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Das Drama der Hochbegabten. Zwischen Genie und Leistungsverweigerung
 
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Das Drama der Hochbegabten. Zwischen Genie und Leistungsverweigerung [Gebundene Ausgabe]

Jürgen Vom Scheidt , Jürgen vom Scheidt
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Kösel (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3466306353
  • ISBN-13: 978-3466306350
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 512.292 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Jürgen Vom Scheidt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Drama der Hochbegabten Zwischen Genie und Leistungsverweigerung Was haben Albert Einstein, Sigmund Freud, Jodie Foster und Osama bin Laden gemeinsam? Sie alle sind hochbegabt – wenngleich sie ihre Talente höchst unterschiedlich einsetzen.

Hochbegabt ist, wer einen IQ von mindestens 130 Punkten hat. Allein in Deutschland leben demnach ca. 2,4 Millionen Hochbegabte. Nur ein Drittel davon verwirklicht erfolgreich seine Fähigkeiten und schafft den Sprung in die Spitze von Politik und Wirtschaft, wird Bestsellerautor oder Hochleistungssportler.

Der weitaus größeren Gruppe ist die eigene Hochbegabung gar nicht bewusst: Als »latente Talente« haben sie sich im Leben zwar vergleichsweise gut eingerichtet, fristen aber dennoch ein eher unauffälliges Dasein. Oder sie verweigern geradezu Leistung und benutzen ihre Talente dazu, keinen Erfolg zu haben oder sie kriminell einzusetzen. Manchen dieser »Underachiever« gelingt es zumindest, als Spätentwickler Karriere zu machen.

Dieses Sachbuch beleuchtet das breite Spektrum der Hochbegabung und hilft allen (möglicherweise) Hochbegabten, die bisher verborgenen Potenziale zu erkennen, anzunehmen und zu verwirklichen

