Das Booklet zu Kitaros ,,Dream" ist eher eine Sparausgabe. Schwarz-beige, unauffällig, fast häßlich. Von der Musik kann man das zum Glück nicht sagen. In diesem Album zeigt Kitaro sich als Meister der Vielseitigkeit. Symphonisch in "Symphony of the Forest" und "Mysterious Island", stimmungsvoll in seinen Liedern ,Lady of Dreams" und "Agreement", die angenehme Erinnerungen an ,,Oueen Millenia" wachrufen. "A Drop of Silence" ist ruhig und verhalten, "Dream of Chant" ist fremdartig, verzaubernd mit dem Chanting buddhistischer Mönche, mit fernöstlich inspirierter Perkussion und einem Hauch von Elektronik. "Magical Wave" reißt uns für einige Augenblicke mit in die für uns so fremde und faszinierende Welt des (ursprünglichen) Ostens. "Symphony of Dreams" nimmt den Faden des Liedes "Lady of Dreams" noch einmal auf in einer kleinen symphonischen Reflexion. Das Album schließt mit dem Liebeslied "Agreement", gesungen von Jon Anderson, der hier wieder einmal seine Vielseitigkeit beweist und seine Fähigkeit mit verschiedenen Musikern erfolgreich zu arbeiten. Den "Traum" von Kitaro sollten alle die mitträumen, die seine Musik kennen und mögen, als Einsteigeralbum ist es nicht aussagekräftig, als Highlight nicht gut genug. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)