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Kundenrezensionen

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am 9. August 2005
Diese CD ist ganz gewiss kein reguläres Björk-Album! Es ist der Soundtrack zu Drawing Restraint 9! Dies wiederrum ist ein Film von matthew barney. Jeder, der sich etwas mit der Arbeit von matthew barney auskennt, weiß dass dieser ganz gewiss keine herkömmlichen Filme dreht. Es handelt sich um Kunst. Also würden wohl Lieder wie Human behaviour und co. völlig fehlplaziert wirken. In dem Film werden buchstäblich nur eine Handvoll Worte gesprochen. Er stützt sich auf die gewaltigen Bilder und eben die Musik. Ebenso verstörend wie die Bilder sollte also auch die Musik sein. Da der Film um Japan geht, hat Björk sich in die klassische Japanische Musik eingearbeitet und diese mit ihrer eigenen vermischt. Eine Sho wird eingesetzt (ein altes japanisches instrument, welches nicht mehr viele Menschen spielen können). An diese muss man sich für wahr erst mal gewöhnen. Schafft man das, hört man einige der bisher schönsten Björkmelodien aus diesen Liedern heraus. Das achte Lied "storm" ist eines meiner absoluten Lieblingslieder und das schon seit Björks Greatest hits tour, wo es zum ersten mal gesungen wurde. Der Opener ist schlichtweg genial. Und ebenso das dritte lied, welches durchaus auch auf der Vespertine nicht weiter aufgefallen wäre. Auf die Aussagen wie "Björk hat nun gar nichts mehr mit Pop zu tun!" und dergleichen habe ich eine Frage. Wann hat Björk jemals ein reines Popalbum gemacht??? Björk ist mittlerweile 40 Jahre alt und hüpft nun mal nicht mehr durch die Welt... Sie ist so ziemlich die einzige Musikerin, die sich heute noch weiterentwickelt und sich traut ihr Ding durchzuziehen. Man könnte sie heutzutage wohl eher als komponistin, als popstar bezeichnen. Ich finde diese CD schlichtweg genial. Genau das hatte ich von Björk als nächsten Schritt erwartet...
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am 27. November 2005
Der Soundtrack zu Matthew Barney´s "Drawing Restraint 9" - Björk bisher grösstes kompositorisches Glanzstück und Beweis ihrer schier unerschöpflichen Fähigkeit sich selbst stets neu zu erfinden!
Der Soundtrack zu ihres Mannes neuestem Geniestreich, einem Kunst- und Festivalfilm für welchen Björk - gegensätzlich zu früheren Aussagen - erneut selbst vor der Kamera stand, ist ein in Passagen verstörendes, semi-klassisches Meisterwerk, welches auch auf japanische Instrumetalisierung und klassischen japanischen Gesang zurück greift!
Neben Björk sind der ausgezeichnete Gesang von Wil Oldham und eine aufregende Gesangsperformances des japanischen Künstlers Shiro Nomura auf dem elf Stücke umfassenden Werk zu vernehmen.
Alle Harfenparts wurden durch die hervorragende Harfevirtuosin Zeena Parkins eingespielt. Parkins ist zahlreichen Fans bereits durch ihre Performances auf der Vespertine-Studioaufnahme bekannt, vor allem aber auch durch die Vespertine-Tour und dem dazu gehörigen DVD-Mitschnitt (Live at Royal Opera House), worin sie ausserordentliches leistete.
Der erste Track des von Björk auch selbst produzierten Longplayers findet überdies Unterstützung durch einen hervorragenden japanischen Kinderchor. Diese Musik ist von aller grösstem Ernst und klassischer Getragenheit - ein Muss!...
und als solches unbedingt zu empfehlen: allen Liebhabern aussergewöhnlicher Musik, solchen der semiklassischen bis klassischen Moderne, sowie als aktueller Longplayer der Ausnahmenkünstlerin Björk, allen treuen Fans! "The best is yet to come", dies war stets ein Motto Björks und wurde durch sie im Vorfeld dieses Werkes und mit seinem Erscheinen erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Fünf und mehr Sterne!
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am 28. Juli 2005
Ich muss gestehen: ich bin enttäuscht. Genau das hätte Björk nicht passieren müssen, das Abrutschen in die Sinnleere des postmodernen Patchworks. Das einzige, was mich dahingehend noch beruhigt, ist, dass Björk mit "Drawing Restraint 9" ja "nur" ein Film-Musik-Album zusammengestellt hat, dessen einzelne Songs auch in diesen Zusammenhang gestellt werden müssen. Dahingehend muss dieses Album nicht in eine Reihe mit ihren Studio-Soloalben gestellt werden.
