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Drecksau: Roman [Taschenbuch]

Irvine Welsh , Clara Drechsler , Harald Hellmann
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. Februar 2002 --  

Kurzbeschreibung

1. Februar 2002
Für Sergeant Bruce Robertson gibt es Schöneres zu tun, als zu arbeiten: nette Beschäftigungen auf der Herrentoilette, kleine Intrigen gegen Kolleginnen oder auch ein Kurztrip nach Amsterdam, ins Drogen- und Sexparadies. Ärgerlich, daß er dann doch noch einen Mord aufklären soll, aber vielleicht springt ja für ihn was dabei raus. Immer tiefer sinkt Robertson in die Abgründe menschlichen Seins. Widerstand gegen das Böse kommt von unerwarteter Seite: Der Bandwurm, der den Polizisten schon seit längerem quält, kommentiert ungefragt die Schweinereien seines Wirts.

Die Dinge stehen schlecht für die »Drecksau«, aber in einem Roman von Irvine Welsh ist es nie so schlimm, daß es nicht noch schlimmer kommen könnte. - Kurz nach Erscheinen der englischen Ausgabe versuchte die britische Polizei, eine einstweilige Verfügung gegen ›Drecksau‹ zu erwirken, weil sie sich durch den Roman beleidigt fühlte. Doch auch diese Aktion konnte nicht verhindern, daß der Roman lange auf Platz 1 der britischen Bestsellerliste stand.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423204931
  • ISBN-13: 978-3423204934
  • Originaltitel: Filth
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,9 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 326.465 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Hier zieht Welsh alle Register: als Humorist,Moralist und brutaler Horrorautor.›Drecksau‹ ist das Beste, was Irvine Welsh seit ›Trainspotting‹ geschrieben hat.«
Sunday Times



»Irvine Welsh entfaltet eine manische Energie, die den Leser immer tiefer in den tobenden Strudel zieht.«
Stephan Maus in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹.

Der Verlag über das Buch

»Hier zieht Welsh alle Register: als Humorist,Moralist und brutaler Horrorautor.›Drecksau‹ ist das Beste, was Irvine Welsh seit ›Trainspotting‹ geschrieben hat.«

Sunday Times

»Irvine Welsh entfaltet eine manische Energie, die den Leser immer tiefer in den tobenden Strudel zieht.«

Spephan Maus in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Wer will, kann dieses Buch als Krimi gelten lassen, alles da: totes Opfer, polizeiliche Ermittlungen, aufgedeckte Motive, ja sogar die Bestrafung des Schuldigen. Ort der Handlung: Edinburgh, kruz vor Weihnachten. Sicht der Ereignisse aus der Person des auf seine Beförderung zum Inspektor spekulierenden D. S. Bruce Robertson und seines Bandwurms.Bruce Robertson ist ein rechtes, rassistisches, sexistisches, Frauen verachtendes, Schwule hassendes, mieses, fieses Dreckschwein. Auch physisch, denn er verkommt, von seiner Frau verlassen, bei Pornofilmen und Junkfood in seiner Wohnung. Am Geschlechtsteil hat er einen ekligen Ausschlag, was ihn nicht daran hindert, sich an Frauen - Ehefrauen, seine Schwägerin, Huren, Kolleginnen, ganz egal - ranzumachen. Mit Erfolg, und wo der ausbleibt, masturbiert er. B. R. ist einer der abscheulichsten Charaktere, die ich in einem Buch dargestellt fand. Er säuft und hurt und kokst, er stiehlt und intrigiert, er ist der klassische korrupte Polizist und nur eine einzige gute Tat von ihm kommt auf den 476 Seiten vor: Er versucht einen Infarktpatienten wieder zu beleben - vergeblich. Was man auch symbolisch sehen könnte.Seltsamerweise hat mich das Buch nicht losgelassen, obwohl es einen wirklich "herunterzieht". Schwarze Serie pur, mit bösartigem Humor. So rasant geschrieben, dass das Interesse zu erfahren, wie es weitergeht, allemal stärker ist als der Ekel vor dem, was man vorgesetzt bekommt. Robertsons Bandwurm, sozusagen sein Selbst und sein Gewissen, kommentiert bis zum bitteren Ende und sorgt sogar für etwas Verständnis für diesen Antihelden. Nichts für schwache Mägen und Gemüter, und wer eine gute Vorstellungskraft hat, dürfte auch olfaktorisch leiden. Aber ein verteufelt gut geschriebenes Buch. (Mit guten Tipps, wie man bei Peniswettbewerben gewinnen kann, vorausgesetzt, der Wettbewerb bezieht sich auf das fotokopierte, nicht das reale Glied.)Also: sowohl davor zu warnen, als auch zu empfehlen.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Irvine Welsh erzählt die Geschichte des Polizisten Bruce Robertson, einer echten „Drecksau". Der Typ ist Sexist, Rassist und Kollegenschwein. Zudem wird er von einem intelligenten Bandwurm gequält, der sich herausnimmt, die ganze Szenerie zu kommentieren. Der Roman macht im Gegensatz zu vielen anderen seiner Zunft nicht nur deshalb Spaß, weil er ein politisch unkorrekter Schocker ist. Die Ich-Perspektive nötigt dem Leser eine ungewollte Sympathie für die Hauptfigur auf, die angesichts dessen Verhaltens kaum zu ertragen ist. Und gerade wenn man sich beim Lesen so richtig amüsiert, überspannt Robertson den Bogen und dem Leser bleibt das dreckige Lachen im Halse stecken. Das ist zumindest sehr interessant. Leider gehen die Kommentare des Bandwurmes im ersten Teil des Romans kaum über „iss, ich muss essen" hinaus. Im zweiten Teil befasst sich der Wurm etwas abgedroschen mit Robertsons schlechter Kindheit. Man wünscht sich, der Wurm wäre mit seinen Äußerungen nur halb so bissig, wie Robertson. Jedoch: die Minuspunkte fallen gegenüber dem großen Lesevergnügen nicht so sehr ins Gewicht, dass man auch nur einen halben Punkt abziehen möchte. Irvine Welsh ist für seinen Roman „Trainspotting" berühmt, aber „Drecksau" ist noch besser.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Sozialstudie der außergewöhnlichen Art 21. November 2006
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Auch dieses Buch des Autoren teilt die Leserschaft in entschiedene Lager. Von SAUSCHLECHT, ÜBERFLÜSSIG und BRUTAL bis hin zu UNGEWÖHNLICH, PACKEND und SOZIALKRITISCH lauten die Beurteilungen. Jedenfalls ist da nichts wie man es gewohnt ist, egal ob man diesen Roman als Krimi, als sozialkritische Betrachtung oder sonst was sehen will.

