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Dreamgirls  [Blu-ray] [FR Import]
 
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Dreamgirls [Blu-ray] [FR Import]

Beyonce Knowles , Jamie Foxx , Bill Condon    Nicht geprüft   Blu-ray
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

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Als Drehbuchautor des mehrfach Oscar-gekrönten Chicago war Bill Condon 2002 bereits mitverantwortlich für die Wiederbelebung des Musical-Genres, als Autor und Regisseur von Dreamgirlsließ er einen ebenso begeisternden Triumph folgen. Das am Broadway entstandene Musical basiert lose auf der Geschichte der Supremes, jenem Soul-Supertrio der 1960er Jahre, dessen Leadsängerin Diana Ross schließlich eine große Solokarriere startete. Passenderweise wird die ihr nachempfundene Hauptrolle der Deena Jones von Beyoncé Knowles gespielt, die heimliche Heldin von Dreamgirlsist jedoch Effie White (Jennifer Hudson), die ursprüngliche erste Stimme des Trios "The Dreamettes", als sie von dem aufstrebenden Musikmanager Curtis Taylor (Jamie Foxx) entdeckt werden. Das Drama kommt ins Rollen, als Curtis die wesentlich hübschere und deshalb besser vermarktbare Deena zur Leadsängerin macht, obwohl seine Geliebte Effie die herausragende Stimme hat. An diesem Punkt intoniert Jennifer Hudson, ehemalige Final-Kandidatin von „American Idol“ (der US-Version von „Deutschland sucht den Superstar“) die markerschütternde Ballade „And I’m telling you I'm not going“ und reißt spätestens hier jeden Zuschauer auf ihre Seite. Obwohl der Film gespickt ist mit hervorragenden Schauspiel- und Gesangsleistungen (Knowles liefert ihre bisher beste Vorstellung als Aktrice ab, Jamie Foxx ist gewohnt großartig und Eddie Murphy überrascht als Soul-Sänger James Early mit erstaunlicher Tiefe) dominiert die Newcomerin Hudson ihn vollkommen, und wurde dafür zurecht mit Preisen überhäuft (unter anderem mit dem Golden Globe als beste Nebendarstellerin, den auch Eddie Murphy als Nebendarsteller und der Film selbst als beste Komödie/Musical gewann). Getragen von jeder Menge Starpower und makellos inszeniert erwies sich Dreamgirlswie zuvor Chicago als großer Publikumsrenner und einer der besten Film seines Jahrgangs. -- Frank-Michael Helmke

Produktbeschreibungen

Mit atemberaubenden Auftritten einer Starbesetzung präsentiert Dreamgirls die außergewöhnliche Geschichte dreier junger Sängerinnen. Sie lernen, dass alles möglich ist, wenn man nur an seinen Träumen festhält. Grammy-Gewinnerin Beyoncé Knowles (Deena), Oscar-Gewinner Jamie Foxx (Curtis) und Golden Globe-Gewinner Eddie Murphy (James "Thunder" Early) glänzen in unvergesslichen Rollen, in denen sie ihre einzigartigen Talente entfalten können. Und Jennifer Hudson (Effie) ist eine Offenbarung in ihrer bahnbrechenden Darstellung, für die sie 2006 den Oscar als beste Nebendarstellerin gewann.
Bonusmaterial: 12 noch nie zuvor gezeigte Musiknummern (HD) – inklusive einer Jennifer-Hudson-Performance, die nicht im Kino zu sehen war, Musikvideo "Listen" mit Beyoncé Knowles.

MovieGod.de

Die HD-DVD: Die beiden HD-DVDs kommen im üblichen roten Slimcase daher, dem weder Werbematerial noch Booklet beiliegen. Nach der Sprachauswahl, dem Verleihvorspann und dem Copyrighthinweis gelangt man ohne weitere Unterbrechungen ins hübsch gestaltete Hauptmenü.

Das Bild: Was sofort auffällt, sind die brilliante Farbdarstellung und die exzellente Schärfe, vor allem im Detailbereich. In Summe präsentiert sich das Bild etwas dunkel, wodurch Details schon mal im satten Schwarz untergehen. Ansonsten ist der Kontrast jedoch ohne Fehl und Tadel. Hintergrundrauschen wurde durch gekonnten Rauschfilterinsatz vermieden, eine leichte Körnigkeit ist dennoch bemerkbar, wenn auch nicht weiter störend. Die fehlerfreie Kompression mittels VC-1-Codec vermeidet jedwede Bildfehler wie Dropouts oder sonstige Artefakte. Bis auf das kleine Manko der Unterbelichtung eine tolle Vorstellung.

Der Ton: Wie nicht anders zu erwarten, trumpft der Surroundklang vor allem bei den vielen Musiknummern auf. Hierbei werden alle Kanäle eingebunden, wobei sich der glasklare Sound äußerst detaillreich zeigt und durch den gekonnten Basseinsatz gleichzeitig erfreulich dynamisch klingt.

Direktionale Effekte (z.B. die Flammen bei 53:45 min.) sind äußerst selten. Der Bitstream-Downmix der drei Dolby-Digital-Plus-Tonspuren funktioniert im übrigen wieder ohne Probleme. Im doppelten Sinne ausgesprochen hörenswert.

Die Extras: Auf der ersten Disc befinden sich 12 noch nie zuvor gezeigte, erweiterte Musiknummern inkl. einer Jennifer-Hudson-Performance, die nicht im Kino zu sehen war. Darüber hinaus kann man sich das Musikvideo "Listen" von Beyoncé Knowles ansehen.

Auf der zweiten HD-DVD bildet die herausragende Dokumentation Die Erschaffung eines Traumes den Kern der umfassenden Extras-Sektion. In 1 Stunde und 54 Minuten werden alle relevanten Entwicklungsstadien des Großprojekts, aufgeteilt in mehrere Segmente, eingehend beleuchtet. So erfährt man zunächst Interessantes über das zugrundeliegende Broadwaystück, erfährt danach wie Regisseur Bill Condon Rechteinhaber David Geffen von der Sinnhaftigkeit der Verfilmung überzeugen konnte, bevor man dazu übergeht, die Arbeiten am Drehbuch näher zu erörtern. Weiters wird der Castingprozeß unter die Lupe genommen und auch die äußerst wichtigen Arbeiten im Zuge der Vorproduktion inklusive Setdesign werden nicht ausgespart. Natürlich darf man auch den Choreografen unter der Leitung von Fatima Robinson und dem Komponisten Henry Krieger bei ihrer Arbeit beobachten, bevor die Dreharbeiten selbst in den Mittelpunkt rücken. Den Abschluß bildet ein Bericht über die Filmpremiere in New York.

Vielschichtiges, zeitlich großzügig bemessenes Making Of, das keine Fragen offen und auch den fehlenden Audiokommentar vergessen lässt.

Darüber hinaus wird in den Featurettes Logik eines Traumes: Filmschnitt (04:08 min.), Träume in Kleidern: Kostümdesign (08:43 min.) und Hauptbühne: Ausleuchtung (08:43 min.) auch noch ein Blick auf oft vergessene, aber nichts desto trotz wichtige Bereiche des Filmemachens geworfen.

Das Segment Vorsprechen und Probeaufnahmen zeigt Beyonce Knowles und Anika Noni Rose beim Vorsprechen und die Probeaufnahmen der Choreografie zu "Steppin’ to the Bad Side" von Fatima Robinson. Da diese schon fast gänzlich im Making Of zu sehen waren, eine unnötige Angelegenheit.

In den Vorproduktions-Sequenzen werden Storyboardausschnitte mit Testaufnahmen aus der Vorproduktionsphase gemixt. Wenig spannend und ebenfalls bereits durch die ausführliche Doku abgedeckt.

Fazit: Bill Condons gelungenes Filmmusical hat mit dieser Doppel-HD-DVD-Veröffentlichung eine äußerst kompetente Umsetzung fürs Heimkino erfahren. Bei starkem Bild- und Toneindruck wird beim Bonusmaterial vor allem das hochklassige Making Of für Begeisterung sorgen. Für Musicalfans ein absolutes Muss.

Felix “Flex” Dencker

kulturnews.de

Rattenscharf'n'Black - laut dem Rock'n'Roller James "Thunder" Early (Eddie Murphy) ist das die Bedeutung des Akronyms R'n'B. Rattenscharf - das trifft auch auf die Girlgroup The Dreamettes zu. Die hübsche Deena (Beyoncé Knowles), die taffe Effie (Jennifer Hudson) und die naive Lorrell beginnen ihre Karriere im Detroit der 60er-Jahre als Backgroundsängerinnen von "Thunder" Early, bis ihr selbst ernannter Manager Curtis (Jamie Foxx) ihnen zur großen Karriere verhilft. Doch der Ruhm hat seinen Preis: Effie, die mit ihrem Eigensinn und ihren üppigen Kurven nicht ins Bild passt, wird kurzerhand aus der Band geworfen. Die Musicalverfilmung von Bill Condon war der Star der diesjährigen Oscar-Verleihung: In acht Kategorien wurde "Dreamgirls" nominiert, Jennifer Hudson wurde für ihre Rolle als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Die DVD-Version des Films ist dagegen eine echte Enttäuschung: Außer einem Musikvideo von Beyoncé gibt es zwölf Musikszenen, die fast alle die Langversionen der im Film gezeigten Gesangseinlagen sind. Lediglich ein Song von Jennifer Hudson ist komplett neu. Mehr Extras gibt es nur auf den parallel erscheinenden Formaten HD-DVD und Blu-ray-Disc - offensichtlich will der Verleih hier die teureren Produkte pushen. Für die Extras der DVD gilt zudem dasselbe wie für den Hauptfilm: Die deutschen Untertitelungen zu den auf Englisch gesungenen Songs lassen sich nicht ausschalten. Nervig. (jul) www.kulturnews.de
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