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Dreamland Grusel 12 - Kap der blutigen Nächte [Audiobook] [Audio CD]

John Baker , H. G. Francis
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Delta Music & Entertainment GmbH & CoKg (1. Juli 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3939066613
  • ISBN-13: 978-3939066613
  • Größe und/oder Gewicht: 14,1 x 12,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 270.105 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Markus TOP 500 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Beim ersten Hören fühlt man sich gleich in frühere Zeiten zurückversetzt.
Fängt das Hörspiel doch mit der typischen Musik der bekannten Europa-Gruselserie an.

Dieses Hörspiel stellt die Vorgeschichte zum Europa-Klassiker "Gräfin Dracula, Tochter des Bösen" dar
und Anspielungen auf diese Hörspiel und die komplette Gruselserie dieses Verlags bekommt man das ganze Hörspiel über zu hören.

Rein handwerklich ist es durchaus gut gemacht, was aber leider nicht ganz darüber hinwegtäuschen kann,
daß die Story etwas ideenlos ist. Dennoch weiß das Hörspiel durchaus zu gefallen, wenn man es denn wirklich
als Vorgeschichte des oben genannten Klassikers nimmt. Als Stand-alone-Story verliert das Hörspiel aber.

Zur Story:
Ein Schiff wird von Piraten mit einem falschen Leuchtfeuer auf die Klippen gelockt und geplündert.
Niemand ahnt welche Fracht sich an Bord dieses Schiffes befindet...

Das Ende leitet ohne zeitlichen Versatz in den zweiten Teil über.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht wirklich überzeugend 1. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
Eins muss klar sein: Einem Kulthörspiel nach 31 Jahren ein Prequel voranzustellen, ist ein gewagtes Unterfangen, vor allem bei "Gräfin Dracula - Tochter des Bösen". Denn diese Produktion des Labels EUROPA von 1981 hat bei zahlreichen Gruselfans Maßstäbe gesetzt. Das hat nicht zuletzt an Marianne Kehlau gelegen, welche die Titelrolle der Tochter Draculas eindrucksvoller mit Leben gefüllt hat als jeder männliche Sprecher, der sich je an der Rolle ihres Vaters versucht hat. In Fankreisen ist man sich weitgehend einig, dass diese Rolle ihr gleichberechtigt neben Dagmar von Kurmin den Ehrentitel "Königin des Hörspiels" eingebracht hat.

Da Marianne Kehlau jedoch bereits 2002 im Alter von 77 Jahren verstorben ist, war es nicht möglich, sie noch einmal für ihre Paraderolle besetzen. Den Part der Gräfin Dracula hat nun Gabriele Wienand übernommen, und das Ergebnis ihrer Bemühungen ist wie das gesamte Hörspiel eher gemischt ausgefallen. In den ruhig gesprochenen Sätzen ist sie Marianne Kehlau in Diktion und Stimmlage in der Tat sehr ähnlich, und der Wiedererkennungswert, dass "Kap der blutigen Nächte" und "Gräfin Dracula - Tochter des Bösen" erster und zweiter Akt einer kompletten Geschichte sind, ist da.

Doch in den aufgeladenen Szenen, wo die Gräfin fluchen, schreien, drohen muss, ist Gabriele Wienand überfordert - bisweilen so stark, dass der Wiedererkennungswert deutlich kippt. An die Raffinesse und darstellerische Klasse der Marianne Kehlau, selbst aus den Flüchen, Drohen und sogar der Angst bei der Begegnung mit einem Kruzifix erkennen zu lassen, dass es sich bei der Gräfin Dracula um ein Geschöpf aus einem stolzen Adelsgeschlecht handelt, gelangt Gabriele Wienand in keinster Weise heran. In den Actionszenen klingt Frau Wienands Gräfin Dracula wie ein hysterisches Fischweib ohne jeglichen noblen Hintergrund.

