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Dragon's Dogma

von Capcom
 USK ab 16 freigegeben
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)

Preis: EUR 23,20 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Plattform: Xbox 360
PlayStation 3
Xbox 360
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  • Angaben: laut Hersteller
  • Bildschirmtext: deutsch
  • Features: Dolby Digital-Unterstützung
  • Features: unterstützt Jugendschutz
  • HDTV: 720p/1080i/1080p
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Dragon's Dogma für Xbox 360 + Witcher 2: Assassins of Kings - Enhanced Edition + Risen 2: Dark Waters
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Hinweise und Aktionen

Plattform: Xbox 360
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Informationen zum Spiel


Produktinformation

Plattform: Xbox 360
  • ASIN: B005JA0NVW
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,5 x 1,4 cm ; 181 g
  • Erscheinungsdatum: 25. Mai 2012
  • Anleitung: Deutsch
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 548 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Plattform: Xbox 360

Produktbeschreibung

Mit Dragon’s Dogma™ präsentiert das Team, das für Capcoms erfolgreichste Action-Spiele verantwortlich zeichnet, eine neue Marke und setzt im Action-Genre neue Akzente. Basierend auf einem großen Open-World-Szenario, liefert Dragon’s Dogma eine handfeste Action-Erfahrung und kombiniert packende, impulsive Kämpfe mit der Freiheit, eine üppige, lebende Welt zu erkunden. Mit einer Gruppe aus drei weiteren Charakteren begeben sich Spieler in ein episches Abenteuer, um einen mysteriösen Drachen aufzuspüren und zu töten.

Dragon's Dogma, Abbildung #01
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.
Dragon's Dogma, Abbildung #02
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.
Dragon's Dogma, Abbildung #03
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.

Stylische Action-Schlachten – die Schöpfer von Dragon’s Dogma zeichnen ebenfalls für die Action-Hits Resident Evil™ 4 und Devil May Cry™ 4 verantwortlich.

Alle Team-Kameraden kämpfen eigenständig an der Seite des Helden. Dabei legen sie Tapferkeit und Fähigkeiten an den Tag, die sie in den Schlachten unter Begleitung des Hauptcharakters erlernen. Dragon’s Dogma liefert schier endlose Möglichkeiten, Team-Kameraden, die den Helden begleiten, zu entwickeln und im Kampf auszubilden. Mit einer epischen Geschichte und handfester Action steht Dragon’s Dogma in den Startlöchern, eines von Capcoms neuen Hit-Franchises zu werden. Gerade Action-Fans sollten die Namen Hiroyuki Kobayashi und Hideaki Itsuno ein Begriff sein. Haben die guten Herren doch bereits die Resident-Evil- respektive die Devil-May-Cry-Reihe unter ihren Fittichen gehabt. Zusammen mit dem größten Team, das derzeit bei Capcom aktiv ist, arbeiten sie seit nunmehr drei Jahren an Dragon's Dogma. Welche Bedeutung der Titel für die Japaner zu haben scheint, wird noch deutlicher, wenn man Aussagen wie „unser bislang größtes Actionspiel" und „das wird ein sehr wichtiger Titel für uns" zu hören bekommt.

Dragon's Dogma, Abbildung #04
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.
Dragon's Dogma, Abbildung #05
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.
Dragon's Dogma, Abbildung #06
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.

Episches Abenteuer – Dragon’s Dogma wird von Grund auf als Action-Spielerfahrung für Konsolen entwickelt. Ein fortlaufender, epischer Verlauf der Geschichte besticht dabei durch Stil, Umfang und Substanz.

