommene polnische Immigrant Karol Karol versucht verzweifelt, Frankreich zu verlassen. Er ist besessen von seiner französischen zukünftigen Ex-Frau (Julie Delpy aus Before Sunrise), sein französisches Bankkonto wurde eingefroren und er hat die Ungerechtigkeiten, die ihm tagtäglich begegnen, einfach satt. Aus Geldmangel überredet er einen anderen Polen, ihn in einem Koffer mit nach Hause zu schmuggeln. Dieser Koffer wird am Flughafen gestohlen. Die frustrierten Diebe schlagen ihn und setzen ihn in einem verschneiten Steinbruch aus. Von da an kann es eigentlich nur noch besser werden, oder nicht? Die Geschichte entwickelt sich zu einer boshaft-komischen Anti-Liebesgeschichte, einem umgekehrten Romeo und Julia. Äußerst komisch und berührend. --Grant Balfour
Drei Farben Rot
Der letzte Teil der gefeierten Drei Farben-Trilogie des inzwischen verstorbenen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski (Drei Farben: Blau, Drei Farben: Weiß, Drei Farben: Rot) ist der am wenigsten eigenständige der drei und gewinnt durch die ersten beiden Teile eine gewisse Vertrautheit. Trotzdem ist Drei Farben: Rot ein starker, einzigartiger Film, der über die Allgegenwart von Bildern in der heutigen Welt nachdenkt und über die damit einhergehende Unterwerfung tiefer gehender Kommunikation.
Irène Jacob spielt ein Fotomodell, dessen bezauberndes Gesicht in riesiger Vergrößerung auf einem roten Plakat von jeder Anzeigetafel in Genf prangt. Als sie ein Verhältnis mit einem verbitterten Ex-Richter (Jean-Louis Trintignant) beginnt, der heimlich mit elektronischen Überwachungsgeräten die Gespräche seiner Nachbarn belauscht, wird das Model Zeugin der geheimen Leben derer, die wir zu kennen glauben. In Drei Farben: Rot bringt Kieslowski noch einmal die Hauptcharaktere aller drei Filme zusammen und erreicht so eine clevere Abrundung der Trilogie. --Tom Keogh
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Zu dem DVD-Rom Part kann ich leider nichts sagen, da verweigert mein Mac die Zusammenarbeit, schade.
Auch Juliette Binoche war selten so intensiv in ihrer Präsenz wie in Blau. Worauf ich aber kommen möchte, ist die Musik ... Die Musik dieser Trilogie ist so betörend schön, so aufwühlend intensiv, so erhebend euphorisch, dass mir hier daran gelegen ist, den Komponisten, Zbigniew Preisner zu feiern.
Zbigniew Preisners Musik in Doby Digital 5.1 genießen zu können ist eine wahre Wohltat für die Ohren. Endlich einmal etwas, wofür sich die Anschaffung einer Homecinema Soundanlage wirklich lohnt, weil mehr als nur Krach und Bässe über die Kanäle kommt.
Zbigniew Preisner hat viele Jahre mit Krystof Kiezslowski zusammengearbeitet, nicht nur in der vorliegenden Drei Farben Trilogie, sodnern auch in "Die zwei Leben der Veronika". Allein die Soundtracks sind ein Genuß, ich würde mich aber sogar zu der Behauptung versteigen, dass die Filme die bestmögliche optische Untermalung für diese wundervolle Musik sind ! Unbedingt anhören/-sehen !
Der Film fängt mit der Scheidung des Polen "Karol" (Zbigniew Zamachowski) und Dominique (Julie Delpy) an. Lesen Sie weiter...
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