Das Problem, das ich mit dieser Scheibe habe, ist nicht unbedingt die musikalische Qualität der einzelnen Songs, die ich so manchem wirklich nicht absprechen will. Mein Problem ist die bunte Zusammenstellung, die mehr einer willkürlichen Aneinanderreihung gleichkommt, wodurch der bislang björktypische Sinn für stilistische Linientreue verloren geht, was sich vor allem bei diesem nicht-enden-wollenden japanischen Zwiegesang zeigt. Das mag für Musikethnologen mit dem entsprechenden Wissen um den kulturellen Hintergrund interessant sein, doch in dieser Reinform ist diese Musik in meinen Augen weder künstlerisch aussagekräftig, noch unterhaltend. Was im Duett mit Tagaq noch funktionierte - hier wurde der Bogen überspannt. Dies finde ich sehr schade, war doch Björk für mich immer ein positives Markzeichen dafür, dass auch in Zeiten postmoderner sinnentleerter Vielfalt der Sinn für tiefen musikalischen Ausdruck, innovative Kreativität ohne Oberflächlichkeit und vor allem künstlerischen Anspruch nicht verloren gehen muss.
Keineswegs will ich "Dawing Restraint 9" seinen Innovationscharakter absprechen, keineswegs seinen musikalischen Anspruch streitig machen. Jedoch fehlt es mir an einer gewissen Stringenz, wodurch die vielfältigen musikalischen Einflüsse des Albums auf eine neue Stufe gehoben einen persönlichen Stil weiterentwickeln. "Medulla", vor allem aber "Homogenic" waren diesbezüglich Meilensteine, die Björks musikalische Entwicklung einen weiten Sprung nach vorne haben machen lassen. Und gerade nach dem wegweisenden letzten Album waren vielleicht meine Erwartungen einfach zu hoch gesteckt.
Ich will nicht leugnen, dass "Drawing Restraint 9" ganz große Momente mit sich bringt, so der fast schon einem Hörspiel gleichende Song "Storm", oder das sphärisch verschwimmende "Bath" oder auch das herrlich skurrile, einfallsreich arrangierte und komponierte Lied "Hunter Vessel". Allerdings passt irgendwie nicht alles stimmig zusammen und ergibt am Ende einen bunten Haufen zwar voller Kreativität, jedoch ohne eine klare stilistische Linie zu verfolgen. Aus diesen Gründen kann ich nicht aus vollster Überzeugung das Album empfehlen, mit der Einschränkung, dass ein Soundtrack immer ein stückweit die beschriebenen Probleme mit sich bringt. Am besten urteilt jeder für sich. Hier tut das wirklich Not.
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am 16. August 2005
...aber ich finde die Soundtracks genial. Ich bin zwar ein großer Björk Fan, aber in den meisten Lieder singt sie nicht, na und?
Gratitude gefällt mir besonders gut. Mit dem japanischen Kinderchor im Hintergrund, einfach schön.
Die meisten Tracks sind Instrumentalstücke: Ambergis March, Hunter Vessel, Shimenawa, Vessel Shimenawa und Antartic Return.
Tanya Tagaq, ist natürlich auch wieder mit ihrem "Throatsinging" dabei. Pearl hört sich ähnlich wie Ancestors von dem Album "Medúlla" an.
Das absolut beste Lied ist "Storm". Dieses Lied ist aber schon länger unter dem Namen "Nameless" bekannt gewesen, da es Björk vor einigen Jahren mehrfach live performet hat.
Highlights: Gratitude, Pearl, Ambergis March, Bath und Storm.
Holographic Entrypoint hingegen, ist die reinste Zumutung. Ich kann mit traditionellen japanischen Gesang eher wenig anfangen.
Da mir aber alle anderen Tracks gefallen, vergebe ich trotzdem 5 Sterne.
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am 19. August 2005
Björk has written a suite of music for the forthcoming movie directed by her partner, Matthew Barney, himself a celebrated visual artist. The soundtrack orientates itself around the traditional music forms of Japan as the film was shot in Nagasaki Bay onboard a whaling ship. Unlike her soundtrack for Lars von Trier's film "Dancer in the Dark" which drew on the tradition of theatrical and cinema musicals (and won her Best Actress at Cannes), this is a collection of delicate single instrument studies, for harp, harpsichord and celeste, large orchestral masses scored for trumpet, trombone and oboe, electronic basslines, children's choir and, in a manner recalling the all-vocal Medulla album, Björk's singular voice, treated as an instrument of astonishingly flexible texture. Björk has also written some haunting music for the sho, one of the oldest instruments in Japanese culture with seventeen reeds and fifteen distinct pipes. It is performed by Mayumi Miayata, one of the world's foremost sho players. Björk also worked with scholars of the Noh theatre to produce new musical settings, incorporating the low, growling vocal techniques of traditional Japanese court entertainment. As a counterpoint to the ancient, Björk's collaborations with her close circle of electronic producers continues - Mark (LFO) Bell, Valgeir Sigursson, Akira Rabelais and Leila.
