Pressestimmen
Dieses Buch ist der dritte Band einer Reihe, die es sich zur ehrenvollen Aufgabe gemacht hat, den Menschen aus der Film- und Fernsehbranche Einblicke in ihr Innenleben abzunötigen. Das Autorenbuch ist das bis jetzt womöglich interessanteste, weil es eine zwar nicht bedrohte, aber doch kaum bekannte Gattung vorstellt. (Stuttgarter Zeitung, 28.11.2007) Ein weiterer interessanter Band einer Reihe, die hoffen lässt, zukünftig auch noch Informationen über die Berufsbilder des Kostümbildners, des Kameramanns oder des Produzenten zu erfahren. (EKZ-Reutlingen, 46/2007) Diese 13 Bekenntnisse [...] bieten einen erhellenden Blick auf den auch im Filmfeuilletion zu wenig gewürdigten Beruf. (Abendzeitung, 03.01.2008) Per saldo viel entscheidender jedoch scheint mir, dass diese Drehbuchautoren-Bekenntnisse (teilweise ausgesprochen unterhaltsam) dazu beitragen, Produzenten und Redakteuren, Regisseuren, Schauspielern, Journalisten und Kulturfunktionären, nicht zuletzt aber auch uns selbst ein wirklichkeitsnäheres Bild des Schreibens und damit unserer Wichtigkeit und Unentbehrlichkeit zu vermitteln. Und genau deshalb gehören sie in jede Autorenbibliothek. (Script, 04/2007) Die Bekenntnisse der Schreibdienstleister haben mehr als einen Nachrichtenwert aus dem Innenleben einer scheinbar elitären Zunft. Ihr Nachdenken produziert das notwendige Bedenken der Zeit mit ihrem freien Fall der Werte, mit Quotendiktatur, Kreativitätsnegierung und Ignoranz der Besserwisser an den Schaltstellen. (Auslöser, 2/2008) Die in Stil und Anspruch kunterbunten Beiträge von so verschiedenen Autoren wie Christoph Fromm, Michael Gutmann, Bernd Lange und Autorinnen wie Dorothee Schön, Christina Kallas oder Gabriela Sperl sind mal unterhaltend, mal amüsant, nicht selten provokativ und auch mal dämlich . Wer mit Drehbuchautoren und autorinnen zu tun hat und wissen will, wie sie ticken , der braucht dieses Buch. Das macht es wertvoll. (Medienwissenschaft, 04/2008)
Kurzbeschreibung
Wenn es heißt »Ein Film von...«, ist der Regisseur gemeint und nicht der Autor es sei denn, Regisseur und Autor fungieren in Personalunion. Drehbuchautoren finden selten Erwähnung, obwohl es ohne sie keine Filme geben würde. Längst hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass man aus einem guten Drehbuch einen schlechten Film machen kann aber aus einem schlechten Drehbuch keinen guten Film. Dennoch gilt für Drehbuchautoren das Gebot: Keep your Ego out!In »Drehbuchautoren-Bekenntnissen« geben u.a. Johannes W. Betz (»Die weiße Massai«), Katrin Bühlig (»Bella Block: Die Freiheit der Wölfe«), Kristin Derfler (»Spur der Hoffnung«), Christoph Fromm (»Schlaraffenland«), Frank Göhre (»Sankt Pauli Nacht«), Michael Gutmann (»Lichter«), Georg Heinzen (»Gran Paradiso«), Bernd Lange (»Requiem«), Ulrich Limmer (»Der Räuber Hotzenplotz«), Michael Pröhl (»Das Schneckenhaus«), Martin Ritzenhoff (»Fussball ist unser Leben»), Dorothee Schön (zahlreiche »Tatort«-Filme), Gabriela Sperl (»Die Flucht«) oder auch Uwe Wilhelm (»Sass«) Einblick in die Arbeit des Drehbuchautors.Der Leser erfährt dabei, wie Geschichten entstehen, wie der Autor mit und von diesen Geschichten lebt, wenn es zum Drehbuchauftrag kommt, wie viele Fassungen eines Drehbuches entstehen, bevor es gedreht wird, oder wie man damit umgeht, wenn Produzenten, Regisseure, Redakteure das eigene Drehbuch verändern.Alle »Drehbuchautoren-Bekenntnisse« werden von einem Kurzporträt des jeweiligen Autors begleitet.