7 Angebote ab EUR 1,97

Möchten Sie verkaufen? Bei Amazon verkaufen

Bild nicht verfügbar

Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
  • Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
  • Keine Abbildung vorhanden
      

Drei Farben: Blau [VHS]


Erhältlich bei diesen Anbietern.
1 neu ab EUR 7,00 5 gebraucht ab EUR 1,97 1 Sammlerstück(e) ab EUR 2,22

Hinweise und Aktionen


Produktinformation

  • Darsteller: Juliette Binoche, Benoît Régent, Florence Pernel, Charlotte Véry, Emmanuelle Riva
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Französisch, Polnisch, Rumänisch
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 2. Januar 1997
  • Spieldauer: 95 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004ROON
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.455 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Julie verliert bei einem Autounfall ihren Mann - einen berühmten Komponisten - und ihre kleine Tochter Anna. Gebrochen und voller Trauer zieht sie sich in ihr Landhaus zurück. Selbstmordgedanken quälen sie. Dann entschließt sie sich, das Haus und alles, was sie so sehr liebte, zu verkaufen und alle Brücken ihres bisherigen Lebens abzubrechen. Nach langer, totaler Isolation in dem anonymen Paris - und angeregt durch eine neugierige Journalistin - vollendet sie die letzte Komposition ihres Mannes, das "Konzert für Europa". Langsam und zögernd nimmt sie wieder Kontakt zu den Menschen auf und findet über die Musik und die erwachende Liebe zu Olivier, dem ehemaligen Assistenten ihres Mannes, zurück ins Leben.

Amazon.de

Drei Farben: Blau ist der erste Teil einer Trilogie des inzwischen verstorbenen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die symbolisch für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen. Er ist der düsterste der drei, ein Film der vom Gefühl des Schmerzes dominiert wird. Drei Farben: Blau beginnt mit einem Verkehrsunfall, bei dem ein berühmter Komponist ums Lebens kommt. Seine Frau, gespielt von Juliette Binoche (die einen Oscar für Der englische Patient erhielt), versucht danach weniger, ihr altes Leben wieder zusammenzufügen, als sich eine vollkommen neue Existenz aufzubauen. Sie geht nach Paris, um ein wortkarges Leben fast ohne Kontakt zu anderen Menschen zu führen.

Kieslowski schreibt der Farbe Blau eine eher unterbewußte Bedeutung zu und konzentriert sich in erster Linie auf Binoches leuchtendes Gesicht und die Art, wie darin subtile Emotionen aufflackern und wieder verschwinden. Seine Bilder geben, stärker als in den Folgefilmen Drei Farben: Weiß und Drei Farben: Rot, Rätsel auf, doch Binoches stilles, herzzerreißendes Auftreten fesselt den Zuschauer. Für diese Rolle erhielt sie 1993 beim Filmfestival von Venedig die Auszeichnung als beste Schauspielerin. Einmalig schön ist auch die Musik von Zbigniew Preisner. --Robert Horton

