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Drei Farben: Blau [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Benoit Regent, Helene Vincent, Florence Pernel, Juliette Binoche
  • Regisseur(e): Krzysztof Kieslowski
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Französisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 7. März 2013
  • Produktionsjahr: 1993
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00AQB2B28
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 96.751 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Julie verliert bei einem Autounfall ihren Mann - einen berühmten Komponisten - und ihre kleine Tochter Anna. Gebrochen und voller Trauer zieht sie sich in ihr Landhaus zurück. Selbstmordgedanken quälen sie. Dann entschließt sie sich, das Haus und alles, was sie so sehr liebte, zu verkaufen und alle Brücken ihres bisherigen Lebens abzubrechen. Nach langer, totaler Isolation in dem anonymen Paris - und angeregt durch eine neugierige Journalistin - vollendet sie die letzte Komposition ihres Mannes, das

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Drei Farben: Blau ist der erste Teil einer Trilogie des inzwischen verstorbenen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die symbolisch für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen. Er ist der düsterste der drei, ein Film der vom Gefühl des Schmerzes dominiert wird. Drei Farben: Blau beginnt mit einem Verkehrsunfall, bei dem ein berühmter Komponist ums Lebens kommt. Seine Frau, gespielt von Juliette Binoche (die einen Oscar für Der englische Patient erhielt), versucht danach weniger, ihr altes Leben wieder zusammenzufügen, als sich eine vollkommen neue Existenz aufzubauen. Sie geht nach Paris, um ein wortkarges Leben fast ohne Kontakt zu anderen Menschen zu führen.

