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Das Drama. Theorie und Analyse
 
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Das Drama. Theorie und Analyse [Taschenbuch]

Manfred Pfister
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 18,90  
Taschenbuch, 1977 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 454 Seiten
  • Verlag: Fink (1977)
  • ASIN: B002LYN172
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.531.327 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von savagecat
Format:Taschenbuch
Pfisters Modell zur Dramenanalyse ist Studenten ab dem zweiten Semester zu empfehlen. Es erfordert eine gewisse Souveränität im Umgang mit der durchaus akademischen Terminologie des Buches, um schließlich aus den Unmengen an Fachbegriffen die wichtigsten herausfiltern und zur Interpretation einsetzen zu können. Sicherlich hat Pfister einen Hang zum 'typisch deutschen' Stil, d.h. dazu, seiner (zweifellos vorhandenen) Kompetenz durch komplizierte Formulierungen Ausdruck zu verleihen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass gerade dieser Stil nun eben die Fachsprache der Philologen darstellt und an einigen Stellen zum Zwecke eine differenzierten Formulierung durchaus nötig ist. Natürlich sind die diversen Zahlenspiele (Spannungsquotienten) völlig nichtssagend, doch wird dieses Problem auch angedeutet. Es stellt sich allerdings die Frage, ob man dann nicht genausogut auf derart pseudo-wissenschaftliche Ansätze verzichten könnte.

Was man Pfister viel mehr vorwerfen kann, ist, dass er seine Ausflüge in die Dramenhistorie (die durchweg interessant sind) zu unentschlossen unternimmt. So werden bestimmte geschichtliche Phasen der Dramentheorie kurz angeschnitten, der Autor geht jedoch nie genauer darauf ein.

Die Bibliographie am Ende des Buches ist für den Studienanfänger wenig hilfreich, da er aus den Unmengen an Literatur ohne Vorkenntnisse wohl kaum die wichtigsten Werke heraussuchen kann.

Insgesamt ist Pfisters Modell, das ja nicht normativ-präskriptiv sein soll (was so oft betont wird, dass es wirklich jeder bemerkt), sondern dem Studenten "lediglich" ein Instrumentarium zur Analyse von Dramen an die Hand geben will, durchaus gelungen, da es hilft, Aspekte eines Dramas, die der Student zwar erkennt, aber nicht beschreiben kann, mit Hilfe dieser Terminologie wissenschaftlich zu formulieren.

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Zugegeben, Pfister ist nicht einfach zu lesen, seine Vorliebe für Fremdwörter wird so manchem sicherlich zu einem Verhängnis, besonders, wenn man mit mangelndem Interesse an Dramananalyse herangeht. Dennoch, kein Werk hat so klargeschnittene Definitionen, kein anderes Werk eine solch fundamental weitreichende Bibliographie und kein anderes Buch betrachtet wirklich jeden Aspekt der Dramenanalyse wie dieses. Man kann Pfister einen Hang zum New Criticism vorwerfen, doch wer sich dieser Richtung der Literaturtheorie annehmen kann, wird in diesem Werk einen der exzellentesten Leitfäden erhalten, die sich mit dem Drama auseinandersetzen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Standardwerk. 4. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Zugegeben, eigentlich kann man Pfister nur in seiner englischen Übersetzung richtig lesen, diese Exemplar des homo universitatis vergöttert den Einsatz von Fremdwörtern und verschachtelten Sätzen. Dennoch, wer sich davon nicht verunsichern läßt und sich hier durch arbeitet, der hat wasserdichte Definitionen und hervorragende Struktur-Informationen. Es ist ein Standardwerk, daran gibt es keine Zweifel, allein der Stil des Autors könnte lesbarer sein. Das ändert aber nichts am behandelten Inhalt: fünf Sterne für ein Meisterwerk.
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