Keine Frage, Sharon Corr hat eine tolle Stimme, so erinnert man sich gerne an die tollen Zeiten der Corrs, und natürlich beherrscht sie ihr Geigenspiel, das sie auf ihrem ersten Album auch immer wieder auskostet.
Seien es Traditionals wie "She moves through the fair", hier als "Our wedding day" oder Balladen wie "Butterflies", poppige Cover mit Electroelementen "Everybody's got to learn sometime" oder auch typischere Corrs Songs wie "Dream of you" und "So long ago", so kann sie immer noch mit ihrer warmen und unverwechselbaren "Corrs-Stimme" doch ganz gut glänzen.
Das große Aber sind einfach die etwas flachen und doch langweiligen Songs, die sich nicht wirklich in die Gehörgänge schleichen, da sie zu belanglos sind, sowohl Melodien und Besonderheiten fehlen fast gänzlich. Das ist glatt und alles auf einem moderaten Niveau. Ich finde, dass ihre Schwester Andrea im Jahre 2007 mit "Ten feet high" da etwas mehr Abwechslung und Besonderheiten in die Songs einbrachte und mich viel mehr überzeugte.
Hier gibt es einfachen, netten Pop mit irischen Elementen, etwas Folk, Rockpop und viele Balladen. Etwas zu langweilig für mich, um richtig überzeugen zu können.