Inhalt: Thumps DreadfulWater, ehemaliger Polizist und nun Fotograf, ermittelt auf eigene Faust in der Aufklärung des Mordes an einem Computerspezialisten im Chinook-Reservat. Dessen Firma ist damit beauftragt, das Computersystem einzurichten und zu betreuen, das u.a. die Geldströme des neu errichteten Kasinokomplexes regulieren und steuern soll. Hauptverdächtiger ist Stick Merchant, der 19-jährige Sohn von Thumps Freundin Claire, der am Widerstand und Protest gegen die Errichtung das Appartement- und Kasinokomplexes beteiligt ist. Thumps will ihn finden und möglichst entlasten bevor ihn die Polizei findet.
Die Erzählung kommt ohne den in einem Ethno-Krimi sonst oft vorhandenen Mystizismus aus. Die Figuren sind teilweise eigenwillig und humorvoll gezeichnet, ihre z.T. indianische Identität spielt für ihre Charakterisierung kaum eine Rolle. Teilweise werden Klischees humorvoll gebrochen. So kennt sich etwa der indianische Traditionalist Moses überraschend gut mit Computern aus.
Beurteilung: Der Krimi lebt mehr von der humorvollen Erzählung der Begebenheiten als von seiner Spannung. Im Laufe der Handlung treten weitere Morde auf. Warum sie jedoch auftreten, wird vom Autor in der Auflösung am Schluß nicht wirklich plausibel gemacht. Die Handlung ist daher teilweise unglaubwürdig. Nichtsdestoweniger handelt es sich hier um einen Krimi, der aufgrund der humorvollen Figurenzeichnung und Erzählung der Ereignisse recht kurzweilig ist.