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Dramatic Turn of Events [Vinyl LP]
 
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Dramatic Turn of Events [Vinyl LP]

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Produktinformation

  • Vinyl (13. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: Wea/Roadrunner
  • ASIN: B005DZMQ5Y
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (111 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 232.659 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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82 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Undramatisch fabelhaft 9. September 2011
Von ROTT TOP 50 REZENSENT
Format:Audio CD
Was wurde nicht alles spekuliert in den Foren und in der riesigen Fanbase dieser einmaligen Band, daher in diesen Zeilen (fast) kein einziges Wort zum Wechsel der Drummer. Für mich klingt 'Dramatic Turn of Events' sehr stark nach den DT Meisterwerken aus den 90ern, 'Images and Words', 'Awake' und vor allen auch 'Scenes from a memory' und ist damit weniger dramatisch, als der Albumtitel erwarten lässt. In der 00er Dekade waren DT deutlich um mehr Komplexität bemüht, immer etwas getrieben. Wahrscheinlich tatsächlich der klare Einfluss von Portnoy. Für Fans, die das Frühwerk mehr verehren, wird mit dem aktuellen Album wahrscheinlich ein langer heimlicher Wunsch wahr. So geht es mir zumindest mir, sie klingen wieder wie früher. Immer noch verspielt und komplex, aber kompakter und harmonischer, mit einer Vielzahl eingängiger Hooks in eigentlich fast jedem Song und nicht mehr so teilweise überladen. Daher volle Punktzahl. Anhänger, die eher die Entwicklung des letzten Jahrzehnts verehren, werden vielleicht eher enttäuscht sein. Aber zum wichtigsten, den Songs:

ON THE BACKS OF ANGELS. Schon bekannt, gibt einen guten Vorgeschmack auf das was noch kommt.

BUILD ME UP, BREAK ME DOWN. Einer der etwas agressiver Songs, sehr kompakt. Die Solos sind technische Brillianz, die Melodie genial. Der frühe erste Höhepunkt. Wer die Platte beim Autofahren hört sollte sich hier lieber auf den Standstreifen stellen, der Drive und die Dynamik könnten etwas zu gross sein.

LOST NOT FORGOTTEN. Was für eine Tour de Force! Der Song beginnt treffend mit Hufgeräuschen und wird ein wahrhafter Ritt. Nach einem Piano Intro zeigen DT ihre Metalseite wie auf 'Train of Thouhts', unterbrochen nur von einem YES gleichen Mittelteil. LaBries Stimme ist sehr kraftvoll, treibt den Song zum grandiosen Finale. Fürs Hören beim Autofahren gilt die Empfehlung von Track 2 ;-).

THIS IS LIFE Eine sehr sphärische Nummer, zum Durchatmen. Klasse Gitarrenparts zu Beginn und mit einer Variation wieder zum Ende. James singt fabelhaft, wie überhaupt auf diesem Album. Erinnerungen an 'Another Day' kommen und gehen. Der Song ist eingänglicher als die beiden vorhergenden, und damit auch radiofreundlicher. Vielleicht die beste Melodie des Album. Und ist damit die perfekte Verschnaufspause für die beiden kommenden Epen.

BRIDGES IN THE SKY. Das erste von zwei Elfminuten Epos. Kann es noch gar nicht richtig erfassen, der härteste Rhythmuspart des Albums, aber sehr catchy im Chorus, ein metalisches Monster von Song. Die Melodie wird im zweiten Teil des Songs durch eine weitere hervorragende Passage ergänzt. Wahrhaft 'proggy', auch wenn ich dieses Wort nicht so mag, keine Note in den über zehn Minuten wirkt umsonst.

OUTCRY. Das Tempo wird etwas gedrosselt, ein Epos wie zu Beginn ihrer Karriere, mit einem wunderbaren Refrain, der mir einen Schauder wie 'Pull me under' über den Rücken jagt. Das Hauptthema wird von Petrucci immer weiter ausgearbeitet und verfeinert. Es macht einfach Spass, dem zu folgen und zuzuhören. GROSS!

