"Ibsens düsterstes Schauspiel ist ein Meilenstein der Theatergeschichte. Ibsen ist der große Mathematiker der Literatur. Nur Shakespeare und Sophokles bauen ähnlich spannende Dramen auf."
"Die düsterste, deprimierendste aller Shakespeare Tragödien. Von Anfang bis zum Ende leiden alle Protagonisten Höllenqualen. -King Lear- ist Shakespeares düsterer literarischer Höhepunkt."
"Mein persönliches Lieblingsstück von Sophokles. Es ist die perfektest aufgebauteste und erhabenste Tragödie Sophokles' und beweist seine großartige Virtuosität."
"Kaum ein Stück der Antike hatte so großen Einfluss auf die Literatur. Aristoteles sah darin ein mustergültiges Drama, unzählige Dramatiker bearbeiteten den Stoff, doch keiner so genial wie Sophokles."
"Mit Aischylos beginnt das Theater, für manche wirkt diese Sprache zu archaisch, zu gewaltig, doch gerade darin sehe ich seinen Reiz. Ein ganz, ganz Großer."
"Beckett ist zum Klassiker geworden - völlig zu Recht. Seine Stücke sind Meisterwerke, darum sollten sie immer wieder gelesen werden: -Warten auf Godot-, Endspiel- und -Glückliche Tage- sind Pflicht."
"Virtuos erzählt Kipphardt die Geschichte des J. Robert Oppenheimer und stellt die interessante Frage: Wem gegenüber hat die Wissenschaft sich zu rechtfertigen?"
"Bei Sartre weiß ich nie, was ich empfehlen soll. Also ... -Geschlossene Gesellschaft- ist ein Stück voller intelligenter Dialoge und ein idealer Einstieg ins Sartre'sche Theater."
"Supernaturalistisch, kaum Bühnenhandlung, nur Dialoge. Und dennoch schafft es Eugene O'Neill ein spannendes, düsteres, interessantes Stück zu schaffen. Zweifellos ein Meisterwerk."
"Wilder ist ein Theatermensch und weiß, wie Theaterstücke auszusehen haben. Selten gingen Philosophie und Dramatik so schön nebeneinander wie bei diesem Stück."
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