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Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst [Kindle Edition]

Alice Miller
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gemeinsame Leitthemen der in diesem Band enthaltenen drei Studien sind die Ursprünge des Selbstverlustes und Wege der Selbstfindung. Das Drama des begabten, das heißt sensiblen, wachen Kindes besteht darin, daß es schon früh Bedürfnisse seiner Eltern spürt und sich ihnen anpaßt, indem es lernt, seine intensivsten, aber unerwünschten Gefühle nicht zu fühlen. Obwohl diese "verpönten" Gefühle später nicht immer vermieden werden können, bleiben sie doch abgespalten, das heißt: Der vitalste Teil des wahren Selbst wird nicht in die Persönlichkeit integriert. Das führt zu emotionaler Verunsicherung und Verarmung (Selbstverlust), die sich in der Depression ausdrücken oder aber in der Grandiosität abgewehrt werden. Die angeführten Beispiele sensibilisieren für das nicht artikulierte, hinter Idealisierungen verborgene Leiden des Kindes wie auch für die Tragik der nicht verfügbaren Eltern, die einst selbst verfügbare Kinder gewesen sind.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alice Miller wurde am 12. Januar 1923 in Polen geboren. Sie studierte in Basel Philosophie, Psychologie und Soziologie. Nach der Promotion machte sie in Zürich ihre Ausbildung zur Psychoanalytikerin und übte 20 Jahre lang diesen Beruf aus. 1980 gab sie ihre Praxis und Lehrtätigkeit auf, um zu schreiben. Seitdem veröffentlichte sie 13 Bücher, in denen sie die breite Öffentlichkeit mit den Ergebnissen ihrer Kindheitsforschungen bekannt machte. Sie verstand ihre Suche nach der Realität der Kindheit als einen scharfen Gegensatz zur Psychoanalyse, die in der alten Tradition das Kind beschuldigt und die Eltern schont. Alice Miller ist am 14. April 2010 im Alter von 87 Jahren verstorben.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
171 von 178 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierende Reise zu den Wurzeln des Schmerzes 17. September 2003
Format:Taschenbuch
Es rührt an und trifft den Kern, wie Alice Miller die Ursachen unseres teilweise schmerzvollen Seins offenbart. Man spürt sich selbst, wenn Alice Miller in ihren drei - zu einem Buch zusammengefassten - Aufsätzen ihre tiefenpsychologischen Theorien über die kindlichen Verletzungen in uns darlegt. Sie läßt den Leser an ihren Beobachtungen und jahrzehntelangen Erfahrungen in der psychoanalytischen Arbeit mit ihren Klienten teilhaben. Wir erkennen, dass die Wurzeln unseres neurotischen Verhaltens - oder "kranken Narzißmus'" - in defizitären Entwicklungen in der frühen Kindheit zu suchen sind. In der für das Kind überlebenswichtigen Hingabe und Ausrichtung auf elterliche Bedürfnisse, um durch solche Anpassungsleistungen wohlwollende "liebende" Zuwendung zu erhalten, geht die Entfaltung eigener Bedürfnisse zu großen Teilen unter. Oft wird der Rest des Lebens zu einer mühsamen, wenngleich ohne analytische Bemühungen zumeist unerfüllten Suche nach dem eigenen wahren Selbst. Wer offen ist für tiefgängige Betrachtungen der menschlichen Psyche und letztlich wissen möchte, wer er ist, und warum einige emotionalen Muster bei ihm so sind, wie sie sind, wird bei der Lektüre einen großen Schritt weiterkommen.
In der Um- und Fortschreibung läßt Alice Miller Erkenntnisse aus ihrer weiteren Entwicklung einfließen.
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212 von 222 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einen riesengrossen Stein ins Rollen gebracht..... 8. August 2003
Von Woernmuc
Format:Taschenbuch
....habe mir das Buch letzte Woche bestellt... Es kam Montag an. Am Dienstag abend setzte ich mich in ein Café und ich habe die Zeit vergessen..... Habe das Buch innerhalb einiger Stunden gelesen. Alice Miller bringt bei mir einen Stein ins Rollen, denn ich beginne, meine Kindheit zu verstehen, meine Eltern und meine Schmerzen. Beim Lesen des Buches musste ich oft die Luft anhalten, um nicht in Tränen auszubrechen. In den vielen Fallbeispielen, die Alice Miller im Buch aufführt, werden ihre "Theorien" nachvollziehbar und mitfühlbar. Man entdeckt Glaubenssätze und Muster, die in der Erziehung geprägt wurden, warum sie entstehen konnten und wie sie beeinflussen. Hinter einem Nebelschleier sieht man plötzlich sein wirkliches wahres Selbst, die ursprünglichen Wünsche, die durch unsere Erziehung überdeckt wurden. Alice Miller ruft dazu auf, nichts zu beschönigen, das, was uns zugefügt wurde klar zu sehen und zu lernen, damit umzugehen. Es geht nicht darum, unsere Eltern zu verurteilen und an die Wand zu stellen. Vielmehr geht es darum, unsere eigenen Gefühle und das was uns zur Entwicklung zu einem freien Menschen hindert genau zu verstehen.
Ich werde dieses Buch einige Male durchschmökern und habe mir schon einige Passagen markiert oder rausgeschrieben.
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100 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traktat für feine, sensible und kreative Menschen 4. Oktober 2008
Format:Taschenbuch
Wenn ein Buch, im Sinne Franz Kafkas, wie eine Axt sein sollte, um das gefrorene Meer in uns selbst aufzubrechen, dann würde Ich Hermann Hesses »Steppenwolf« wie kaum ein anderes Buch zu jenen Büchern zählen, die wie eine solche Axt sind. Alice Millers Buch hingegen ist im Vergleich wie eine Panzerfaust für das gefrorene Meer.

