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Dreamland

Dreamland

24. Juni 2002

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Januar 2002
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 2002
  • Label: Mercury
  • Copyright: (C) 2002 Mercury Records Ltd. for the World excluding North America, and Universal Records, a Division of UMG Recordings, Inc. for North America
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 54:18
  • Genres:
  • ASIN: B001SVEXA8
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. Juni 2002
Format: Audio CD
Normalerweise wird ja eine neue CD immer lange angekündigt. Diese hat mich überrascht - in beiden Bedeutungen. Ich hatte schon den Verdacht, daß sich Robert Plant auf's Altenteil zurückgezogen hat und nur noch sporadisch mit Jimmy Page Lebenszeichen absondert. Aber weit gefehlt. Da hat er doch "heimlich" im Studio gestanden und wieder Musik gemacht. Nach den Tiefen der Honeydrippers und den alten Led Zeppelin-Anleihen von Manic Nirvana hatte er sich seine Nische als Solist mit Fate Of Nations geschaffen, einem großen Rockalbum. Mit No Quarter hat er bewiesen, daß er es spielend schafft, die grandiosen Zep-Stücke in die heutige Zeit zu transferieren und sie gleichzeitig mit exotischen Klängen anzureichern. Walking Into Clarksdale klang so wie man sich Led Zeppelin heute vorstellen könnte.
Und jetzt Dreamland: Einfach Spitzenklasse. Relativ ruhig, denn es fehlen die üblichen Rockkracher, was dem Werk aber keinerlei Abbruch tut. Die enthaltenen Coverversionen sind derart verfremdet, daß man die Originale kaum erkennt - aber wie, das ist genial. Es ist das Werk eines gestandenen Musikers, der niemandem mehr beweisen muß, daß er einer der magischsten Rocksänger der Geschichte ist. Und doch ist es nicht einfach ein Album mit dem man sich eben mal wieder in Erinnerung bringt, oder wie Joe Cocker im Sumpf des Dudelradio-Seichtpop versinkt, sondern richtig gut. Es ist die reifste Leistung, die Robert Plant bisher abgeliefert hat, und das hätte ich ihm - ehrlich gesagt - nicht zugetraut. Und das beste Argument für die Qualität dürfte sein, daß das "Formatradio" diese CD ignorieren wird. Also Kaufen, die CD ist richtig gut!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias Kremer am 3. Juli 2002
Format: Audio CD
Nachdem Led Zeppelin still gelegt wurde war Robert Plant der Einzige, der sich immer selbst neu erfand und sowohl Werke von zeitloser Eleganz und Schönheit ablieferte (Pictures at Eleven, Pronciple of Moments, Fate of Nations und Teile von Manic Nirvana) aber auch Alben, die sich heute alt anhören (Shaken n'Stirred, Now and Zen). Seine Reunions mit guitar-heroe Jimmy Page waren großartig in No Quarter, zeugten aber davon, daß Led Zeppelin aus den Zusammenspiel zwischen den vier Musikern bestand. Als John Bonham starb war Aufhören die richtige Entscheidung.
Somit steht er wieder solo da, mit neuer Band. Und enttäuscht nicht. Dieses Album geht da weiter, wo Fate of Nations mit ‚If I Were a Carpenter' aufgehört hat. Ruhig, besonnen aber auch kraftvoll. Neu interpretierte Standards, die psychodelisch versetzt und demontiert werden, unbekannte Fremdkompositionen und ein paar Neukompositionen. Da bislang sein Solowerk immer aus Neumaterial bestand ist es etwas verwunderlich, daß neun Jahre nach seinen letzten Album so wenig neue Lieder dabei sind. Aber Plant ist in guter Form, seine neue Band begleitet ihn mit Begeisterung und Energie. Auch wenn seine Stimme nicht mehr die legendären Höhen von einst erreicht, so ist sie nach wie vor unverwechselbar und mit Sicherheit einer der größten Stimmen des Rock. Und dieses Album hat als Gesamtwerk etwas magisches. Am besten gleich zusammen mit Fate of Nations bestellen!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von I. Heiser am 6. Dezember 2003
Format: Audio CD
Nun, ich muss ehrlich zugeben, dass ich nach dem ersten Hördurchgang dieses sehr eigenwilligen Albums erst einmal ganz schön hin- und hergerissen war. Ich würde fast sagen, es ist gewöhnungsbedürftig, denn Mr. Plant hat Songs wie Morning Day oder Song to the Siren seinen ganz eigenen Stempel aufgedrückt. Meiner Meinung nach benötigt dieses Album wirklich mehrere Hördurchgänge, bis es dann zunehmend wächst. Ich hätte nie gedacht, dass es irgendwann mal meinen Player vollständig blockieren wird.
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Robert Plant einem stimmlichen Jungbrunnen entstiegen ist.
In ein Korsett lässt er sich nicht mehr zwängen, das hat er auch nicht nötig. Niemand außer ihm darf Songs wie Hey Joe ungestraft derart verwursten.
Ein Robert Plant macht eben einfach das, wozu er Lust hat und genau das hat er uns auf „Dreamland" eindrucksvoll bewiesen.
Hut ab und 5 Sterne!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter-Thilo Hasler HALL OF FAME REZENSENT am 1. August 2002
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
... sprach Uli, eine gute Freundin von mir. Gesagt getan, man vertraut schließlich seinen Informanten.
Zunächst jedoch war ich skeptisch, denn Dreamland ist im wesentlichen eine CD aus Coverversionen. "Jetzt fällt ihm nichts mehr ein", mag einem in den Sinn kommen, schließlich hat Robert Plant schon die 50er Marke überschritten, ein Alter, das sich bereits für andere als Ende der kreativen Phase herausgestellt hat. Und wie das nunmal so ist mit Coverversionen, sie sind in der Regel nicht besser als das Original.
Dreamland dagegen ist anders. Dreamland besteht aus Covern all jeder Lieder, die Plant in seiner Jugendzeit - also gegen Ende der 60er Jahre - gerne gehört hat und die ihm offensichtlich immer noch viel bedeuten. Sentimental, nicht wahr? Robert Plant covert diese Lieder nun auf eine Weise, die mit dem Original nur noch herzlich wenig gemeinsam haben, sie sind in Plants Händen zu völlig neuen Musikstücken geworden. Zum Teil, weil Plants Jugend schon eine ganze Weile her ist und die Lieder stilistisch dem neuen Jahrtausend angepasst wurden; zum Teil, weil Plant - abgesehen von einigen echten Gassenhauern wie Tim Roses "Morning Dew" oder Jimi Hendrix "Hey Joe" - eher weniger bekannte Stücke ausgewählt hat.
Bei der ersten Solo-Platte nach neun Jahren fragt man sich natürlich, ob er es stimmlich noch d'rauf hat oder seinem Alter Tribut zollen muss. Hier sind die Befürchtungen umsonst. Nach wie vor hat er eine exzellente Stimme, die die schwierigen Passagen problemlos meistert. Wie eine Rock'n'Roll-Hall of Fame mutet dagegen die Auswahl der Begleitmusiker an: Da finden sich unter anderem Portishead, Massive Attack, Sinead O' Conner und The Cure.
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