Für euren Hauptcharakter stehen drei Klassen zur Wahl. Dabei handelt es sich um die Fantasy-Archetypen Strider (also die Rogue/Schurken/Waldläufer-Klasse, die mit Dolch und Bogen kämpft), Fighter (ein wuchtiger Kämpfer mit besonderen Attacken, der den Rest der Gruppe schützen kann) und Mage. Als Magier verfügt ihr über keine typischen Magiepunkte, sondern lernt eure Fertigkeiten durch wiederholten Gebrauch - ganz wie bei den Elder-Scrolls-Titeln, die laut Itsuno und Kobayashi eine Inspirationsquelle waren, obwohl es diese Spiele in Japan sehr schwer haben. Euer Held hat stets drei Begleiter im Schlepptau, im Spiel „Pawns" genannt. Der Begriff - auf deutsch „Bauer" oder „Soldat" - lässt schon darauf schließen, dass ihr zu ihnen wohl kaum eine Beziehung wie in Spielen wie Dragon Age aufbauen werdet und sie eher Mittel zum Zweck - sprich: zum Sieg auf dem Schlachtfeld - sind. Dennoch könnt ihr mit ihnen interagieren und ihnen Kommandos erteilen. Der Rollenspielanteil kommt vor allem in den Städten zur Geltung, in denen ihr mit NPCs plaudert und euch Ausrüstung besorgt. Die Bewohner sollen alle ihrem eigenen Tagesablauf nachgehen und sich entsprechend dem dynamischen Tag-und-Nacht-Wechsel verhalten. Nachts könnt ihr euch im Schutz einer Laterne fortbewegen.

Features:

Dragon's Dogma, Abbildung #07
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.
  • Stylische Action-Schlachten – die Schöpfer von Dragon’s Dogma zeichnen ebenfalls für die Action-Hits Resident Evil™ 4 und Devil May Cry™ 4 verantwortlich.
  • Kampftalent – die Seele des Kampfes zeigt sich darin, wie gespielt wird: wo Spieler ihrem Feind einen Hieb versetzen und wie sie auf ihre Angriffe reagieren.
  • Zugängliche Spieltiefe – Dragon’s Dogma liefert eine beispiellose Tiefe innerhalb des Action-Genres: jede Entscheidung beeinflusst das Gameplay auf eine intuitive Weise, die ohne Micro-Management auskommt. Das Gewicht der Waffe, das Material der Rüstung – sogar die Beinlänge des Spielhelden spielen eine Rolle in Kämpfen, ohne dabei den Spielfluss zu unterbrechen.
  • Episches Abenteuer – Dragon’s Dogma wird von Grund auf als Action-Spielerfahrung für Konsolen entwickelt. Ein fortlaufender, epischer Verlauf der Geschichte besticht dabei durch Stil, Umfang und Substanz.
  • Offene Welt – Unter Nutzung der hauseigenen MT Framework Engine sowie dem wegweisenden Grafik-Stil und Lichteffekten, die bereits in Resident Evil™ 5 und Lost Planet™ 2 zum Einsatz kamen, erschafft Capcom in Dragon’s Dogma eine großflächige, detailverliebte Spielwelt, die darauf wartet, erforscht zu werden.
  • Tag und Nacht – die Open-World-Spielumgebung beinhaltet einen Tag-und-Nacht-Wechsel im 24-Stunden-Zyklus. Je nach entsprechender Tages- und Nachtzeit treffen Spieler auf unterschiedliche Kreaturen, die die Welt bevölkern.
  • Pawn System – flexible Kampfunterstützung in Schlachten durch den hauptsächlichen Nebencharakter, der während des gesamten Spielverlaufs trainiert wird. Zwei weitere, sekundäre Nebencharaktere können darüber hinaus grundlegend variiert werden, um den eigenen präferierten Kampfstil anzupassen.
  • Reichhaltige Population – neben der Interaktion mit hunderten komplett vertonten NPCs, kämpfen Spieler gegen eine Vielzahl an Kreaturen – von Goblins bis hin zu Greifen und Drachen – die jeweils nur mit einer bestimmten Strategie zu besiegen sind und somit eine einzigartige Kampferfahrung bieten.

Produktbeschreibungen

Capcom DRAGONS DOGMA, Neuware vom Fachhändler

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meine Gedanken zu Dragon's Dogma 1. Juni 2012
Plattform:Xbox 360|Von Amazon bestätigter Kauf
Spaß: 5.0 von 5 Sternen   
Auf meinen ersten Kontakt mit Dragon's Dogma folgte, nach einer ungläubigen Pause, einer jener allseits beliebten "Au weia"-Momente. Im Ernst, ein Open-World-RPG westlichen Stils? Von Capcom? Japanern? Wie gut kann das denn werden?
Ich sage es gleich vorab: sehr gut!

