Es gibt viele Love Stories in der Literatur, ob in der modernen oder älteren. Und ich muss gestehen, ich habe schon fast alle Varianten gelesen - die Klassische zwischen Mann und Frau, die verbotene zwischen Romeo und Julia, die lesbische zwischen Aimee und Jaguar oder die schwule zwischen Maurice und Alec. Aber so eine Geschichte wie "Dreamboy" hatte ich noch nie und ich bin mir sicher, ich werde sie niemals vergessen.
Tja, wo fängt man bei dieser Geschichte am Besten an? Der Protagonist heißt Nathan und zieht mit seinen Eltern in ein kleines, verschlafenes Südstaatenkaff der USA. Ihm steht der ungewöhnlichste Sommer seines Lebens bevor. Von Anfang an merkt der Leser, dass irgendetwas mit Nathans Familie nicht stimmt, was es genau ist, wird erst später enthüllt. Nathan, ein sensibler 15jähriger, verliebt sich in den zwei Jahre älteren Nachbarssohn Roy. Nach einiger Zeit findet er heraus, dass Roy seine Gefühle erwidert und für die beiden beginnt eine zarte, zerbrechliche Liebesbeziehung mit ersten Annäherungen, verstohlenen Küssen, verträumten Nächten im Wald und allem anderen, was man sich bei einer sommerlichen Geschichte der ersten Liebe vorstellen kann. Sie müssen ihre Beziehung geheim halten, denn so eine Beziehung würde im spießigen Süden niemals toleriert werden.
Immer mehr verlieben sich die Jungen ineinander und ein erster Wendepunkt in ihrer Beziehung vollzieht sich, als Roy hinter das schreckliche Familiengeheimnis Nathans kommt und ihn trotzdem nicht fallen lässt. "Dreamboy" hat viele überraschende Wendungen und ein schier unglaubliches Ende, das hier natürlich nicht verraten wird. Leute, lest das Buch - es ist das schönste Stückchen Literatur, das ich jemals gelesen habe und ich garantiere euch - ihr werdet es nie wieder vergessen!