Über den Autor

vom Jürgen Scheidt geb. 1940, ist Diplompsychologe und leitet seit 1971 eine eigene Praxis als Klinischer Psychologe. Er bietet seit über 20 Jahren ein Seminarprogramm an und ist tätig als Seminarleiter für Kreatives Schreiben und Angewandte Kreativitätspsychologie. Der Autor erfolgreicher Sachbücher war viele Jahre freier Mitarbeiter bei verschiedenen Rundfunkanstalten, Zeitungen und Zeitschriften. Dr. Jürgen vom Scheidt, selbst hochbegabt, ist Vater dreier hochbegabter Kinder und lebt in München.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
72 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Schulversager, chronisch unterfordert, soziale Niete, altkluges Wunderkind, genialisches Superhirn oder alles auf einmal.
Es kann schon ein großes Drama sein mit den Hochbegabten. Meine eigene Hochbegabung wurde ausgerechnet in der Psychiatrie festgestellt. Vom Autor hätte ich denn auch erwartet, mir fundierte Einblicke in solche Zusammenhänge, Ursachen und Auswirkungen dieser persönlichen Dramen um die Hochbegabung zu liefern.
Doch leider schneidet er diese Themen immer nur kurz an, streift sie oberflächlich und verbindet sie etwas angestrengt stattdessen ständig mit dem Minotauros-Mythos, der herhalten muß, um die verschiedenen Ausprägungen von Hochbegabung zu veranschaulichen. So wird zB. aus der Sklaven-Frau des Dädalos kurzerhand ein Sinnbild für alle hochbegabten Frauen, die ihr Dasein am Herd dem Ehemann "opfern" und aus dem Minotauros der monströse Hochbegabte, der Unheil stiftet. Damit nicht genug, besteht das halbe Buch aus nichts anderem als dieser gar nicht immer so unpassend erscheinenden Bisoziation mit eben diesem Mythos und unzähligen Aufzählungen irgendwelcher Figuren aus der Pop- und Weltkultur, die vom Scheidts Meinung nach hochbegabt sind. Von Harry Potter über Hitler, von James Bond Bösewichtern über Osama Bin Laden, Chuck Berry und seinen vielgeliebten Helden aus Science Fiction Romanen, die er nie müde wird lobzupreisen. Mit Hinweisen auf seinen eigenen Workshop zum kreativen Schreiben, versteht sich, und mit viel Werbung für seine Website, die mit Hochbegabung nur am Rande zu tun hat.
Es gibt nur einen einzigen anschaulichen Fallbericht aus der Praxis, der auch noch über das ganze Buch hinweg zerstückelt ist. Der womöglich hochbegabte Leser hat ja gefälligst "labyrinthisch-vernetzt" denken zu können, da kommt es auf eine einheitlichere Struktur des zusammengewürfelten Inhalts wohl nicht so an. Dazwischen liefert der Autor allgemeine Informationen zum Thema, die allesamt altbekannt sind, nichts Neues und vor allem nichts eigenes bieten außer der Behauptung, daß zwei Drittel aller Hochbegabten ihr Potenzial gar nicht nutzen würden. Wissenschaftlich fundiert ist dies jedoch keineswegs, die Zahl basiert auf Schätzungen des Autors, und mindestens ebenso spekulativ ist der Selbsttest, der nur auf Persönlichkeitseigenschaften basiert, die Hochbegabten nachgesagt werden. Mehr als ein grober Hinweis kann der nicht sein.
Gänzlich abstrus wird es dann, wenn vom Scheidt in uns Hochbegabten gleich eine neue Gattung Mensch auszumachen glaubt, die dem Rest seiner Spezies evolutionär voraus wäre. Vielleicht sollte vom Scheidt seine Vorliebe für Science Fiction besser von einem Sachbuch zu trennen wissen. Andererseits machen diese ganzen Querverweise und Rückgriffe aber auch Spass, das Buch liest sich flott und der Autor versteht es sehr gut, über den dürftigen Informationsgehalt des Buches und den Mangel an Tiefgang hinwegzutäuschen, indem er den Bogen sehr weit spannt und den Leser mit seinem unterhaltsamen Schreibstil bei Laune hält.
Als Fazit sei auch mir eine Metapher erlaubt: das Buch ist wie Fast Food, man hat es schnell intus, es wirkt erstmal sättigend, doch hinterher hat man noch den gleichen Appetit nach mehr wie zuvor.
Ein Stern für den Inhalt und zwei für den angenehmen Zeitvertreib, das Buch zu lesen.
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Fangen wir mit dem Negativen an: warum erliegen so viele Intellektuelle, und leider auch der Autor Jürgen vom Scheidt, der Versuchung, bei der grundlegenden Erklärung von Heutigem die antike Sagenwelt heranzuziehen ?

Der Aufbau des Buches um die Sage vom Labyrinth und deren Protagonisten erscheint mir überfrachtet. Eine echte Bürde für jeden, der die Klassiker nicht kennt. Ich werde auch den Eindruck nicht los, als bemühe vom Scheidt diesen Aspekt, den ich eher für spezielle Bildung als für Intellekt halte, um seine im Buch "bekannte" eigene Hochbegabung zu demonstrieren.

Abgesehen davon bewegt sich das "Drama" der Hochbegabten nach der Schilderung des Buches hauptsächlich in der Gefahr, ihre Talente nicht einsetzen zu können ("underachiever") oder dies zum Schaden ihrer Mitwelt zu tun (Soziopathen, Kriminelle).

Handfeste Tipps, die einem als gesellschaftlich "normal" integriertem, hochsensiblem Menschen im Umgang mit Nachteilen der eigenen Hochbegabung helfen könnten, werden nicht gegeben.

Hat hier jemand seine eigene dunkle Seite bändigen wollen und dabei deshalb nicht maximalen Nutzen für möglichst viele Leser produzieren können ? Denn hierzu müsste er sich als Hichbegabter m.E. eigentlich verpflichtet fühlen.