Sicherlich gibt DD reichlich Anlass zur Kritik: da wären z. B. die Grafik, die Dialog-Regie, der gerne mal unbeholfene Soundtrack, die geringen Möglichkeiten zur Einflussnahme auf die Vasallen, der doch recht happige Schwierigkeitsgrad, eine Story, deren Niveau selbst bei unseren privaten Fernsehsendern keine Sekunde Sendezeit finden würde und fehlende Komfort-Funktionen (wie eine farbig Kodierung der Gegner, Schnellreise usw.) zu nennen. Ich könnte fast garantieren, dass jeder DD-Anfänger in den ersten Spielstunden mehrfach kurz davor stand, den Controller in ein beliebiges, sündhaft teueres Stück des Mobiliars zu feuern, nur um mal Dampf abzulassen... begleitet von Schimpftiraden die man wirklich nur äußern sollte, wenn die Sonne am Himmel steht.

Nach einigen Stunden jedoch ändert sich diese Einstellung zum Spiel fundamental. Einige Level-Ups, ein bisschen mehr Übung am Controller und ein bisschen mehr Erfahrung im Umgang mit den Vasallen - mehr braucht es nicht und dem Spieler eröffnet sich das richtige, das wahre Dragon's Dogma - eine in sich schlüssige, rauhe und sehr authentische Fantasy-Welt in der man eben nicht als blutiger Anfänger seinen ersten Drachen erlegt, in der man seine Reisen im Bezug auf Ausrüstung und Vasallen genau planen muss, in der man Kämpfen, die man nicht gewinnen kann, eben aus dem Weg gehen muss und in der es keine wirklich gute Idee ist, halbtot und mit 0 Heiltränken eine frisch entdeckte Höhle zu erforschen. Es gehört zum Stil von Dragon's Dogma, dass es hierzu keine Hilfe gibt - es bleibt dem Spieler überlassen, diese Konzepte durch eigene Erfahrungen zu realisieren und genau das ist die ungeheure Stärke des Spiels: da kein Erfolg auf dem Silbertablett serviert wird ist das Gefühl der Genugtuung, wenn man es dann doch geschafft hat, um so größer - zumal man sich nie sicher ist, ob das jeweilige Charakterlevel oder der Umstand, dass man seinen Charakter besser beherrschte zum Erfolg geführt hat. Das gilt, in ganz besonderem Maße, auch für die furiosen Bosskämpfe. Oft war es mir tatsächlich egal, wieviel XP der Zyklop gebracht hat (offen gestanden: ich weiß es immer noch nicht); die Tatsache, ihn endlich gefällt zu haben, war für mich Belohnung genug. Ein größeres Lob für ein Rollenspiel kann es, meines Erachtens, nicht geben!

Eine Bewertung von vier Sternen ist meiner Meinung nach fair, die technischen Mängel sind eben nicht von der Hand zu weisen. Wer, wie ich, das Motto: "Der Weg ist das Ziel" unterschreiben kann, darf (und sollte) noch einen Stern daraufrechnen - und wenn ich könnte, würde ich sogar noch einen sechsten Stern vergeben, speziell an Capcom aus Respekt und als Dank für den Mut, endlich einmal der grassierenden Casualitis in Videospielen entschieden entgegengetreten zu sein.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach Patch auch für Einsteiger interessant! 11. September 2012
Von Novalion TOP 500 REZENSENT
Plattform:Xbox 360
Spaß: 5.0 von 5 Sternen   
****Vorab: Meine Rezension bezieht sich auf das Spiel, wie es sich nach dem im August 2012 veröffentlichten Patch darstellt****

Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich mir Dragon's Dogma zulegen soll. Ich spiele seit über zwei Jahrzehnten Rollenspiele - online und offline ;) - das Genre begleitet mich somit einen beträchtlichen Teil meines Lebens.

Spiele wie Lost Odyssey, Final Fantasy (3, 6, 7, 8, 9, 10, 10-2, 13, 13-2), Star Ocean oder auch Eternal Sonata haben mich stets an den Fernseher (teil auch Monitor) gefesselt und mich in ihren jeweils eigenen Bann gezogen. Auch actionlastige Vertreter und Genre-Mixes haben stets für teils großartige Unterhaltung gesorgt, sei es Fallout 3, Kingdoms of Amalur: Reckoning, Mass Effect 1-3, Dragon Age 1+2, Elder Scrolls (ab "Arena") oder auch Borderlands. Wichtig war mir stets eine in sich stimmige Welt, dazu passende Charaktere und eine ansprechende Präsentation.

