Was habe ich diese Scheibe herbeigesehnt. HARDCORE SUPERSTAR, jene Schweden Combo, die mit ihren ersten Werken maximal mittelmäßig zu berocken wusste, brach mit ihrem selbstbetitelten Überhammer aus dem Vorjahr alle Rekorde und kredenzte das coolste, treffsicherste und beste Hardrock/Sleaze Album der letzten Jahre. Ausnahmslos Hits waren vertreten und die Messlatte war am Olymp des Schwanzrocks angelangt. Würde es aber möglich sein, die Zielsicherheit dieses Jahrhundertwerks noch mal zu erreichen? Ist ein gleichwertiger Nachfolger da überhaupt noch drin? Ich sage ja: Dreaming In A Casket hat zwar nicht jene Dichte an Hitrefrains und braucht den ein oder anderen Duchgang mehr, kann am Ende des Aktes aber mit absoluter Langzeitwirkung punkten.
Allein für den Groove und das mördercoole Riff des Openers Need No Company würden Scharen von Musikern ihr Haupthaar geben und sich danach glattgebügelt unter die Schwebehaube knallen. Der Refrain trifft volley in den Hosenstall und HARDCORE SUPERSTAR verzücken einmal mehr von Start an. Draufgabe gefällig? Kein Problem: Das obertaffe Riff von Medicate Me ebnet sämtliche Wege in die gerodete Schamhaarebenen, spätestens beim zielsicheren Chorus öffnen sich sämtliche Türen und Tore ins Land der Befriedigung. Hier strafft sich das Lid auch ohne synthetische Hilfsmittel, hier kanns gar keine Fältchen geben. Aufgespritzt durch eine oberfette Produktion fegen sich die Superstars durch ein Album ohne Schwachpunkte. Egal ob der brachial groovende Titelsong, dass stadionrockige Silence For The Peacefully oder das schlicht göttlich metallische Spreadin The News: Es muss einfach die olle Kamelle no fillers, just killers zitiert werden! Es muss einfach auf ein Neues in die Welt der Schönen, Willigen und Rockbaren gerufen werden, dass HARDCORE SUPERSTAR auf ihrer Weltklassewelle weiterschweben und nach ihrem selbstbetitelten Vorgänger bereits das zweit völlig unumgängliche Meisterwerk am Start haben. Die hier versprühten Riffs sind mit das beste, druckvollste und knackigste, das man seit Jahren hören durfte! Jeder einzelne der zwölf bruststraffenden Kracher ist Schamlippengymnastik pur, und auch wenn weit und breit kein sentimentaler Schenkelsprenger für kuschelige Stunden zu finden ist, kann hier ohne Frage höchste Saftgarantie verkündet werden.
Dreaming In A Casket ist ein Album, das Sleaze- wie Heavy Metal Fans gleichermaßen zur totalen Ekstase führen wird! HARDCORE SUPERSTAR sind einmal mehr die absolut einzige Alternative zu Modekrankheitsbildern wie Schamlippenplastik, Bruststraffung und unnütz ästhetischer Dermatologie. Hier gibts all solchen Schnickschnack weit effizienter, direkt aus dem Bauch, rezeptfrei, günstig und vor allem pur! Bei diesem Album kommt die Beckenmuskulatur wie von selbst in die Gänge, hier schwengelt der Lendenbereich zu jeder Sekunde konstant wie ein Pendel..
HARDCORE SUPERSTAR gehen einmal mehr in die Vollen, spielen derzeit definitiv das coolste Plektron von Stockholm bis L.A., sind die perfekte Vorbeugung gegen anstehende Bandscheibenvorfälle und haben das definitiv coolste Album des Jahres am Start!
Mehr bleibt nicht zu sagen!
!!! PFLICHTKAUF!!!