Wir haben es mit einer Gruppe männlicher und weiblicher Kriminalpolizisten und insbesondere mit einem Detective Sergeant namens Bruce Robertson zu tun. Der strebt mit allen Mitteln eine Beförderung zum Inspektor an. Ein letztlich widerlicher Typ, dessen Frau samt Tochter vor ihm in ein Frauenhaus geflohen sind. Einer, der montags oder dienstags nie etwas erledigt, was er gegen Wochenendzulage nicht samstags oder sonntags bearbeiten könnte. So strapaziert er sein Lieblingsformular OTA 1-7 bei jeder Gelegenheit, und davon gibt es viele, ist er doch in seinen Augen der Fähigsten einer, bei Durchsetzung der polizeilichen Maxime: ZERO TOLERANCE gegenüber Kriminalität im Stadtzentrum, jedoch totales LAISSEZ FAIRE im Sozialghetto-Hinterland.

Dabei lässt Robertson nichts unversucht, seine Mitkonkurrenten beim Posten-Poker gegeneinander auszuspielen. Der Mord an einem Schwarzen in Edinburgh kurz vor Weihnachten scheint die richtige Gelegenheit zu sein, um den Kollegen und Kolleginnen die Plattform zu geben, sich selbst beim Bewerbungswettstreit zu eliminieren, ihre Schwächen und Unzulänglichkeiten zu offenbaren.

Dabei aber erfahren wir im Verlauf des Plots viel mehr über genau diese Eigenschaften des Protagonisten und Ich-Erzählers Robertson.

Der ist politisch rechts orientiert, rassistisch, sexistisch ganz allgemein, Frauen verachtend und Schwule hassend, ein Kollegenschwein, Dieb, Erpresser und Vergewaltiger. Eben genau das Ebenbild dessen, was der Buchtitel verspricht.

Bei all seinen vermeintlich cleveren Aktionen gerät der Super-Proll-Bulle, der an schuppigem Ausschlag im Intimbereich sowie an Hämorriden leidet und zugleich Wirt eines profunden Bandwurms ist, durch Alkohol und Drogen immer mehr auf die abfallende Schiene.

Er unterscheidet letztlich nur noch zwischen sich und denen, die er mit einer prollmäßigen Bezeichnung für ein weibliches Geschlechtsmerkmal bezeichnet. Und das sind einfache Kriminelle und Drogenbosse, Polizisten in Zivil und Uniform, Untergebene und Vorgesetzte, Frauen und Männer, Jungens und Mädchen, Nachbarn und Freunde, mithin: WIRKLICH ALLE ANDEREN.