Ob ein Spiel nun mit allerneuesten Grafikfeatures aufwartet oder supertolle bunte Leuchteffekte bietet, war für mich immer zweitrangig, auch wenn sich wohl niemand über gestochen scharfe HD-Bilder und bombastischen Mehrkanalsound beschweren dürfte ;)

Dragon's Dogma ist sicherlich kein Spiel, was das Action-RPG-Genre revolutioniert, soviel vorab. Aber es macht vieles richtig und bringt einige interessante Neuerungen ein. Natürlich hat es auch einige Schwächen (daher ein Stern Abzug und später mehr). Auf die einzelnen Aspekte möchte ich nun wie folgt eingehen:

Grafik:
*****
Die Farbpalette ist sehr ins Braune verschoben. Darauf muss man sich einstellen. Die dadurch etwas düstere und "dreckige" Optik passt allerdings zur Spielwelt, stört demnach nicht. Ich persönlich fände es unglaubwürdig, wenn man eine korrupte und vor der Vernichtung stehende, mittelalterlich gehaltene Gegend in quietschbunten Bonbonfarben darstellen würde. Den Stil könnte man als Mischung aus Fallout 3 und Dragon Age: Origins bezeichnen - allerdigns nur was die farbliche Darstellung angeht.

Die Lichteffekte sind schön gemacht (man muss wirklich für Beleuchtung sorgen - einfach die Helligkeit hochregeln bringt nicht viel ;)), auch die Animationen im Kampf sind flüssig und nett anzusehen. Auch die Darstellung der verschiedenen Gegner kann sich sehen lassen - allen voran natürlich die teils riesigen Golems, Oger, Zyklopen, Greife usw., die frei in der Welt umherstreifen.

Was schlecht programmiert wurde ist z.B. die Lippensynchronität - es gibt schlicht keine! Man kommt sich manchmal vor wie bei diesen tollen amerikanischen Verkaufsshows. Dafür ist die Vertonung (englisch) gut gelungen, auch wenn sich die Variation bei den Vasallenstimmen in Grenzen hält. Schön ist, dass sich Änderungen an der Charakterausrüstung visuell darstellen, dafür darf man Rüstungen allerdings nicht färben und die Charaktermodelle sind in Nahansicht nicht sonderlich hoch aufgelöst. Hier hätte man deutlich mehr aus der Engine rausholen können (siehe Resident Evil 5).

Gelegentlich aufpoppende Texturen oder Gegner trüben den ansonsten dennoch guten Eindruck allerdings etwas, besonders wenn man einen bestimmten NPC sucht, der erst nach einigen Sekunden "aufpoppt", als man schon dabei war, an anderer Stelle zu suchen.

Sound:
*****
Mehrkanalsound bei Musik, Effekten und Sprache ist ja heute Standard - bzw. sollte es sein. Hier macht Dragon's Dogma viel richtig. Die Musik für sich genommen ist durchaus stimmig und nicht aufdringlich oder nervig. Selbst der Japan-Pop Titelsong lässt sich gut hören, passt aber nicht so ganz zur restlichen Musikuntermalung. Was beim Spielen aber auffällt ist, dass die einzelnen Stücke nicht immer 100% mit der jeweiligen Situation übereinstimmen. Da hört man noch (oder schon) dramatische oder bedrohliche Musik, wenn der Gegner schon längst besiegt hinter einem liegt oder noch gar nicht in Sicht ist. Oder man lauscht noch den romantischen Klängen, die beim Treffen mit seiner Liebsten (ja, es gibt Romanzen) erklangen, während man von einem riesigen Greif gen Himmel getragen wird.