Kieslowski schreibt der Farbe Blau eine eher unterbewußte Bedeutung zu und konzentriert sich in erster Linie auf Binoches leuchtendes Gesicht und die Art, wie darin subtile Emotionen aufflackern und wieder verschwinden. Seine Bilder geben, stärker als in den Folgefilmen Drei Farben: Weiß und Drei Farben: Rot, Rätsel auf, doch Binoches stilles, herzzerreißendes Auftreten fesselt den Zuschauer. Für diese Rolle erhielt sie 1993 beim Filmfestival von Venedig die Auszeichnung als beste Schauspielerin. Einmalig schön ist auch die Musik von Zbigniew Preisner. --Robert Horton -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Krysztof Kieslowskis Werke sind feinste nuancierte Reisen in die menschliche Psyche.
Eine Bilderkraft, die atemlos macht. Eine Wucht der Töne, Strukturen, Farben und Bilderstürme, die es schaffen psychische Befindlichkeiten in grosser Intensität fühlbar, erlebbar zu machen.
Sein "Dekalog" nach den zehn Geboten, unvergesslich, erschütternd . Ebenfalls seine Trilogie der Farben Blau , Weiß, Rot.
Drei Farben, die sinnbildlich für die französische Flagge stehen und sich mit den kleinen und doch so elementar grossen Einzelschicksalen ganz normaler Menschen , ihren Träumen, Verfehlungen, ihren Lebenstragödien widmen.
Sieht man alle drei Filme nacheinander entwerfen sie ein Gesamtkommentar zu menschlichem Verhalten, ethisch, moralischen Dilemmas, Entscheidungen.
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichket, die Schlagworte der französischen Revolution verschmelzen erst in der Gesamtwirkung zu einem grossen, fast religiösem Kosmos.
Vorrauschickend muß man sagen, daß hier mit "Drei Farben Blau" ein schillerndes unvergessliches Kunstwerk vorliegt, das von jedem Zuschauer selbst erlebt, erfühlt, werden muß.
Hier greift jede Inhaltsangabe eigentlich zu kurz,muß unfreiwillig plakativ und klischeehaft wirken, denn was Kieslowski an brillanter , überirdischer Kraft in dieses Werk legt, ist mit Worten kaum zu erfassen.
Es gehört zu der grossen flirrenden Komplexität des Films, daß ich hier nur einen möglichen Deutungsweg geben kann und viele Zuschauer noch ganz andere Aspekte in dem funkelnden Facettenreichtum erkennen werden.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Am Ende von Giacomo Puccinis Oper "Manon Lescaut" (1893) steht der Partner der Titelheldin, René Des Grieux, ganz allein auf der Bühne: Inmitten der schier unendlichen Weite der Steppenlandschaft des nordamerikanischen Exils, hält er die soeben an Entkräftung verstorbene Geliebte in seinen Armen. Dies ist die möglicherweise radikalste Erfahrung von Freiheit, wenn auch am äußersten Rand der Verzweiflung.
Krzysztof Kieslowski erzählt in seinem Spielfilm "Trois Couleurs: Bleu" (1993) eine ähnliche Geschichte. Die etwa 30-jährige Komponistin Julie verliert bei einem Autounfall Ehemann Patrice und Tochter Anna, ihr einziges Kind. Als Julie, verletzt im Krankenhaus liegend, davon erfährt, will sie zunächst ihrem Leben ein Ende setzen, entscheidet sich aber dagegen. Aus der Klinik entlassen, möchte sie sämtliche Brücken zu ihrer Vergangenheit abbrechen: Sie verlässt das Haus, in dem sie zuvor mit ihrer Familie gelebt hat und schreibt es zum Kauf aus, veräußert ihre gesamte Habe und wirft sogar die noch unvollendete letzte Komposition ihres Mannes, ein Konzert zur Vereinigung Europas im Jahr 1992, in einen Müllwagen. Die Adresse ihrer neuen Mietwohnung, einer alten, düsteren, eher schäbigen Unterkunft inmitten eines sozialen Brennpunktgebiets der Großstadt Paris, verrät sie niemandem, selbst Olivier (Benoit Régent) nicht, mit dem sie kurz vor ihrem Umzug eine gemeinsame Nacht auf einer Matratze verbracht hat, die einzig noch in der ansonsten völlig leergeräumten Wohnung verblieben war.
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Format: DVD
Der Film erzählt von einer jungen Frau, die bei einem Autounfall ihren Mann und ihr Kind verliert. Darüber gerät sie in eine tiefe Depression und unternimmt noch im Krankenhaus einen Selbstmordversuch. Dieser mißglückt, und sie ist gezwungen, weiterzuleben. Sie versucht einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit, doch diese holt sie wieder ein: in Gestalt eines ehemaligen Kollegen ihres Mannes. In der Folge findet sie zu ihrer eigentlichen Begabung, dem Komponieren, zurück und entdeckt sogar, daß diese größer ist, als bisher geglaubt. Sie tritt aus dem Schatten ihres Mannes, kann in ihrem Leben wieder einen Sinn finden und Frieden mit der Vergangenheit schließen: mit der Geliebten ihres Mannes und deren gemeinsamem ungeborenen Kind. Am Ende kann sie sich auch wieder der Liebe öffnen.
Der Film zeigt auf wunderbare Weise, daß man an traumatischen Erfahrungen nicht zwangsläufig zerbrechen muß. In Grenzsituationen des Lebens kann man bisher ungeahnte Kräfte in sich spüren, die dann wieder helfen können, Ängste und Depressionen zu überwinden.
Die Musik spielt natürlich eine große Rolle in diesem Film und ünterstützt auf ihre Weise das Thema.
Ein großartiger Film, der Lust auf die anderen beiden Teile der Trilogie macht.
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Format: DVD
Julie Vignon - de Courcy a young Frenchwoman (Juliette Binoche) is involved in an accident that will set her on a journey self-discovery. We go along with her and imaging what we would have done.
This is a good film with a message. It is blurred by the attempt to introduce too many details that are trying to reflect ideas that could have been left out or explained strait forward. The lack of direct information and many of the modifications from the screenplay makes this an average rated film.
I believe that this film requires a common knowledge the writer and a film genera that I am not familiar with so the target audience may be restricted.

One plus is the Cinematography of Slawomir Idziak that will really come to life in the film GATTACA (1997).

The film finally comes alive and what on the surface seems a musical downer of a depressed person in a depressed world can come alive for us if we listen to the voice over interpretation first. The version I have is the Criterion version so I am not sure that other versions have the voice over with Annette Insore.
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