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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
One night only,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dreamgirls (DVD)
DREAMGIRLS eröffnete am 20. Dezember 1981 am Broadway - und fast pünktlich zum 25. Geburtstag schaffte das Stück den Sprung auf die Leinwand in einer sehr gelungenen Adaption und einem leicht neuen Gewand. Die Musik wurde zeitgemäßer arrangiert, einige Stücke sind weggefallen, neue sind dazu gekommen.Die Story des Musicals ist recht einfach gehalten und erzählt - Parallelen zu Diana Ross und den Surpremes einmal außer Acht gelassen - die Geschichte eines Soul-Trios, das groß in das Showgeschäft einsteigen will. Besonders interessant ist dieses Stück in musikalischer Hinsicht. Während in vielen anderen Musicals die Musik eher Stilmittel und Ausdrucksform ist, wurde hier besonders viel Wert darauf gelegt, einen populären Musikstil zu wählen. Aus dem Bereich der Black Music ist von Soul über Blues bis hin zum Rap nahezu alles enthalten. Beeindruckend sind die verschiedenen Variationen, in denen die Musik eingesetzt wird. Aus einem Stück Musik, das ursprünglich Teil der Handlung ist, wird plötzlich ein Musikstück, das von den Dreamettes (oder später den Dreams) als Song herausgebracht wird (Steppin' to the bad side, Family). Während die Dreamettes ihren ersten Song im R'n'B-Stil im Radio hören (Cadillac Car), wird der Song unmittelbar im Anschluss durch eine biedere Version im amerikanischen Stil abgelöst. Auch Effis großer Solo-Hit im Balladen-Stil (One night only) steht seiner Disco-Version der Dreams gegenüber. Die Besetzung der Rollen ist gut gewählt. Beyoncé Knowles spielt eine sehr überzeugende Deena Jones. Jamie Foxx verleiht dem Curtiy Taylor genau den richtigen schmierigen und hinterlistigen Charme. Eddie Murphy glänzt als vermeintlich aalglatter Soul-Sänger James Early. Jennifer Hudson zeigt stimmlich und schauspielerisch eine Effie White, die auf der einen Seite das Mitgefühl der Zuschauer bekommt und gleichzeitig trotzige Stärke zeigt. Die Kostüme und die Ausstattung sind opulent und bieten jede Menge Details für das Auge. Bildqualität und Ton der DVD sind einwandfrei. Die alternativen Musikszenen sind sehr sehenswert. Dieser Film ist zu Recht ausgezeichnet worden und für eine repräsentative Sammlung von Musicals unerlässlich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mehr als ein übliches Musical,
Von Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Dreamgirls (DVD)
Nein, diesen Film habe ich nicht freiwillig gesehen. Zuviel Angst hatte ich davor, nur ein weiteres Vehikel für einen großen Star der Musikszene zu sehen, der seinen schwierigen Aufstieg aus der Gosse erzählt, sein Leiden unter der Armut und seinen permanenten und selbstverleugnerischen Einsatz für den American Dream. Das ganze dann noch unterstrichen mit den üblichen Kitschszenen über die große Liebe, die sich dann kurz vor Schluss doch noch findet.Und dann sehe ich den Film, beginne mich über großartige Musikszenen zu freuen (ja, der Film ist auch ein Musical), und ich merke, dass hier fast alles anders ist. Erzählt wird nicht nur der Aufstieg eines Stars der Musikszene. Es geht um mehr, nämlich um die Entstehung einer neuen Form der schwarzen Musik, eigentlich des Pop. Während in den 60er Jahren die Rassenunruhen in den Südstaaten der USA beginnen, passt in Chikago ein kluger Produzent den Sound der Schwarzen an den Geschmack eines weißen Publikums an. Und damit verdient der Produzent nicht nur viel Geld, sondern schafft es auch, schwarze Musiker an Orte zu bringen, die