Was definitiv etwas nervig sein kann: Die Vasallen. Den eigenen Vasall kann man am sogenannten "Stuhl des Wissens" mehr oder weniger zum Schweigen verdonnern, bei den zwei "ausgeliehenen" Mitstreitern klappt das jedoch nicht, so dass man mit dem 45. "There Master: Goblins!" oder "Wolves hunt in packs." leben muss. Eine einfache Option zum Abschalten der Kommentare durch Vasallen wäre hier sinnvoll gewesen. Andererseits kann es aber auch sein, dass einem die Vasallen mehr oder weniger hilfreiche Tipps zu aktuellen Quests geben, z.B. was als nächstes zu tun ist, wo man hingehen sollte usw. Hierzu aber später mehr.

Steuerung:
********
Eingängig und nicht sonderlich kompliziert. Hier stimmt ausnahmsweise alles. Mit X greift man mit einem leichten Angriff an, mit Y führt man einen schweren Angriff aus, mittels RB und LB wechselt man zu den Skills und Spells für die Primär- bzw. Sekundärwaffe. Die Skills sind an die jeweilige Waffe gebunden, die man ausgerüstet hat (Dolch = Dolchskills verfügbar, Schild = Schildskills verfügbar usw.) und lassen sich dort auch frei zuweisen (in einem Gasthaus). Bei Zweihandklassen wie den beiden Magierklassen (Mage, Sorcerer) z.B. kann man 6 statt 3 Skills für die Primärwaffe festlegen (je 3 für RB und LB), da diese keine Sekundärwaffe besitzen. Das aber nur am Rande.

Gelaufwn wird mit dem linken Stick, die Kamera dreht man mit dem rechten Stick, LT und RT sind für Bogenschützen bzw. zum Greifen von Gegenständen oder Erklettern von Gegnern (ja, die sind so groß) gedacht. Mittels Druck auf A kann man springen und mit dem Digipad gibt man den Vasallen Befehler (links und rechts für "Hilfe!" (rechts gibt außerdem das Signal zum Buffen, z.B. mit Waffenverzauberungen durch einen Vasallenmagier), unten für "Hierher!" und oben für "Da lang!", was gleichzeitig auch ein Angriffssignal darstellt, wenn es z.B. darum geht, spezielle Punkte in der Umgebung oder am Feind anzugreifen.

Das Spiel lässt sich jederzeit per Druck auf <Back pausieren. So kann man z.B. Heintränke einnehmen, die Laterne ein- und ausschalten oder nachfüllen oder die Ausrüstung wechseln.

KI - Gegner und Vasallen:
*******************
Die Gegner-KI ist durchaus anspruchsvoll, wenn man sie auch manchmal in die Irre führen kann. Ein Oger, der merkt, dass man an ihm hochklettert, um seine ungeschützten Stellen attackieren zu können, wirft sich zielgenau auf den Rücken und versucht einen so zu zwerquetschen - was auch gelingt, wenn man nicht aufpasst und rechtzeitig abspringt. Ein Greif wird immer versuchen, sich den nervigsten Angreifer zu krallen (im wahrsten Sinne des Wortes) und ihn nach einem längeren Steigflug fallen zu lassen - was ebenfalls tödlich enden dürfte. Harpyien verzaubern die Gruppe mit einem Schlafzauber und greifen dann die wehrlos schlummernden Gefährten an und wenn man von einem Phantom besessen wurde, hilft nur noch ein beherzter Schlag eines Verbündeten, um den unliebsamen Mitbewohner wieder loszuwerden. Banditen suchen Deckung, werfen mit Sprengsätzen größerer und kleinerer Natur, blenden den Spieler und die Gruppe oder gehen auf Distanz und greifen mit Bogen und Magie an.

Die Vasallen handeln grob gemäß der Voreinstellung durch den jeweiligen Erschaffer (siehe unten) und je nach zugewiesenen Skills. Klar, dass ein Magier, der nur Waffenverzauberungen und Heilspells ausgerüstet hat, nicht viel mehr tun kann als buffen und mit dem Standardangriff versuchen etwas auszurichten. Anders sieht das z.B. bei einem Waldläufer aus, der sich aus dem Nahkampfgetümmel heraushält und die Gegner aus der Entfernung mit Pfeilen spickt. Auch Vasallen-Krieger/Kämpfer stürmen selbstständig vor und ziehen die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich, so dass die restliche Gruppe in Ruhe "arbeiten" kann. Wie einem schon am Anfang im Tutorial gezeigt wird: Die Mischung machts. Es bringt wenig, wenn sich eine Gruppe, die komplett aus einer Klasse besteht (z.B. alles Magier) auf den Weg macht. Die Reise macht so keinen Spaß, da sie doch sehr kurz sein wird ;)

Die Vasallen-KI sorgt auch dafür, dass man wenig Gegenstände verpasst. Die Vasallen öffnen selbstständig Truhen und sammeln Beute auf. Leider etwas inkonsequent, wodurch man trotzdem noch, ob des Gewichtslimits pro Charakter, Gegenstände zwischen den Charakteren hin- und herschieben muss.