Kaum Ansätze irgendeiner positiven Erkenntnis.

Aber warum ist dieser Mensch wie er ist?

Da hilft uns dieser hartnäckige Bandwurm weiter, der sich immer nachhaltiger in Robertson und deutlicher auf den Seiten des Buches breit macht.

Er nimmt zunächst seinen Wirt mit Interesse wahr.

Zitat: Du (Robertson) musst ein weitaus interessanteres Leben führen als ich, ein primitiver, auf stumpfsinniges, eintöniges Ritual beschränkter Organismus.

Der Wurm übernimmt dann allerdings später, irgendwie enttäuscht oder auch nur verwundert über seinen Wirt, die Rolle des Psychologen und klärt den Leser über die verhaltensauslösenden Traumata des Protagonisten in kurzen Rückblenden auf. Das in Form von wohl bandwurmförmigen Einschüben, die über den laufenden Text gelegt sind und nur anfangs verwirren.

Am Ende lässt uns der Bandwurm wissen:

Ich kann außerhalb des Wirtkörpers nicht weiterleben ... und es bleibt den schreienden Anderen, immer den Anderen, überlassen, die Scherben aufzukehren.

Wer sich insbesondere anfangs überwindet und sich auf den durchgehend bleibenden Ekelfaktor einlässt, die sehr herbe Prollschreibe des Autoren hinnimmt, findet hier einen außergewöhnlichen Plot von einem außergewöhnlichen Schriftsteller.

Nicht jedermanns Sache, aber zumutbar für die, die bestimmte Realitäten zu akzeptieren in der Lage sind.

Absolut uninspiriert dagegen sind meines Erachtens die Cover bei dtv ebenso wie bei Kiepenheuer & Witsch. Lassen Sie sich nicht durch deren fürchterliche Gestaltung verleiten anzunehmen, das Buch sei witziger Klamauk. HMcM
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen naja,
hätte mehr erwartet, das Buch fängt gut an und hat leider recht langwierige Passagen, am Ende war ich beinahe froh, als ich es durchgelesen hatte.
Vor 11 Tagen von PvL veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schmutzig
Onkel Welsh weiß einfach wie man widerwärtige Typen aufs Papier bringt. Mit Robocop Bruce Robertson hat er ein wundervolles Ekel erschaffen, zwar nicht so... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Benjamin Klein veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Rechschreibeprüfung!
Über den Inhalt des Buchs ist meiner Meinung nach genug geschrieben worden. Meine Bewertung dessen liegt bei 4-5 Sternen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von M. Schmitz veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Man muss den Durchhaltewillen haben
Natürlich erwartet man von einem Welsh Roman Gossensprache, brutale Gewalt, Sex und Ekel. Bekommt man auch - und das nicht zu knapp. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Oliver K aus W bei K veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Welsh spielt hier sehr professionell mit dem Schreibstil ...
... und führt den Leser absichtlich zunächst in die Irre, um das Bild vom Charakter der Titelfigur im Laufe der Geschichte immer weiter zu entwickeln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2010 von Alf Herrberg
3.0 von 5 Sternen Naja, naja, naja....
Bruce Robertson, die Drecksau, ist ein rassistischer, sexistischer, intriganter, schmutziger, verlogener, diebischer eigentlich alles verachtender Sergeant bei der schottischen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2010 von deathdealer92618
5.0 von 5 Sternen "Da gibts für mich kein Wenn und Aber, das gilt für dich mit...
Welsh beschreibt in diesem Buch eine menschliche Drecksau. Diese zeichnet sich vor allem durch negative Eigenschaften aus. Es wird intrigiert, gelogen und gehetzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2010 von Lapepe
5.0 von 5 Sternen Die schottische Definition von Drecksau ...
Man wird es lieben oder hassen ... dazwischen gibt es nichts.
Die Hauptfigur, Inspector Robertson ist das, was man als Abschaum bezeichnet, obwohl er berufsmaessig dazu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2009 von faustino888
1.0 von 5 Sternen Naja...
Für Betschwestern und Theologiestudenten die ab und zu den Sonntagsgottesdienst schwänzen mag dieses Werk vielleicht ganz aufregend sein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2009 von Raoul_Duke
4.0 von 5 Sternen Irvine Welsh - Drecksau
Im großen und ganzen ein gutes Buch!
Der Bandwurm stört ein wenig, wie ich finde trägt allerdings auch wieder seinerseits zur Geschichte bei und gibt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2009 von Michael Förster
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