ihnen bisher verboten waren. So entstehen Ikonen. Der Film ist dem Aufstieg eines realen Plattenlabels (Motown Records) nachgebildet. Bei dem Gesangstrio der Dreamgirls dürfte es sich um die Surpremes handeln, mit Deena Jones ist wohl Diana Ross dargestellt. So sind alle Namen und Orte im Film verändert (Motown kam aus Detroit nicht aus Chikago). Aber dennoch profitiert der Film sehr davon, dass hier eine reale Geschichte erzählt wird, in der auch die gesellschaftlichen Veränderungen der Jahre von 1960 bis 1980 immer wieder eine Rolle spielen. Ja, es ist die Geschichte eines sozialen Aufstiegs, die hier erzählt wird, der Weg zum Erfolg. Aber hier ist der Erfolg durchaus zweischneidig dargestellt. Man sieht, wie Freundschaften zerbrechen, die Protagonisten teilweise völlig isoliert und vereinsamt dastehen. Und man lernt, dass der Erfolg gerade nicht durch die eigene Persönlichkeit entsteht, sondern durch den Markt, durch Konformität zu den Anforderungen des Publikums, ob man selbst will oder nicht. In einer der stärksten Dialoge des Films erklärt der Produzent seiner Sängerin, warum er sie ihrer Konkurrentin vorgezogen hat: "Deine Stimme hat einfach Null Persönlichkeit - genau das ist es was ich brauche". Kein Wunder, dass die Macher des Films die Namen ändern mussten. Beyoncé spielt sich nicht in den Vordergrund. Im Gegenteil - sie stellt überzeugend "das Produkt" dar, die Sängerin, die mehr gemacht wird, als dass sie sich selbst erfindet. Bis auf wenige Ausnahmen bleibt sie passiv im Film, singt allerdings einige großartige Soulnummern. So bleibt Raum für den eigentlichen Star des Films: Eine mir bisher völlig unbekannte Schauspielerin und herausragende Sängerin namens Jennifer Hudson. Sie spielt eines der Gründungsmitglieder der Surpremes (sorry, der Dreamettes), die aufgrund ihrer Art zu singen und ihres Aussehens aus der Gruppe geworfen wird und dann mit einem Kind um ihre Existenz kämpfen muss. Eine herausragende Leistung - sängerisch, über weite Strecken auch schauspielerisch. Zu meiner Überraschung ist sie wohl durch "American Idol" berühmt geworden. Na ja, vielleicht ist DSDS auch noch zu etwas gut. Daneben bekommen wir noch einen großartig aufgelegten Eddie Murphy zu sehen. Der Mann kann deutlich mehr, als nur komisch zu sein. Auch alle weiteren Darsteller liefern gute Leistungen ab, ich brauche nicht alle einzeln zu nennen. Denn man muss noch etwas über das eigentliche Herz des Films sagen: Die Musik. Immer, wenn in einem "normalen" Hollywoodfilm einer dieser standardisierten Dialoge Konflikte oder Gefühle mühsam erläutern muss, wird hier gesungen. Und wie! Eine herausragende Nummer nach der anderen und alle treffen den Sound der damaligen Zeit. Allein, wenn man die Musik mag, lohnt schon der Film. Unterhaltsam, bewegend, klasse. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lebe deinen eigenen Traum !!!,
Rezension bezieht sich auf: Dreamgirls (DVD)
Sehr emotionale Geschichte mit sehr berührender Musik - da spürt mann noch die Wurzeln der Musik - die Seele - dynamisch und voller Leidenschaft gesungen und auch gute schauspielerische Leistungen machen diesen Film zu einem super Anti Depressiva. Eigentlich läuft permanent ein Song zur Story und die Gefühle durchlaufen viele Facetten von selbst gemachten Erfahrungen. Brilliantes Bild und mitreissender Sound. Gut auch die Darstellung wie es im Musik Geschäft läuft (laufen kann) wenn für Geld und Ego Wahn der wahre Ausdruck immer mehr verflacht und an den Mainstream angepasst wird! - Gutes Lehrstück seinem Traum treu zu bleiben!
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