Vasallen:
*******
Neben den teils durchaus eindrucksvollen Gegnern ist das Vasallensystem wohl das Feature, was Dragon's Dogma von anderen Vertretern des Genres abhebt. Man kann sich zu Spielbeginn nicht nur seinen eigenen Charakter (sehr detailliert) zusammenstellen, sondern gleichsam auch einen Hauptvasall kreieren, der einen stets begleitet und mitlevelt. Ein eigener NPC sozusagen. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, zwei weitere Vasallen mittels Riftstone (oder durch Ansprechen in der freien Welt) zu verpflichten, auf die man aber weiters keinen Einfluss hat. Die Rüstung z.B. lässt sich ihnen nicht abnehmen (wäre auch unfair dem erschaffenden Spieler gegenüber) und ihnen angelegte Rüstung und Waffen gehen in den Besitz des Vasallen bzw. des Spielers, der ihn erschaffen hat über.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Drachenschnetzeln leicht gemacht 25. Oktober 2012
Plattform:Xbox 360|Von Amazon bestätigter Kauf
Spaß: 4.0 von 5 Sternen   
Ich habe zum ersten Mal von Dragon's Dogma über ein Jahr vor der Veröffentlichung gehört, als irgendeine Spielezeitschrift einen Artikel darüber schrieb. Action-RPG in einer offenen Fantasywelt, Kampf gegen riesige Monster, Drachen, das alles klang für mich als Fantasy(rollenspiel)fan sehr verlockend. Als dann nach der Veröffentlichung auch noch Vergleiche mit Dark Souls angestellt wurden, war mir klar, daß das Spiel her musste.

Nach einigen Wochen habe ich nun die Welt im großen und Ganzen erkundet, viele Stunden mit dem Abgrasen von Nebenquests und dem Kampf gegen die immer wieder auftauchenden Monster verbracht, die Hauptstory durchgespielt, und bin trotzdem noch nicht am Ende. Dragon's Dogma bietet genug Möglichkeiten, sich ähnlich wie in den Elder Scrolls Spielen ewig in der Spielwelt zu verlieren. Darin liegt allerdings auch der große Nachteil: Da die Spielwelt wenig Abwechslung bietet, lässt die Motivation irgendwann nach.

Zunächst zur Story:
Ich will hier keine Zusammenfassung der Geschichte geben. Die Story ist von der Idee her ganz nett, ihre Umsetzung finde ich allerdings wenig gelungen. Die Jagd nach dem eigenen Herz, das der Drache gestohlen hat, steht im Grunde sehr im Hintergrund, selbst die sogenannten Hauptquests scheinen mit der eigentlichen Geschichte nicht sehr viel zu tun zu haben. Irgendwo sickert durch, daß die Welt bedroht ist und man als "Erweckter" helfen muss, sie zu retten, jedoch sind all diese Handlugnsstränge nur lose bis gar nicht miteinander verknüpft und die Geschichte wirkt in sich nicht schlüssig oder logisch und bleibt somit sehr blass. Das ist einer der Faktoren, warum das Spiel wenig Abwechslung bietet: Die Story ist nicht präsent genug, um große Spannung aufkommen zu lassen, wodurch das Gameplay der einzige Motivator bleibt.