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RUMBURAK am 11. Juni 2014
Format: DVD
Krysztof Kieslowskis Werke sind feinste nuancierte Reisen in die menschliche Psyche.
Eine Bilderkraft, die atemlos macht. Eine Wucht der Töne, Strukturen, Farben und Bilderstürme, die es schaffen psychische Befindlichkeiten in grosser Intensität fühlbar, erlebbar zu machen.
Sein "Dekalog" nach den zehn Geboten, unvergesslich, erschütternd . Ebenfalls seine Trilogie der Farben Blau , Weiß, Rot.
Drei Farben, die sinnbildlich für die französische Flagge stehen und sich mit den kleinen und doch so elementar grossen Einzelschicksalen ganz normaler Menschen , ihren Träumen, Verfehlungen, ihren Lebenstragödien widmen.
Sieht man alle drei Filme nacheinander entwerfen sie ein Gesamtkommentar zu menschlichem Verhalten, ethisch, moralischen Dilemmas, Entscheidungen.
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichket, die Schlagworte der französischen Revolution verschmelzen erst in der Gesamtwirkung zu einem grossen, fast religiösem Kosmos.
Vorrauschickend muß man sagen, daß hier mit "Drei Farben Blau" ein schillerndes unvergessliches Kunstwerk vorliegt, das von jedem Zuschauer selbst erlebt, erfühlt, werden muß.
Hier greift jede Inhaltsangabe eigentlich zu kurz,muß unfreiwillig plakativ und klischeehaft wirken, denn was Kieslowski an brillanter , überirdischer Kraft in dieses Werk legt, ist mit Worten kaum zu erfassen.
Es gehört zu der grossen flirrenden Komplexität des Films, daß ich hier nur einen möglichen Deutungsweg geben kann und viele Zuschauer noch ganz andere Aspekte in dem funkelnden Facettenreichtum erkennen werden.
Lesen Sie weiter... ›
2 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Josef Gottschlich am 23. August 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Am Ende von Giacomo Puccinis Oper "Manon Lescaut" (1893) steht der Partner der Titelheldin, René Des Grieux, ganz allein auf der Bühne: Inmitten der schier unendlichen Weite der Steppenlandschaft des nordamerikanischen Exils, hält er die soeben an Entkräftung verstorbene Geliebte in seinen Armen. Dies ist die möglicherweise radikalste Erfahrung von Freiheit, wenn auch am äußersten Rand der Verzweiflung.
Krzysztof Kieslowski erzählt in seinem Spielfilm "Trois Couleurs: Bleu" (1993) eine ähnliche Geschichte. Die etwa 30-jährige Komponistin Julie verliert bei einem Autounfall Ehemann Patrice und Tochter Anna, ihr einziges Kind. Als Julie, verletzt im Krankenhaus liegend, davon erfährt, will sie zunächst ihrem Leben ein Ende setzen, entscheidet sich aber dagegen. Aus der Klinik entlassen, möchte sie sämtliche Brücken zu ihrer Vergangenheit abbrechen: Sie verlässt das Haus, in dem sie zuvor mit ihrer Familie gelebt hat und schreibt es zum Kauf aus, veräußert ihre gesamte Habe und wirft sogar die noch unvollendete letzte Komposition ihres Mannes, ein Konzert zur Vereinigung Europas im Jahr 1992, in einen Müllwagen. Die Adresse ihrer neuen Mietwohnung, einer alten, düsteren, eher schäbigen Unterkunft inmitten eines sozialen Brennpunktgebiets der Großstadt Paris, verrät sie niemandem, selbst Olivier (Benoit Régent) nicht, mit dem sie kurz vor ihrem Umzug eine gemeinsame Nacht auf einer Matratze verbracht hat, die einzig noch in der ansonsten völlig leergeräumten Wohnung verblieben war.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kristina am 2. Januar 2012
Format: DVD
Der Film erzählt von einer jungen Frau, die bei einem Autounfall ihren Mann und ihr Kind verliert. Darüber gerät sie in eine tiefe Depression und unternimmt noch im Krankenhaus einen Selbstmordversuch. Dieser mißglückt, und sie ist gezwungen, weiterzuleben. Sie versucht einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit, doch diese holt sie wieder ein: in Gestalt eines ehemaligen Kollegen ihres Mannes. In der Folge findet sie zu ihrer eigentlichen Begabung, dem Komponieren, zurück und entdeckt sogar, daß diese größer ist, als bisher geglaubt. Sie tritt aus dem Schatten ihres Mannes, kann in ihrem Leben wieder einen Sinn finden und Frieden mit der Vergangenheit schließen: mit der Geliebten ihres Mannes und deren gemeinsamem ungeborenen Kind. Am Ende kann sie sich auch wieder der Liebe öffnen.
Der Film zeigt auf wunderbare Weise, daß man an traumatischen Erfahrungen nicht zwangsläufig zerbrechen muß. In Grenzsituationen des Lebens kann man bisher ungeahnte Kräfte in sich spüren, die dann wieder helfen können, Ängste und Depressionen zu überwinden.
Die Musik spielt natürlich eine große Rolle in diesem Film und ünterstützt auf ihre Weise das Thema.
Ein großartiger Film, der Lust auf die anderen beiden Teile der Trilogie macht.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
22 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. Januar 2001
Format: Videokassette
Kaum ein Regisseur vermag derart tief in die Abgründe persönlicher Tragik einzutauchen,ohne in Kitsch oder Pathos abzugleiten wie Herr Kieszlowski, und kaum jemand wäre wohl so geeignet diese verzweifelten Empfindungen auf der Leinwand auszudrücken, wie Juliette Binoche, deren Porzellangesicht in seiner sparsamen Mimik so viel mehr sagt, als manche Hollywooddiva mit großen Gesten. Der dritte große Beitrag zu diesem bewegenden Film - dem besten der Drei Farben - ist die herzzerreißende Musik von Zbigniew Preisner. Soundtrack sehr hörenswert !!!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden