Aus der Amazon.de-Redaktion
Ungeachtet der Tatsache, dass Dreamcatcher bei den Kritikern gnadenlos verrissen wurde, ist der Film ein absolutes Muss für den eingefleischten Stephen-King-Fan. Bei der Adaption des monumentalen King-Romans opferten Regisseur Lawrence Kasdan und Koautor William Goldman einen Großteil der Charaktertiefe, die der Originalgeschichte die entscheidende Menschlichkeit verlieh. Das Ergebnis ist ein recht zahmes Horrorfest über vier langjährige Freunde (Damian Lewis, Jason Lee, Thomas Jane, Timothy Olyphant), deren gemeinsame Vergangenheit -- und deren gemeinsame telepathische Begabung -- sie in eine Invasion Außerirdischer in den verschneiten Wäldern von Maine verwickelt.
Einer kühnen Folge von Akte X gleich wartet diese erstklassige Produktion mit schleimigen, wieselähnlichen Wesen auf, die im menschlichen Gedärm heranreifen; mit ominösen Aliens, die sich Körper und Geist ihrer Opfer bemächtigen; einem geheimen Militärschlag (geführt von Morgan Freeman) gegen die Eindringlinge; sowie genügend ekligem Humor, um den abgestumpften Horrorfreak zufrieden zu stellen. Bedauerlicherweise ist der Film nicht besonders gruselig. Trotz seiner unbestreitbaren A-Film-Qualitäten, kommt Dreamcatcher am besten als besseres B-Movie rüber, der von herabgesetzten Erwartungen profitiert. --Jeff Shannon
Kurzbeschreibung
"Vier Jugendfreunde verbringen ihren alljährlichen Jagdausflug in einer Waldhütte. Kurz nach ihrer Ankunft dort begegnen sie einem ziellos durch die Gegend irrenden und unter qualvollen Schmerzen leidenden Mann, der erst der Beginn eines Albtraums sein soll, in dem außerirdische Mächte auch von ihren Gedanken Besitz ergreifen."
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Vier telepathisch begabte Männer, seit Kindheitstagen miteinander befreundet, wollen wie jedes Jahr ein Wochenende in einer abgelegenen Hütte in den Wäldern von Maine verbringen - saufen, jagen, Spaß haben. Da stolpern sie im Verlauf eines aufziehenden Schneesturms über einen verwundeten Waidmann, der einen Alien ausbrütet. Auf der Toilette kommt das Untier zur Welt, und schon geht die Jagd auf den außerirdischen Mutanten los. Kein Wunder, dass dies sehr bald auch das Militär unter der Führung von Oberst Curtis auf den Plan ruft.
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Effektvoller Mix aus Science Fiction und Horrorfilm, von Lawrence Kasdan ("Der große Frust") nach einer Vorlage von Grusel-Guru Stephen King inszeniert. Die von einem martialischen Soundtrack unterlegte Story folgt dem klassischen Zehn-Negerlein-Prinzip, verwirrt jedoch wegen ihrer zahlreichen Erzählstränge und Nebenschauplätze, während die ausgefeilte Tricktechnik die Darsteller um Morgen Freeman zur Staffage werden lässt. Stephen-King-Fans werden darüber hinweg sehen.
Blickpunkt:
Nachdem die letzten großen Stephen-King-Verfilmungen, 'The Green Mile' und 'Hearts in Atlantis', zwar Übernatürliches beinhalteten, dafür aber Horrorelemente weitgehend ausklammerten, rückt Lawrence Kasdan in seiner Verfilmung des Romans 'Duddits' Bedrohung und Schrecken wieder in den Mittelpunkt. Und das zunächst überaus effektiv, wenn er vier Jugendfreunde in vertrautem King-Terrain in einer von der Außenwelt abgeschnittenen Waldhütte mit einem mysteriösen Monstrum konfrontiert. Dass Kasdan diese beklemmende Konstellation im ersten Horrorfilm seiner 20-jährigen Regiekarriere nicht ausreicht und er der üppigen Vorlage noch mit einer unausgegorenen Nebenhandlung über einen brachialen Militäreinsatz und ausschweifenen Rückblenden gerecht zu werden versucht, ist zwar ambitioniert, aber nicht immer allzu wirkungsvoll.[BR][BR]Zahlreiche der bekannten und beliebten Versatzstücke vergangener King-Werke finden sich in 'Dreamcatcher' vereint: Die Rahmenhandlung einer Invasion des Bösen, die Amerika wie eine Epidemie zu erfassen droht, kennt man aus 'Das letzte Gefecht', der Verbund von vier Jugendfreunden ist 'Stand By Me' entlehnt, der ausufernde, vielschichtige Plot weckt Erinnerungen an 'Es' (das in der gleichen Gemeinde angesiedelt ist wie 'Duddits'). Zudem sind Verweise auf 'Das Monstrum', 'Feuerkind' oder 'Hearts in Atlantis' unverkennbar. Das ist viel Holz, und 'Dreamcatcher' kämpft aufopferungsvoll, all den Strängen und Ideen des knapp 800-seitigen Buches gerecht zu werden. [BR]Zunächst schlagen sich Kasdan und sein Drehbuchautor William Goldman, der schon das Skript zu dem etwas anämischen 'Hearts in Atlantis' beisteuerte, mehr als achtbar: Schnell stellen sie die vier Jugendfreunde vor, die im Mittelpunkt stehen und durch eine gemeinsame Erfahrung in der Vergangenheit nicht nur enger zusammengeschweißt wurden, sondern auch über telepathische Fähigkeiten verfügen. Den Jahrestag ihrer 'Erweckung' begehen die Vier - dargestellt von Thomas Jane ('Deep Blue Sea'), Jason Lee ('Vanilla Sky'), Timothy Olyphant ('Nur noch 60 Sekunden') und dem Briten Damian Lewis in seiner ersten großen US-Produktion - in einer eingeschneiten Jagdhütte in den Wäldern von Maine, wo alsbald die Hölle losbricht, als ein desorientierter Jäger Zuflucht bei ihnen sucht. Er erweist sich als Träger eines mysteriösen Monsters, das ihm durch den Anus entweicht und dessen Mund aussieht wie eine mit Reißzähnen gespickte Vagina - Tiefenpsychologen werden ihre Freude haben. Hier gelingen Kasdan die besten Szenen: Wie man mit vereinten Kräften gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner vorgeht, der so manch fiesen Trick im Ärmel hat, ist Horrorshow im Stil von 'Das Ding aus einer anderen Welt': spannend, kompromisslos, temporeich. [BR]Leider muss der Regisseur im wahrsten Sinne des Wortes einen weiteren Kriegsschauplatz eröffnen. Denn das Monster ist nur Symptom einer Invasion - feindlicher? - Außerirdischer, die vom Militär unter Kontrolle des übergeschnappten und von Morgan Freeman etwas unglücklich gespielten Colonel Abraham Kurtz (Brandos gleichnamiger General aus 'Apocalypse Now' lässt grüßen) wie ein Virus behandelt und in einer gerade angesichts der gegenwärtigen Weltsituation sehr schwierigen Szene bei einem Flugangriff niedergemäht werden. Während sich also die Lage in der Hütte zuspitzt und das Monster vom Körper eines der vier Freunde Besitz ergreift, setzt ein von Tom Sizemore gespielter Captain alles daran, die Wahnsinnspläne seines übergeschnappten Vorgesetzten zu durchkreuzen. Spätestens hier läuft der Film aus dem Ruder, denn zur Lösung beider Probleme wird das Ereignis herangezogen, das die vier Freunde seinerzeit veränderte: Sie retteten dem geistig zurückgebliebenen Duddits damals das Leben. Er muss nun ausfindig gemacht werden, um den Feinden von Innen und Außen Einhalt zu gebieten. [BR]Das mag im Roman funktionieren, wo Stephen King den nötigen Raum hat, alle Handlungsstränge zu entfalten. Ein zweistündiger Film muss an der Fülle von Information scheitern, die oftmals nur angerissen werden und damit nicht die nötige Emotionalität entfalten kann. Weniger wäre sicherlich mehr gewesen - was nicht heißen soll, dass 'Dreamcatcher' kommerziell chancenlos wäre. Im Gegenteil: Über weite Strecken packt das infernalische Szenario - bis der Film dem eigenen Gewicht erliegt. ts.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Horror-Science-Fiction-Verfilmung nach Stephen King, in der vier Freunde auf einem Jagdausflug von außerirdischen Mächten verfolgt werden.
Kurzbeschreibung
Jonesy, Henry, Pete und Beaver. An einem schicksalshaften Tag ihrer Kindheit nehmen sie einen merkwürdigen Jungen namens Duddits vor einigen älteren Mitschülern in Schutz. Duddits verleiht ihnen eine seltsame Macht - sie schmiedet die Gruppe in einer Weise zusammen, die weit über übliche Freundschaftsbande hinausgeht.
Noch heute treffen sich die vier jedes Jahr in einer Jagdhütte. Doch dieses Mal werden ihre Kräfte auf die Probe gestellt. Zunächst nehmen sie die Radiomeldungen über seltsame Lichter am Himmel nicht weiter ernst - bis eine Megafonstimme aus einem Hubschrauber die Gegend zum Sperrgebiet erklärt. Von einer geheimnisvollen Epidemie ist die Rede, von unaussprechlichem Grauen aus dem All, das die Welt bedroht. Nur die Freunde haben überhaupt eine Chance, das Schlimmste zu verhindern....
Noch heute treffen sich die vier jedes Jahr in einer Jagdhütte. Doch dieses Mal werden ihre Kräfte auf die Probe gestellt. Zunächst nehmen sie die Radiomeldungen über seltsame Lichter am Himmel nicht weiter ernst - bis eine Megafonstimme aus einem Hubschrauber die Gegend zum Sperrgebiet erklärt. Von einer geheimnisvollen Epidemie ist die Rede, von unaussprechlichem Grauen aus dem All, das die Welt bedroht. Nur die Freunde haben überhaupt eine Chance, das Schlimmste zu verhindern....
Produktbeschreibungen
Jonesy, Henry, Pete und Beaver. An einem schicksalhaften Tag in ihrer Kindheit nehmen sie einen merkwürdigen Jungen namens Duddits vor einigen älteren Mitschülern in Schutz. Duddits verleiht ihnen eine seltsame Macht - sie schmiedet die Gruppe in einer Weise zusammen, die weit über übliche Freundschaftsbande hinausgeht. Noch heute treffen sich die vier jedes Jahr in einer Jagdhütte. Doch dieses Mal werden ihre Kräfte auf die Probe gestellt. Zunächst nehmen sie die Radiomeldungen über seltsame Lichter am Himmel nicht weiter ernst - bis eine Megafonstimme aus einem Hubschrauber die Gegend zum Sperrgebiet erklärt. Von einer geheimnisvollen Epidemie ist die Rede, von unaussprechlichem Grauen aus dem All, dass die Welt bedroht. Nur die Freunde haben überhaupt eine Chance, das Schlimmste zu verhindern.... Lawrence Kasdan setzte diesen Besteller von Stephan King gekonnt in Szene. High Tech Special Effects und furchterregende Schocksequenzen sorgen für Herzklopfen.