Es ist verständlich und legitim, dass Frau Wienand keine bloße Kopie von Frau Kehlau sein und der Gräfin ein wenig ihren eigenen künstlerischen Stempel aufdrücken wollte - sie hat es nur schlichtweg an der falschen Stelle getan. Denn der Horror (und daraus resultierend die Faszination) von Frau Kehlaus Gräfin Dracula lag gerade eben in der zurückhaltend dargestellten Mischung aus Noblesse und Arroganz, die ihre Opfer in trügerische Sicherheit lockte, bevor es ihnen im wahrsten Sinne an den Kragen ging. Sie hat genau so agiert, wie Bram Stoker im Ur-"Dracula" die Gespielinnen der Titelfigur beschrieben hat: Mit verlockend anziehender Stimme, in der trotzdem ein stahlharter Klang von Verderben lag. Und wo Marianne Kehlaus Gräfin die Beherrschung verlor, bebte sie vor Zorn, hatte jedoch weiterhin eine sorgfältige Diktion. Gabriele Wienands Gräfin keift einfach nur - ein klassischer Fall von Overacting gepaart mit schlechtem Text.

Und genau dieses Manko findet sich auch bei der Gesamtproduktion wieder: Wo EUROPA im 1981er Hörspiel nur leise im Hintergrund drohende Orgelmusik die Präsenz der Gräfin klarmachte, aber nicht ihre Absichten, hat Dreamland gnadenlos überinszeniert. Das abgenutzte Stilmittel des drohend aus dem Nichts kommenden, echoenden Lachens ist wie die Lacher vom Band bei einer Sitcom: "Achtung, gleich kommt was!" - jedes Überraschungselement wird von vornherein im Keim erstickt. Wie vollkommen war da doch 1981 das Entsetzen, als in einer Szene, in der man gar nicht mit der Anwesenheit der Gräfin gerechnet hat, ohne jede Vorwarnung ein "Jetzt habe ich euch! Bleibt stehen - ihr entgeht mir nicht" an des Hörers Ohr drang.

Ferner sind die Angriffe der Gräfin viel zu übertrieben aufgemacht. Auch hier lag 1981 der Fokus auf "weniger ist mehr". Dort wurde nur angedeutet, dass Pedro Faria, Amalia Rodrigues und der Wahnsinnige Opfer von etwas ganz Schrecklichem geworden sind, sobald sie mit der Gräfin alleine waren. Welcher Spielraum für die Fantasie des vor Grusel schlotternden Hörers in einer stürmischen Herbstnacht! Beim "Kap der blutigen Nächte" wird jedoch hemmungslos geschmatzt, gefaucht, gefleht und mit Blut um sich gespritzt. Und so hat man trotz gewisser inhaltlicher Zusammenhänge dann irgendwie doch das Gefühl, es mit zwei völlig verschiedenen Hörspielen zu tun zu haben: Einem grobschlächtigen (Wienand) und einem filigranen (Kehlau).

Ein hoffnungsloser Fall und die Demontage eines Kulthörspiels also? Nicht ganz. Man muss den Machern positiv anrechnen, dass die Story an sich stimmig erklärt, wie und warum die Gräfin ins Haus von Heinrich dem Seefahrer gekommen ist, und die offenen Handlungsstränge von 1981 so zusammenführt, dass sie Sinn ergeben und nicht mehr als Logikfehler daherkommen zu scheinen. Dazu kommt die sprecherische Leistung von Christian Rode und Michael von Rospatt. Christian Rode als Erzähler führt genauso subtil wie sein Vorgänger Günter Ungeheuer durch die Geschichte, und Michael von Rospatt - der einzige Akteur von 1981, der für seine Rolle in das neue Hörspiel zurückkehrte - liefert mit seiner Darstellung des sich vom mit allen Wassern gewaschenen Alt-Piraten zum von Todesangst getriebenen Wahnsinnigen Wandelnden die beste Leistung überhaupt ab. Diese beiden allein retten es, dass der oben genannte Wiedererkennungswert mit erstem und zweitem Akt nicht völlig wegbricht. Und die Überleitung vom "Kap der blutigen Nächte" zu "Gräfin Dracula - Tochter des Bösen" am Ende der CD ist schlichtweg genial.