FAR FROM HEAVEN Ein Ballade von James und Jourdan, pur akustisch und von Klavier und streichern untermalt, sehr melodramatisch. Zum Durchatmen nach dem epischen Vorgänger. Wenn der Song es ins Liveprogramm schafft, sehe ich engumschlungene Pärchen auf Open Air Geländen, die sich verträumt in die Augen schauen. Auch wenn die hervorragenden Lyrics eher melancholisch und düster sind.

BREAKING ALL ILLUSIONS Ein Meisterwerk, das längste Stück und das erste Stück mit einem Text (danke!:- von Myung seit Jahren. Rockiger, polternden Beginn, ein schöner Chorus. Der Highlight ist aber der iinstrumentale mittlere Part. Er ruft all die Geister hervor, die DT schon lange nicht mehr so intensiv bemüht haben, Yes, Rush, Pink Floyd. Hier wird das altmodisch progressive Element zelebiert, zum niederknien.

BENEATH THE SURFACE Eine wunderbare akustische Ballade, wie sie sich DT ja seit Jahren verkniffen haben, beendet das Album. Erinnert ein wenig an 'Take away the Pain', die Nicht-Balladen Freunde seien vorgewarnt.

Wow! Many Killers (BUILD ME UP, BREAK ME DOWN; BREAKING ALL ILLUSION; THIS IS LIFE; OUTCRY), keine Fillers - ausser vielleicht FAR FROM HEAVEN, das aber gut geparkt zwischen zwei Klassetracks nicht wirklich negative auffällt. Dazu noch die gewohnt erstklassische Produktion und die wiedergenese Stimme von LaBrie.

Ich wünsche dem Album sehr, dass es die Fans nicht zu sehr spaltet, da es vielleicht für einige ein kleiner Schritt zurück sein könnte. Für mich ist es ein in sich geschlossenes DT Meisterwerk, am ähnlichsten 'Awake', mit dem sich wie schon so oft die Nachfolgeralben vergleichen lassen werden müssen.

UPDATE nach 8 Wochen: Die Platte "funktioniert" immer noch, hat sich nicht abgenutzt. Höre gerade beim morgendlichen Arbeiten BREAKING ALL ILLUSIONS. So einen Effekt hatte ich schon lange nicht mehr bei einem DT Album. Und beim Sichten der Kommentare, muss ich mich outen. JA, ich bin ein Fanboy. Ja, ich verehre diese Band für ihre Musikalität. Und wenn Fanboy bedeutet, dass ich die Musik nicht zu Tode analysieren muss, bis zur letzten Synkope, sondern sie vielmehr einfach einfach wirken lassen kann, dann bin ich gerne ein Fanboy ;-)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Thron verteidigt 17. Oktober 2011
Format:Audio CD
Das Jahr 2011 ist wahrlich ein Fest für Progressive Metal Fans. Mit den neuen Alben von SYMPHONY X, LEPROUS, PROCUPINE TREEs Steve Wilson oder COMMUNIC gibt es heuer ein facettenreiches Angebot aus diesem Genre. Jetzt ziehen die Prog Götter DREAM THEATER nach. Mit 'A Dramatic Turn Of Events' veröffentlichen die Amerikaner ihr zwölftes Album und beweisen, dass sie trotz des Umbruchs nichts von ihrer Qualität verloren haben. Wie mittlerweile jeder wissen sollte, ist Drummer Mike Portnoy, der auch für TRANSATLANTIC, NEAL MORSE und kurzfristig auch für AVENGED SEVENFOLD arbeitet nicht mehr Teil der Band. Die genauen Gründe weiß trotz der vielen Gerüchte im Internet nur die Band selbst und dabei sollte man es auch belassen. Eine großangelegte Suchaktion förderte nun einen adäquaten Ersatz zu Tage. Mike Mangini, bekannt durch seine Arbeit mit ANNIHILATOR, MULLMUZZLER oder STEVE VAI, sitzt nun hinter dem monströsen Drumkit und konnte sich somit gegen Musiker wie die Peter Wildoer (DARKANE), Derek Roddy (u.a. NILE) oder dem Österreicher Thomas Lang (EAV, FALCO, ASIA) durchsetzen.