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am 24. Juni 2015
Erstmal, es ist ein Soundtrack, daher kann man keine typischen Albumstücke erwarten. Auf dieser CD werden westliche und japanische Instrumente und Gesänge facettenreich eingesetzt. Handwerklich ist es auf höchstem Niveau und es ist so interessant und abwechslungsreich. Björk zeigt hier ihr ganzes kompositorisches Können. Jedes Lied hat seine eigene Dramaturgie. Ein mit einer Harfe unterlegter Brief, zu dem sich Celesta und Kinderchor gesellen, aufbrausende Bläser, eine elegische Sho, inuitischer Halsgesang, ein Morsegerät, wabernde Klaviertasten, Noh-Gesang, der oft kopierte Sound von Spielkarten und eine Autotür. Der eine Höhepunkt ist "Ambergris March", ein federndes Instrumentalstück mit Cembalo, Glockenspiel, rasselnden Crotales und Trommeln. Der andere ist "Storm", bei dem man regelrecht das mit dem Meer kämpfende Schiff vor Augen hat, dazu wild gesampelte Notrufsignale und Björks Stimme, die sich gen Himmel drechselt.
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am 24. Juli 2005
Ich hatte die Möglichkeit, das Album vorab des Verkaufsstarts in Deutschland zu hören. Was Björk-Fans da erwartet, läßt sich schwer in Worte fassen. Mit dem bis dato besten Album straft Björk wieder mal alle Kritiker Lügen, die meinten, daß die psychedelische Ausrichtung ihrer letzten Alben kommerziell ein Genickschuß wäre. Chaos und Ordnung, Kunst und Wahnsinn prägen das Werk der kleinen Isländerin. Es ist ein Griff in die Experimentierkiste, die diesmal nicht nur eingeschfleischte Björk-Fans in ihren Bann zieht. Für mich ist die Veröffentlichung jedes neuen Björk-Albums ein Festtag geworden. Und genau in Drawing Restraint 9 finden sich die künstlerischen Grenzüberschreitungen, die wir bei manchem anderen Interpreten schmerzlich vermissen. Und das "nur" bei einer Filmmusik...
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am 28. Juli 2005
Von vornherein will ich gleich einmal klarlegen, dass ich ein großer Björkfan bin. Was bei meinem ersten akustischen Treffen mit Björk (Debut-Album) gar nicht so selbstverständlich war. Denn weder wusste ich mit dieser Musik irgendetwas anzufangen, noch verstand ich sie. Erst meine Auseinandersetzung mit Tom Waits ließ mich in weiterer Folge die musikalische Gedankenwelt von Björk in einem helleren und verständlicheren Licht betrachten. Meine nun folgende Begeisterung führte zum Kauf sämtlicher Björk-Produktionen.
Nun meine Meinung zu dieser CD. Ich will bewusst nicht auf einzelne Tracks eingehen und die Bewertung auf das Gesamtwerk beziehen. Björk-Konsumenten werden auf Grund Björk's unnachahmlicher Art von Musikbetrachtung ständig gefühlsmäßig auf die Probe gestellt. Die letzte (hervorragende) Produktion mit dem Titel "Medulla" hat das wieder einmal aufs äußerste bestätigt. Dass es von hier aus noch eine Steigerung von Disharmonie und depressiven Klangwelten gibt, beweist sie auf der aktuellen "Drawing Restraint 9". Zum ersten Mal hält sich meine Begeisterung in Grenzen, da diese Musik zu sehr von den Bildfolgen des dialogfreien Experimentalfilms abhängig ist. Jedoch ein richtiger Björkfreak, wie ich einer bin, sollte sich die CD auf alle Fälle zulegen! Denn bei dieser Musik und einem guten Single Malt, kann man hervorragend in seiner eigenen Gedankenwelt herumwühlen.
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am 16. August 2005
Diese CD ist einfach nur phänomenal. Mit der vorhergehenden Rezension ist eigentlich schon alles gesagt worden. Hier handelt es sich um richig anspruchsvolle Kunst, und es kann gar nicht oft genug betont werden, wie wohltuend Björks Einzigartigkeit ist und ihre künstlerische Verweigerung, billiger Mainstream zu sein!
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am 26. Oktober 2005
Klar die Meinungen über Björks Musik gehen schon lange auseinander und es ist noch nie Beschallungs- oder Hintergrundmusik gewesen, aber bei dieser Scheibe lohnt sich mehrmaliges hinhören. Anders als Medulla finde ich hier die Songs Gratitude, Ambergris March, Bath und Storm wirklich sehr gut und bis auf den Auschnitt Japaniscges No-theater ist auch der Rest als Björksklangwelt echt interessant. Einige der Lieder knüpfen an den wie ich finde genialen Sound von Verspertine an.
einfach mal reinhören - mehrfach - keine einfache kost
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