Fazit: Es gibt durchaus positive Ansätze, doch sie haben mich nicht genügend überzeugen können, um mehr als zwei Sterne zu vergeben. Die Rolle der Gräfin Dracula steht und fällt nun mal mit der Leistung ihrer Sprecherin, und bei "Kap der blutigen Nächte" fällt sie ganz klar. Es gibt sowohl in der Darstellung als auch in der Regie gewisse Fußstapfen, die sind und bleiben einfach zu groß.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dreamland Grusel ' 12. Kap der blutigen Nächte 8. August 2012
Von Poldis Hörspielseite TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Erster Eindruck: Was bisher geschah...

Das Schiff von Kapitän Regnier segelt unter keinem guten Stern: Auf mysteriöse Weise verschwinden immer mehr Mitglieder seiner Crew. Als ein schrecklicher Sturm losbricht, werden sie durch das Leuchtfeuer von Strandpiraten angelockt und erleiden Schiffbruch. Doch auch die räuberische Bande, die den Kapitän als Geisel gefangen hält, ist ihres Lebens nicht mehr sicher, als ein übernatürliches Wesen dem Schiff entsteigt...

Nach einer Pause, die dann doch nicht so lang ausfiel wie geplant, meldet sich Dreamland Productions mit der zwölften Folge seiner Gruselserie wieder. Als inoffizieller Nachfolger der legendären Europa Gruselserie von H.G. Francis wird hier zum zweiten mal Bezug auf die Kultserie genommen und die Vorgeschichte zu 'Gräfin Dracula, Tochter des Bösen' erzählt. Dabei treten die ersten unheimlichen Elemente schon recht früh auf, in Form eines weißen Wolfes, der an Bord auftaucht. Das weiß ebenso zu gefallen wie die Einleitung von Erzähler Christian Rhode und die durchaus gelungene Introszene an Deck. Mit dem Auftauchen des Leuchtfeuers und den Strandpiraten geht dann die eigentliche Handlung los, hier verliert die Geschichte ein wenig an Dynamik und Tempo, die sie erst im Laufe der Zeit mit dem unheimlichen Verschwinden eines der Piraten wiedergewinnt. Und ab da steht die übermächtige Figur der Gräfin Dracula im Mittelpunkt, sorgt immer wieder für gruselige Szenen und schließlich auch für ein actiongeladenes Finale am Strand. Gut ist hier die Erzählweise, in der teilweise zeitgleiche Ereignisse nacheinander erzählt werden und der Hörer alles gut verfolgen kann. Ganz am Schluss ist dann sogar der Anfang vom Europa-Original zu hören, sodass ein nahtloser Übergang zur Vorlage entsteht. Spannungsbogen und dramatische Entwicklung sind hier also als gelungen zu betrachten, die Folge gehört zu den stärksten der Serie, nur das Dialogbuch ist wieder in großer Kritikpunkt. Die Dialoge wirken häufig gekünstelt und hölzern, hier wäre wieder einmal Feinschliff nötig gewesen. Ansonsten eine gute Folge, der Bezug zur Europaserie verleiht dem Ganzen zusätzliche Würze.

Die anfängliche Szene auf dem Schiff ist zwar eine gut erzählte, nur sind die Sprecher hier nicht in Topform und besonders bei den Schreien recht unglaubwürdig. Ansonsten ist die Sprecherleistung solide bis gut. Gefallen hat Gabriele Wienand als Gräfin Dracula, die das bösartige Wesen gekonnt darstellt und wirklich bedrohlich wirkt ' nur ihre Geräusche, wenn sie Blut saugt, wirken ein wenig merkwürdig. Katja Brügger ist als Strandpiratin Joana de Silva zu hören, ihre tiefe und raue Stimme passt gut zu der Rolle, die leichten moralischen Anflüge der Frau kann sie wirkungsvoll platzieren. Erzähle Christian Rhode sorgt mit seiner markanten Stimme immer wieder für gelungene Akzente. Weitere Sprecher sind Lutz Mackensy, Christian Stark und Daniel Welbat.