Und somit kommen wir zum Gameplay:
Das Spiel versteht sich als Action-Rollenspiel, die Rollenspielanteile zeigen sich in:
- der sehr detailreichen Gestaltung des eigenen Charakters, man kann allein bei der Erstellung seiner Spielfigur und seines Hauptvasallen schon eine gute Stunde verbringen, wenn man will.
- den zahlreichen Quests, Haupt- und Nebenquests, die allerdings wenig abwechslungsreich beschränkt sind auf "Beschaffe X von diesem und y von jenem", "Töte dieses oder jenes" und "eskortiere diesen oder jenen von A nach B".
- der riesigen Fülle an sammelbaren Items, die man nicht nur verkaufen oder benutzen kann, sondern sogar zu neuen Items kombinieren kann. Das fand ich persönlich sehr ansprechend. Allerdings lässt sich so auch viel nutzloser Krempel basteln, der dann noch nicht mal viel Kohle einbringt.
- dem Handelssystem, man kann natürlich Items kaufen und verkaufen, und bei einigen Händlern/ Schmieden auch Waffen und Rüstungsteile aufwerten. Allerdings gibt es nur wenige Händler in der Spielwelt, und von ihrer Itemauswahl her sind sie auch nicht abwechslungsreich. Wenig Motivation, mal nen neuen Händler zu finden oder auf ein wirklich großartiges Item zu sparen - Geld hat man irgendwann ohnehin wie Heu.
- dem Charakterentwicklungssystem. Hier weicht das Spiel jedoch von typischen RPGs ab. Der Stufenaufstieg geschieht automatisch, man kann keine Erfahrungspunkte verteilen. Lediglich einige Kampffertigkeiten lassen sich erlernen und auf Slots verteilen - allerdings kann man dies nur bei bestimmten Händlern machen, und man kann nicht alle Fertigkeiten, die man erlernt hat, auf einmal anwenden, da man nur eine begrenzte Anzahl an Slots zur Verfügung hat. Somit sinkt irgendwann auch die Motivation wieder, die zum Erlenen und Upgraden von Fertigkeiten nötigen Disziplinpunkte einzuheimsen, weil man irgendwann die bevorzugten Fertigkeiten voll ausgebaut hat und auch keine anderen mehr lernen möchte - und allzuviele gibt es dann sowieso nicht mehr.
- Der Klassenwahl, die sich anfangs auf Krieger, Magier, Waldläufer (Bogenschütze) beschränkt, später aber noch mehr spezifiziert werden kann durch die Wahl von Unterklassen. Eine Klasse kann immer nur bestimmte Waffen verwenden. Meine Klasse ist mittlerweile der vom Waldläufer aufgewertete Assassine, meine Waffen sind Schwert und Bogen - auch Dolche könnte ich benutzen, Schwerter sind allerdings stärker.

Insgesamt ist das Spiel jedoch eher actionlastig:
- Im Kampf hat man für jede Waffenart mehrere Spezialattacken, viele davon kann man für sogenannte Disziplinpunkte erlernen, jedoch lassen sich wie schon erwähnt nur immer ein paar davon auf Slots (und somit auf Controllertasten) legen, und daher sind im Kampf nie alle verfügbar. Das klingt, als müsse man strategisch vorgehen und seine Attackenwahl bedenken, man spielt sich jedoch schnell auf sein bevorzugtes Fähigkeitenset ein und dann bestehen die Kämpfe dennoch größtenteils aus Geschnetzel - welches aber durchaus Spaß macht und zumindest nicht in stupides Tastengehämmere ausartet. Zudem hat man eine Primär- und eine Sekundärwaffe, bei mir wie gesagt Schwert und Bogen, und man kann beides in einem Kampf bestens zum Einsatz bringen.
- Man trifft beim Durchstreifen der Welt auf kleine Gegner, wie Wölfe, Banditen, Goblins, verschiedene Arten von Echsenkriegern, Harpyen und Nachts und in Höhlen auf Untote, Skelette, Zombies. Solche Gegner stellen in der Regel nur Pfeil-/Klingenfutter dar, sind kein Problem.
- Die großen Gegner, wie Chimären, Zyklopen, Greifen, Golems und natürlich Drachen (von denen ich im Spiel aber nur zwei sah, und einer davon war der Endgegner des Spiels) stellen die größere Herausforderung dar und der Kampf gegen sie macht am meisten Spaß: Man kann auf ihnen herumklettern, um Schwachstellen zu erreichen, was allerdings Ausdauer kostet, vor allem, wenn das Vieh einen abschütteln will. Hier bietet sich auch am meisten an, die Fähigkeiten der einzelnen Gruppenmitglieder strategisch einzusetzen - was man allerdings eh nur in der Auswahl seiner Vasallen beeinflussen kann. Dennoch, wenn man auf einem der großen Viecher rumklettert, auf es einhackt und es irgendwann fällt, fühlt man sich als Held - auch wenn im späteren Spielverlauf diese Monster keine wirklichen Probleme mehr darstellen.

