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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Niedlich, 8. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Dreißig Kilo in drei Tagen. (Taschenbuch)
Irgendwie niedlich das Buch, ein kurzer Einblick in das Leben einer Single-Frau um die 30, die so allerhand in ein paar Tagen erlebt und ihre Leser daran teilhaben lässt. Das Buch erhebt mit Sicherheit nicht den Anspruch pädagogisch wertvoll zu sein, geschweige denn eine heilende Wirkung auf Frauen mit ernsthaften Essstörungen zu haben. Vielmehr repräsentiert Vicky- die "Heldin" die Durchschnittsfrau in welcher sich auch der Großteil der weiblichen Bevölkerung wiederfinden wird. Sie ist nicht fett, sie wiegt einfach diese störenden 5 Kilo zuviel welche es ihr erschweren sich in schicken Klamotten WIRKLICH gut zu fühlen. Und natürlich sind ihre kleinen Fettpolster auch schuld daran, dass es mit ihrer Karriere als Kinderbuchillustratorin nicht so gut klappt und sich ihr neuer viel zu gut aussehender Schwarm sich lieber an das knochige Exmodel heranmacht. Ich war aufgrund des reisserischen Titels erst etwas speptisch, habe seichte story mit Happy-End erwartet aber bin wirklich positiv überrascht. Die Autorin schafft es, Alltagsbegebenheiten zu inszenieren welche wie ein Spiegel wirken. Oder wer kennt das nicht: die grazile Freundin welche selbst hochschwanger noch so viel dünner ist als man selbst und das auch noch liebreizend-tiefverletzend zum Ausdruck bringt? Das Selbstwertgefühl nach der Hölle in den Umkleindekabinen beim Shopping? Die depressiven Stunden mit Titanic-Soundtrack wenns draussen regnet? Das Gefühl schon viel geschafft zu haben wenn sich erstmal seine guten Vorsätze schriftlich notiert (wobei es auch meistens bleibt)? Dass man den ganzen Tag standhaft geblieben ist angesichts der Tatsache dass 2 Stück Kuchen im Kühlschrank lauern? Und kurz vor Ende des Spätfilms dann alle Strick reissen?? Abgesehen davon ist Vicky am Ende des Buches weder dünn noch hat sie den Mann ihres Lebens gefunden. Und das ist doch schon mal was....
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79 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
So brüllend komisch ist es auch wieder nicht., 11. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dreißig Kilo in drei Tagen. (Taschenbuch)
"30 Kilo in drei Tagen" ist kein dickes Buch und ähnelt vom Umfang beinahe einer dieser Liebesromanhefte, die ich in langweiligen Sommerferien immer von meiner Oma ausgeborgt habe. Ein bißchen so kommt mir die Story auch vor. Und es ist wohl heutzutage so, daß Romanheldinnen immer aus der Medienbranche kommen und irgendwie ganz toll sind, obwohl sie das natürlich nicht vor sich selber zugeben können. Macht ja nix, das Selbstbild jeder Frau ist ja irgendwie meistens etwas aus dem Lot und gerade das nimmt das Buch etwas auf die Schippe. Mal abgesehen von der etwas elefantigen Moral am Ende, liest es sich jedoch sehr flüssig und unbeschwert. Teilweise hat mich die Story recht amüsiert, insbesondere wenn Heldin Vicky mal wieder Selbstironie beweist. Ja doch, sehr heiter. :) Aber wie gesagt, nicht so brüllend komisch, wie man vielleicht nach Sichtung der Rezensionen denkt. Es ist eher so, daß man ein fortwährendes inneres Schmunzeln beim Lesen mit sich trägt oder zumindest positiv auf das Buch eingestellt bleibt, selbst wenn sich Vicky mal wieder selber geißelt. Also, Prädikat von Anke durchaus lesenswert, aber kein Knaller.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vicky sind viele - ich auch, 4. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: Dreißig Kilo in drei Tagen. (Taschenbuch)
Dieses Buch sollte in keinem Kühlschrank neben den leckeren - und damit meist nicht so empfohlenen Speisen - fehlen! Grandios geschrieben, teilweise dachte ich, dieses Buch handelt von mir, Stimmungen, Gedanken, die guten Ratschläge von Freunden - alles selbst schon erlebt. Sicher will ich immer noch ein paar Pfunde verlieren, aber jetzt vielleicht nicht mehr mit diesem bitteren Nachgeschmack, den der Gedanke ans Abnehmen unweigerleich erzeugt. Ein Buch, bei dem man Tränen lacht und trotzdem ein bißchen nachdenkt. Das einzig Schlechte an diesem Buch: Es hat viel zu wenig Seiten!
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