Funktioniert DREAM THEATER ohne Gründungsmitglied und Songwriter Portnoy? Ganz klar: Ja. Auch wenn er maßgeblich an vielen Stücken der letzten Alben beteiligt war, spielt die Band in dieser Konstellation schon zwölf Jahre zusammen und auch Petrucci, Myung, Rudess und LaBrie bewiesen in der Vergangenheit schon, dass sie geniale Nummern schreiben können. Wie sich der neue Mike in den Sound der Band einfügt, werden wir nun herausfinden.

"On The Back Of Angels" wurde bereits im Vorfeld im Internet veröffentlicht und machte schon richtig Lust auf mehr. Eine typische, etwas ruhigere, aber durchaus dramatisch angelegte DREAM THEATER Nummer, die gut ins Ohr geht, aber stellenweise noch etwas verhalten wirkt. Gerade Mike, der in den ersten Minuten noch virtuos agiert, hält sich im restlichen Verlauf dezent im Hintergrund. Die Chöre und Keyboards gefallen aber außerordentlich gut. Etwas härtere Parts und viel Gefrickel gibt es im Mittelteil des 9-Minüters. "Build Me Up, Break Me Down" ist schon etwas mutiger und rifflastiger. Dennoch gibt es genügend Keys, Synthies und Effekte. An letzteren bedient sich auch Fronter LaBrie zwischendurch. Der Text und der Chrous, der dank guter Gesangsarbeit und wunderschönen Melodien sehr einprägsam ist, sollte jeden Fan das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Mit "Lost Not Forgotten" haben wir auch schon den härtesten Song des Albums. Sehr dynamisch und verspielt geht man hier zu Werke. Mangini tobt sich erstmals richtig aus und das Spiel auf den Becken gefällt außerordentlich gut. Die Ballade "This Is The Life" fällt im Gesamteindruck etwas zurück, aber das heißt bei der hohen Qualität von DREAM THEATER nichts. Bei "Bridges From The Sky" gibt es nicht nur Kirchenchöre sondern auch haufenweise Percussion und deftige Riffs. Der gefühlvolle, dramatische Gesang von James sei hier noch erwähnt. "Outcry" gehört für mich zu den besten Songs des Albums. Was Jordan Rudess hier an den Keyboards an genialen Melodien liefert und die Spannung die sich bei diesem Song aufbauen, suchen ihresgleichen. Auch der Chorus und der progressive, recht hektische Instrumentalteil sind sehr gelungen.

Die zweite Ballade "Far From Heaven" ist zum Glück mit vier Minuten recht kurz ausgefallen, denn auch wenn sich James sehr viel Mühe gibt, ist der Song im Vergleich zum restlichen Material recht verzichtbar. Anders ist das beim längsten Song des Albums. Mit "Breaking All Illusions" liefert man ein sehr emotionales und abwechslungsreiches Epos, wie man es von dieser Combo erwartet. Und mit "Beneath The Surface" hat man dann eine positiv ausgerichtete Akustik-Ballade mit sehr viel Herz.

DREAM THEATER können mit "A Dramatic Turn Of Events", was übrigens ein cooler Titel ist, alle Zweifel und Befürchtungen zerstreuen und liefern erneut ein extrem starkes Werk, das die Fans zufriedenstellen wird. Vielleicht fehlen die großen Überraschungen und sie sind etwas softer als zuvor geworden, aber das kann man bei dem starken Material verschmerzen. DREAM THEATER bleiben mühelos am Thron.
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grandioso 9. September 2011
Format:Audio CD
Was war ich gespannt auf das erste Album p.mp.!
Und wie habe ich mich erst drauf gefreut, nachdem der erste Track des Albums vorab zu hören war und von mir sofort als geil befunden wurde.

Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert!

On The Backs Of Angels (8:42)
Dieser Song wurde ja schon vorab online veröffentlicht und dürfte den meisten Interessierten bereits hinlänglich bekannt sein. Wieder mehr Prog-Rock als Prog-Metal und sehr geil. Macht viel Lust auf mehr und weckt enorme Erwartungen für das ganze Album.
Mehrstufiges Intro mit Keyboard-Sounds/-Effekten und Semiakkustischer Gitarre. Später fügt Jordan einen an Endless Sacrifice erinnernden Keyboardlauf hinzu. Yeah! Mike (Mangini) und John am Bass machen auch mit und der Song gewinnt an Tempo an Härte bis schlußendlich James das Quintett komplettiert. Ohrwurm! Mitsingdrang! Schöner instrumentaler Teil in der Mitte. (Mehr) Klaviersound wurde uns versprochen bzw. angekündigt. Hier kommt er. JP legt nach. Nach James' gesanglicher Beendigung wird der Song instrumental ordentlich zu Ende geführt.