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65 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich kann und will als Autor mein eigenes Buch nicht kritisieren. An der Bewertung mit nur vier Sternen mag man erkennen, daß ich durchaus zur Selbstkritik fähig bin (und man muß ja bei amazon als Rezensent irgendwelche "Sterne" vergeben - sonst wird die Rez nicht angenommen). Meine beiden Referenzbücher sind "Hochbegabt" von Ellen Winner und "Ganz normal hochbegabt" von Andrea Brackmann, die das Thema exzellent angehen und von mir entsprechend fünf Sterne bekommen.
Wogegen ich mich zur Wehr setzen möchte, ist folgendes: Daß man mein Buch pauschal abqualifiziert und so eine persönliche Meinung als "Rezension" ausgibt. Ich habe mich mit diesem Thema "Hochbegabung" mehr als ein Jahrzehnt lang beschäftigt und viele Hochbegabte persönlich kennengelernt, viele davon in Einzelberatungen und in Seminaren. Ich habe viele Zuschriften bekommen von Lesern, denen mein Buch geholfen hat, ihre eigene Hochbegabung besser oder überhaupt erst zu erkennen und allmählich anzunehmen.
Wenn ich mir so manche Kritik meines Buches hier auf der amazon-Website anschaue, muß ich mich fragen, ob es da bei manchen überhaupt um mein Buch geht. Ich weiß, daß beim Thema "Hochbegabung" viel Ideologie im Spiel ist, die zum Teil haarsträubende Vorurteile nährt - vor allem die Ideologie, daß doch im Grunde jeder Mensch große Talente habe, die man nur genügend fördern müsse. Aber die Wissenschaftler sind sich heute wirklich einig, daß eine Menge dessen, was sich irgendwann als echte Hochbegabung erweist, vererbt werden muß! Klar: Wenn dann nicht ordentlich geübt, gelernt, mit viel Fleiß und Selbstdisziplin realisiert wird - bleibt es beim Potenzial (und bei den damit gerne blühenden Phantasien vom Erfolg).
Gerade weil leicht Ideologie ins Spiel kommt, die das gerne leugnet, sollte man ein Buch, das man "nicht mag" besonders sorgfältig lesen.
Was soll zum Beispiel diese Behauptung: " - wer viel vorm pc hängt is hochbegabt(?)" Was in meinem Buch steht ist lediglich die Beobachtung, daß der PC (und das Internet) ein bevorzugtes Werkzeug für Hochbegabte ist. Der Umkehrschluß ist unsinnig: "Wer den PC benützt ist hochbegabt".
Oder diese angebliche Aussage meines Buches: "Laut diesem Buch ist so gut wie jeder hochbegabt -"
Nicht nur einmal heißt es im "Drama d H", daß "hochbegabt etwa drei Prozent der Bevölkerung sind". Darüber kann man trefflich streiten, nach oben und nach unten; denn es handelt sich zunächst um eine willkürliche Festlegung. Aber wo, bitte, findet sich bei mir auch nur in irgendeiner Form die Feststellung "so gut wie jeder sei hochbegabt"?
Und warum soll ich, als Spezialist für Schreib-Seminare seit drei Jahrzehnten, in meinem eigenen Buch nicht darauf hinweisen, daß Schreiben ein exzellentes Denk-Werkzeug für Hochbegabte ist?
Man kann, wie gesagt, über alles streiten bei so einem Buch. Auch über die Form der Darstellung, die ich gewählt habe. Manchen Rezensenten paßt meine Art nicht, mich selbst ins Thema einzubeziehen. Okay. Kann man gerne "nicht mögen". Aber mindert das den Wert der vielen Informationen und Argumente, Thesen und Beispiele, die ich vorstelle?
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excellent
dieses buch ist der hammer!ich glaube wirklich das die meisten leute es schlichtweg nicht begreifen können oder wollen welche fülle an spiegelungen und antworten dieses... Lesen Sie weiter...
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im 21.jhd werden 'helden' durch 'therapie' hervorgebracht?
die ständige wiederholung der schlüsselwörter 'psychoanalyse', 'psychotherapie', 'therapie', 'gruppentherapie', 'freud', etc empfinde ich als enervierend und... Lesen Sie weiter...
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