Als größte Neuerung des Spiels wurde das Vasallensystem angepriesen. Man kann an sogenannten Riftsteinen Vasallen anheuern, aber auch so trifft man einige auf der Straße, die man anheuern kann. Drei Vasallen kann man mitnehmen, und sie unterstützen einen im Kampf und handeln völlig eigenständig. MAn hat lediglich drei Tastenbefehle, die man ihnen erteilen kann, "da lang", "Zu mir" und "Hilfe" - letzteres schien allerdings nur bei Magiervasallen einen Unterschied zu Zweiterem zu machen, der mir dann Kampfboni verlieh oder mich heilte.
Da die Vasallen alles sonst eigenständig machen, kann man nicht davon reden, daß man in Kämpfen sehr strategisch vorgehen muss, da man ihre Kampfhandlungen in keinster Weise koordiniert. Man haut auf die Gegner drauflos, nutzt die von seinem Magiervasallen gegebenen Kampfboni, und fertig. Ab und zu hält ein vasall einen Gegner fest,d amit man ihn erschlagen kann, oder lenkt Gegner auf sich, damit sie einem keine Aufmerksamkeit mehr schenken. Aber im Großen und Ganzen ist der Kampf eher action- denn strategieorientiert. Aber das ist nicht schlecht gemacht, und durch die Verwendung der verschiedenen Spezialangriffe bleibt es wenigstens nicht bei stupidem Tastengehämmere.
Aber daß Kämpfe sehr strategisch ablaufen würden, entspricht nicht der Wahrheit. Lediglich die Zusammenstellung seiner Gruppe sollte man bedenken, aber das hat man schnell raus. Einfach alle Grundklassen möglichst abdecken, und man ist auf der sicheren Seite.

Zur Grafik:
Die Grafik an sich ist in meinen Augen sehr gut. Weite Landschaften, toll gestaltete Gegner, Details gut erkennbar, an sich liebevoll gestaltet. Was das Spiel vielleicht für den einen oder anderen dennoch optisch langweilig macht, ist die Tatsache, daß alles sehr "realistisch" gestaltet ist. Hier wird nicht mit Farbeffekten gearbeitet wie in anderen Spielen, nichts wirkt comichaft, keine Effekte durch Kontrast und Farbschattierungen machen das Bild düsterer oder unrealer, in Dragon's Dogma wirken die Landschaften so, wie wenn man auch im realen Leben an einem sonnigen Nachmittag über die Wiesen läuft. Hinzu kommt, daß die verschiedenen Landschaftstypen (Wald, Wiesen, Stadt, Höhle usw) insgesamt wenig abwechslungsreich gestaltet sind - und auch, daß es keine Wetterwechsel gibt (es scheint immer die Sonne!) trägt nicht zu einer wirklich ansprechenden Optik bei. Lediglich Tag- und Nachtwechsel gibt es - und die sind super gemacht! Nachts ist es stockdunkel, man muss eine Laterne anzünden, um wenigstens ein paar Schritte weit sehen zu können. Sehr realistisch, toll.

Fazit: Dragon's Dogma ist ein Spiel, das durchaus Spaß macht, vor allem, wenn man große Gegner bekämpft und bezwingt. Die Vasallen sind bei Kämpfen eine große Hilfe, jedoch bringt das Vasallensystem keine große strategische Herausforderung, da die Figuren selbständig handeln. Die Spielwelt ist vergleichsweise riesig und lädt zum Erkunden ein. Aber dennoch bietet das Spiel wenig Abwechslung, die Story verblasst und bietet wenig Spannung, die Quests sind im Grunde auf drei Grundarten beschränkt und immer gleich, die an sich schön gestaltete Spielwelt wird ebenso schnell eintönig durch fehlende Effekte. Lesen Sie weiter... ›
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Aber dieses Spiel ist ja grausam. Lesen Sie weiter...
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