Build Me Up, Break Me Down (6:59)
Zu Beginn Drumcomputersound der aber dann bald in echtes Schlagwerk überführt wird und mittels Gitarrenriffing metallisch gehärtet wird. James LaBrie beginnt verzerrt. Das und auch die Melodie lassen mich denken: Das klingt nach Mullmuzzler 2, Elements Of Persuasion oder auch Static Impulse. Wieder so ein fieser Refrain, der sich im Kopf festsetzt. Im Vergleich zu JLB's Soloarbeit natürlich instrumental stärker ausgebaut. Im Mittelteil lassen es JR und JP schön laufen. Streicher lassen den Song ausklingen. Kenne ich so von Angra. Windgeräusch und Pferdegalopp (!) leiten über zu...

Lost Not Forgotten (10:11)
Wunderschönes Klavierintro. Hymnische Einleitungsmelodie, die dann auch von Gitarre übernommen wird, unter Begleitung von Baß und Schlagzeug. Abwechslungsreicher, progressiver Instrumentalteil gleich zu Beginn, sehr geil, JR und JP im Duett. Dann wird geshredded, bis JLB einsetzt, anfangs in etwas tieferer Gesangslage. Refrainmelodie mit Suchtpotential. Im Mittelteil wird dann wieder wie anfangs richtig progressiv instrumentalisiert. JP legt noch mit einem Solo nach. Eine Minute lang! JR spielt sich anschließend die Finger wund. DT is back, that's for real! Da läuft einem das Wasser in den Augen zusammen! James tritt nochmal an bevor der Song knackig zu Ende geht.

This Is The Life (6:57)
Gitarre und Klavier intronieren, auch unter Mitwirkung von Baß und Schlagzeug. Dann ruhiges Klaviergeklimper und ebensolcher Gesang von James. Eine Ballade. Die Melodie weckt bei mir teilweise Erinnerungen an die erste Frameshift-Scheibe. Auch hier gibt es Instrumentalintermezzi, aber insgesamt ruhiger (v.a. im Sinne von langsam). Zum Ende hin wird es kraftvoller. JP legt noch ein Solo hin. Es muß ja bei DT nicht immer geknüppelt werden und es braucht auch kein Growling!

Bridges In The Sky (11:01)
Das Intro könnte mit dem "Throat Singing" auch von Angra sein, ebenso das folgende, von einem Chor intonierte, Agnus Dei. JR "spielt" Harfe. Nach ca. 1:30 kommt dann JP daher und MM springt ihm zur Seite und es wird gerockt. Jordan gesellt sich hinzu. Nach ca. 3 Min. darf James ran, zunächst langgezogene Töne, viel Legato im Gesang. Auch hier wird wohl auf dem Konzert wieder mitgesungen werden! Das hier ist Prog. Und Rock. Und Metal. Hier und da werden Erinnerungen an TCOT wach. Nur gute versteht sich. Ausgedehnter Instrumentalteil, in dem JP ordentlich vom Leder zieht. Aber zu gleichen Teilen auch JR. Zum Ausklang darf der Schamane wieder röhren.

Outcry (11:24)
Keyboard und Drumcomputersound ehe es hymnisch (druck)voll zur Sache geht. Später schwenken JP, MM und JR auf Prog um. JLB setzt ein. Von ca. 4:45 bis 9:05 gibt's dann minutenlang prog-instrumental voll was auf die Ohren. Parallelläufe von JR und JP, Soli von JP und JR, Rhythmuswechsel, Melodiewechsel sowieso. Alles was das Prog-Herz begehrt. Ein Traum! Übergang zu einem relaxten Teil, der zu James überleitet. Dann wird es wieder hymnisch wie zu Beginn. (Sorry, aber bei "The world watches on while we risk our lifes" klingt JLB sowas von nach Robbie Williams...) Fade-out, ähnlich wie bei SDOIT.

