Bill Laswell hat sich ordentlich ins Zeug gelegt, um die Musik von Reggae-Meister Bob Marley in die Neuzeit zu holen. Schon der chillige Einstieg zeigt, es geht etwas entspannter zu. Man kann sich noch weiter zurücklehnen, als es beim Reggae ohnehin der Fall ist und den jamaikanischen Sphären lauschen. Nicht umsonst heißt das Album im Beinamen "Ambient Translations in Dub".
"Mr. Basswell" hat sich seine liebsten Songs ausgesucht - vermute ich mal, denn es ist zum Glück keine verdubbte BestOf - und behutsam bearbeitet. "No Woman, No Cry" hätte ich auch rausgelassen, der Rest ist fabelhaft. Ich glaube, Marley hätte die ganze Platte gefallen.