Akustisch gesehen ist die Geschichte ebenfalls solide produziert und sorgt mit seinen Melodien immer wieder für hübsche Atmosphären. Mehr Raum wird hier jedoch den Geräuschen zugesprochen, die fast ständiger Begleiter der Dialoge sind. Sowohl in der ersten Szene auf dem Schiff wie auch in der letzten mit dem Möwenschwarm treten sie stärker in den Vordergrund.

Das Cover ' dieses mal ist wieder rot als dominante Farbe an der Reihe ' zeigt und die zähnefletschende Gräfin mit leicht irrem Blick und erinnert damit zusätzlich an die Vorlage. Das Booklet ist im Inneren schwarz-weiß und enthält neben einigen Infos ' auch zur Europaserie ' zahlreiche Fotos der Mitwirkenden. Als Bonustrack auf der CD gibt es übrigens noch die Gedanken einiger Hörspielmacher zum mittlerweile verstorbenen H.G. Francis.

Fazit: Trotz unausgereifter Dialoge ist hier ein spannendes und schwungvolles Hörspiel entstanden, das durchaus gruselige Momente zu bieten hat und die Vorgeschichte gut umsetzen kann.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Gut
Die Dreamland Produktionen sind immer mit guten Sprechern versehen, gute Effekte und interessante Storys. Für Hörspiel liebende Erwachsene sehr unterhaltsam, spannend.
Vor 4 Monaten von Olli veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Hoher Nostalgiewert
Zum zweiten macht Dreamland aus einem Hörspiel der einstigen H.G. Francis-Gruselserie ein Special. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von G. Walt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Dreamland Productions - Hier mit einer besseren Folge?
Dreamland Productions, ein Team junger Leute, die nun auch in das Hörspiel-Genre eingedrungen sind. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Katzenflüsterer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein tolles Comeback...
Vorwort: Mit einer offiziellen "Vorgeschichte" zu einem legendären Europahörspiel vom leider verstorbenen H.G. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Der Kritiker veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gräfin Dracula - Prequel...
Na endlich, die Serie geht weiter!!! Und die Dreamland-Grusel-Reihe bietet mit Folge 12 gleich einen weiteren Höhepunkt, die die positive Entwicklung der letzten drei Jahre... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Markus Schmidl veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Was hätte man daraus machen können...
Da der Inhalt bereits mehrfach wiedergegeben wurde, hier ein paar kurze Anmerkungen zur 12. Folge aus
der Dreamland Gruselserie. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von obsession77 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Stimmungsvolles Prequel zu einem der besten Hörspiele aus der...
Cap Sâo Vicente, vor der Küste Portugals, 1902
Tiago de Silva, seine Schwester Joana und ihre skrupellose Piratenbande locken mit Hilfe eines falschen Leuchtfeuers den... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Florian Hilleberg veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der richtige Weg
Mit nunmehr der 12. Folge der Dreamland-Gruselserie meldet sich das Produktionsteam nach einer langen Pause zurück. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von psst veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Excellente Umsetzung des Europa-Klassikers mit großartigen...
Mit diesem wirklich überragendem Horrorhörspiel des Labels "Dreamland Production" hat sich dieses, noch sehr junge Label ( seit 2005 ) entgültig in die erste Liga -... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Patrick Ostholt veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Auf jeden Fall besser, als die letzten beiden Folgen
Ich habe ja ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass es mit dieser Serie noch weiter gehen würde. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Tom Fawley veröffentlicht
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