Es handelt sich bei »Das Drama des begabten Kindes« um eine Art psychoanalytisches Traktat, anstatt um ein »Drama« im eigentlichen Sinn. Dies soll den potentiellen Leser nicht abschrecken. Denn anders als bei vielen wissenschaftlichen Büchern gelingt es Miller, viele schwierige Zusammenhänge mit Verzicht auf zu »schwere« Sprache und durch sehr anschauliche Beispiele, verständlich zu machen. Der Gewinner ist hierbei wirklich der Leser, welcher durch dieses Buch wirklich bereichert wird und ein völlig neues Selbstverständnis erlangen kann.

Ich habe dieses Buch binnen eineinhalb Tagen verschlungen und mir im Anschluss gleich zwei weitere Bücher dieser brillanten Frau bestellt. Ich kann »Das Drama des begabten Kindes« jedem feinen und/oder sensiblen und/oder kreativen Menschen nur dringlichst ans Herz legen, denn es ist für uns gemacht.
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Klaus Roth TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Beim Drama des begabten Kindes (oder kurz "Drama") handelt es sich um das erste Buch von Miller. Im Original erschien es 1979. 1994 erschien die hier vorliegende überarbeitete Neuauflage (Vorsicht: Meine Rezension erscheint hier zu beiden Büchern).

Ich ging erst an das Buch, nachdem ich mich ausführlich in aktuellere Literatur zum Thema vertieft hatte. Sehr überrascht war ich davon, wie weit Alice Miller damals bereits dachte. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und Dissoziation wurden als Diagnosen erst 1980 ins Klassifikationssystem psychischer Erkrankungen aufgenommen. Brauchbare und erklärende Literatur dazu erschien gerade in Deutschland erst nach jahrelanger Verzögerung. Dachte ich, bis ich die letzten Tage das vorliegende Buch las... Auch weit vorher erschienen bereits wertvoller Ansätze, die nur lange Zeit "vergessen" wurden (z. B. werden die Ansätze von Pierre Janet gerade erst in den letzten Jahren wieder entdeckt und in neuen Konzepten verarbeitet).

Zwischen den Zeilen fühlt man die Euphorie von Frau Miller. Eine Eigenart, die den Menschen eigen ist, die fühlen, dass sie ihrer Zeit voraus sind. Dadurch entsteht auch eine sehr gute Lesbarkeit. Überlegungen werden mit guten Beispielen veranschaulicht.

Es ist besonders verständlich. Ich verstehe jetzt sehr viele Vorgänge, die ich zuvor in Fachbüchern noch nicht in ihrer Gänze verstehen konnte. Etwa welche Auswirkung das Abspalten von Emotionen hat. Oder wie frühere Beziehungsmuster in der Gegenwart erneut aufgesucht werden. Oder das auch (oder gerade?) ausgeblendete Erinnerungen dennoch zu Symptomen führen.
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5.0 von 5 Sternen Narzistische Störung
Jeder der mit seiner Mutter speziell loslösungsprobleme hat sollte sich dieses Buch mal genauer anschauen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von J. Weiß veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Buch
Interessantes Buch von Alice Miller, bringt einem einige Erkenntnisse der Psychologie und die Selbstreflexion. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Marcel Misczyk veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen gutes Buch
Ich habe das Buch selber gelesen und es hat mir geholfen viele Sachen zu verstehen. Es hat mich sogar dazu verleitet, einen eigenen Blog über meine Erfahrungen zu... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von stephanie veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sollte jeder lesen der Kinder hat
Zusammenhänge erkennen, richtig gegensteuern. Wer das will liest und versteht am besten dieses Buch. Miller gelingt es dem Laien zu schulen.
Vor 2 Monaten von Ur veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen drama des begabten kindes
nochmal bestellt und gelesen und verglichen mit der ersten ausgabe, die ich beim aus räumen alter bücher im speicher gefunden habe
Vor 3 Monaten von Christoph Scheuerecker veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen nicht schlecht
aber veraltete inhalte und ansichten. dachte, es gehört auf die leseliste und habe es dann noch nicht mal zu ende gepackt.
Vor 4 Monaten von citabelle veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Vor allem für Männer wichtig
.. denke, dass das Buch vor allem für Männer wichtig ist, die eine Mutter hatten die reine Hausfrau oder / und Alleinerzieherin war: denn hier kann es leicht passieren,... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Robert G veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS für jeden erwachsenen Menschen
Ich halte dieses Buch für ein Muss für jeden erwachsenen Menschen.
Gerade in Bezug auf den Widerholungszwang, dem man auch selbst unterliegt, kann man selbst an sich... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Simone Krollmann-Pazin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Empfehlung!
Interessante Auseinandersetzung mit dem Thema frühkindlicher Prägung. Buch hilft beim Verstehen warum man so ist wie man ist und schafft gleichzeitig Verständnis... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von HolyMoly veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beurteilung
Dieses Buch habe ich mit großer Faszination gelesen. Es hat mir sehr gefallen und man kann versuchen für sich selbst Sachen heraus zuarbeiten.
Vor 8 Monaten von Ilona Papp veröffentlicht
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