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Produktinformation
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Für Sara und ihren Exmann, den Polizeichef Jeffrey Tolliver wird es weitere zunächst dubiose Todesfälle geben. Haben rassistische Schmierereien etwas damit zu tun, steckt ein Rechtsradikaler dahinter? Ein Wahnsinniger? Wahrscheinlich ein paar durchgeknallte Kids aus dem Norden, die es lustig finden, hier unten auf Südstaatler zu machen. Und welche Rolle spielt die alkoholkranke Lena, die unter den Folgen einer brutalen Vergewaltigung leidet, früher in Jeffreys Team arbeitete und nun für die Campus-Polizei ermittelt?
Als Shooting Star der Thrillerszene wird die Amerikanerin mit dem Hang zu Mord und Totschlag bezeichnet, und in der Tat, sie schreibt die kriminalistische Kost, von der hungrige Krimi-Leser nie genug kriegen können. Wenn auch nicht mit so feiner Feder wie bei Donna Leon geschrieben, so stark persönlich zeichnend wie Henning Mankell, so charmant mediterran verführend wie es bei Camilleri zugeht, so fasziniert Karin Slaughter dennoch: plakative Tatsachen, nüchterne Fakten, gründliche Ermittlungen. Dies alles Schritt für Schritt, logisch, überschaubar, nachvollziehbar. Ein sauber geschriebener Thriller mit Spannung pur.
Jeffrey, Sara und Lena, die drei Hauptpersonen, sie agieren und recherchieren wenn auch nicht immer gemeinsam, so doch für den Leser perspektiv- und abwechslungsreich. Das läßt keine Ermüdung aufkommen, auch nicht über 460 Seiten. Klare Sache: amouröse Schwingungen verschaffen zwischen all der Spannung kurz Zeit zum Atem holen: Jeffrey ist Saras Ex-Mann, na, obs wirklich so ist? Wenn es um Jeffrey ging, versagte ihr logisches Denken
Da paßt lange Zeit irgendwas nicht ins Bild, da ist immer wieder irgendetwas nicht ganz sauber und nur soviel ist klar: Es muß eine Verbindung geben. Und dann: Wir haben noch eine Leiche. Ein Fall, der sich geradewegs so entwickelt, dass der Weg in die Bestsellerliste bereits absehbar ist. --Barbara Wegmann
In Karin Slaughters drittem Roman ist das städtische College Mittelpunkt von menschlichen Tragödien, Drogen und Gewalt. Die Story ist kurzweilig und mitreißend, doch manchmal schöpft die Autorin ein bisschen zu sehr aus dem Vollen. Es gibt in ihren Romanen kaum jemanden, der nicht vergewaltigt, geschlagen, niedergestochen oder zumindest einen Angehörigen verloren hat - Slaughters Name ist Programm.
Obwohl sie in ihren Romanen brisante Themen aufgreift, an die sich manch anderer Autor nicht heranwagt, könnte manchmal ein bisschen weniger doch mehr sein. Trotzdem, wer gerne Kathy Reichs und Patricia Cornwall liest, der sollte an diesem Buch nicht vorbeigehen. Empfehlenswert ist allerdings mit dem ersten Roman „Belladonna" zu beginnen, da die Stories aufeinander aufbauen.
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