Far From Heaven (3:56)
Langsames Klavierintro, Cello-Begleitung. Ruhiger JLB-Gesang. Wieder eine Balade. Später setzen dann auch noch andere Streicher ein. Nach nicht mal 4 Minuten ist's auch schon wieder vorbei und die anderen 3 Bandkollegen haben nicht einmal ihre Instrumente angelangt (stimmt nicht ganz, wenn ich mich richtig erinnere hat laut einem JP-Interview JM zum Baß gegriffen. Ich vermute mal, es war einer mit Bogen). Von wegen JLB kann nicht singen! Bei allen Schwächen, die v.a. auf der Bühne manchmal zu Tage treten, das ist ganz großes Kino!

Breaking All Illusions (12:25)
Der längste Song des Albums beginnt gleich wieder mal mit einem Instrumental-Intro, mäßig progressiv. Danach eine sehr geile relaxte Überleitung zum Gesang, JM legt mit einer coolen Baßlinie für JLB auf, der zunächst einmal eher haucht. JP kommt hinzu und der Song wird dichter. Hymnischer Refrain. Dann werden das Tempo und der Prog-Gehalt erhöht. Zwischendurch immer wieder Instrumental-Breaks. Und natürlich gibt es bei so einem langen Song auch wieder einen längeren Instrumentalteil, einen sehr langen (ca. 5,5 Minuten) und abwechslungsreichen sogar. Viel Zeit zum Proggen, vom Feinsten! An manchen Stellen fühle ich mich bei der "falschen" Band. Rush? IQ? Spock's Beard? David Gilmore? Dire Straits? Egal, genial! James kommt zurück an's Mikrofon und der Song wird hymnisch und mit Soundeffekten beendet. Wassertropfen, rhythmisch, leiten über zu...

Beneath The Surface (5:26)
Pseudoakkustik-Gitarren-Intro mit Cello-Begleitung. Ein ruhiger JLB beginnt zu singen. Die dritte Ballade des Albums. Weitere Streicher kommen hinzu. Nach gut 3 Minuten legt JR ein Keyboardintermezzo ein. JLB im Zwiegesang mit sich selbst. Ein schöner und passender Song zum Abschluß des Albums.

Fazit:

Geil! Grandios! Die letzten beiden Alben - in ihrer Gesamtheit betrachtet - werden locker in die Tasche gesteckt.
Wie angekündigt wieder mit viel Melodie und Rückbesinnung. Und mit viel Baß. JM wird wieder mehr in den Vordergrund gemischt, oder täusche ich mich da?

Keine Frage, die letzten beiden Alben stehen in meinem Regal und ich mag sie auch. Aber ich höre sie selten. Sie sind gut, v.a. wie immer gut gemacht. Aber irgendetwas fehlt ihnen. Ich weiß nicht genau was. Die Seele? Die Überzeugung?
Irgendwie habe ich das Gefühl, die letzten beiden DT-Scheiben waren Arbeit und Beruf, und das neue Album ist wieder Hobby und Freude.

Woran es liegen mag? Nur an MPs Abgang? Schwer zu sagen. Klar, er war vermutlich die treibende Kraft hinter den härteren Elementen von SC und BC&SL und soll ja auch sehr dominant sein. Bei JLB und JM könnte ich mir schon vorstellen, daß die sich jetzt etwas wohler fühlen und mehr Harmonie in der Truppe herrscht. Auf der anderen Seite ist MP nach wie vor ein genialer Drummer und hat für uns einiges getan: Wir hätten sonst sicher keine "Official Bootlegs" und weniger Live- und Videomaterial. LTE und ev. auch Transatlantic würden vielleicht sonst nicht existieren.
Deswegen kann man auch nicht davon reden, ob man MP vermisst oder nicht. Sicher würde ich ihn auch weiterhin gerne bei DT hinter dem Schlagzeug sehen, aber jetzt sitzt dort eben Mike Mangini und leistet hervorragende Arbeit. Die Band ist zufrieden und das neue Album klasse. Das zählt.
Es ist nun mal anders gekommen, als man es sich jemals geträumt hätte. Aber es ist definitiv nicht schlechter geworden. DT ist jetzt etwas anders, aber immer noch genauso gut. Mindestens!
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7. Januar 2012 :
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one day, they will no more be able to be creative, to give nice new... Lesen Sie weiter...
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