Inhalt
Vielen sind die Legenden der Helden der Lanze ein Begriff, besonders durch die Chroniken die mein Meister Astinus verfaßte. Die Welt von Krynn ist eine Welt voller Drachen und Magie, aber weit weg von jedem Klischee der üblichen Fantasy-Literatur. Eine epische Geschichte und die Chroniken sind erst der Anfang....
Eine Gruppe von Helden hatte sich 5 Jahre vor Beginn der Geschichte aufgemacht nach den Spuren der alten, wahren Götter zu suchen. Der junge Magier Raistlin Majere, sein Zwillingsbruder Caramon, der Halbelf Tanis, der Kender Tasslehoff Burrfoot (im deutschen Tolpan Barfuß), der mürrische Zwerg Flint und die Halb-Schwester der Majere-Zwillinge Kitiara, kurz Kit genannt versprachen sich daß sie sich nach Ablauf dieser Zeit wieder in Solace, dem Dorf aus dem die Helden stammen, treffen wollten.
Alle bis auf Kit kamen... aber auch neue Gäste trafen im Gasthaus zur letzten Bleibe ein. Ein alter Mann der gleich eine ganze Tischreihe reservierte und den Kindern Geschichten von den alten Göttern erzählte sowie ein Barbarenpaar, Goldmoon und Riverwind. Und hier beginnt die eigentliche Geschichte....
"Indeed, my stories are true, child." The old man looked directly at the woman and her tall escort. "Ask these two. They carry such stories in their hearts." "Do you?" The boy turned to the woman eagerly. "Can you tell me a story?"
Da es mir wirklich widerstrebt hier die eigentliche Geschichte zu erzählen, die voller Wendungen und wunderschöner Parabeln ist hier ein kurzer Abriß. Die neu gefundene Heldengruppe muß aus Solace fliehen und wird von Tika, der Bedienung aus Ottiks Gasthaus, begleitet. Zusammen helfen sie Goldmoon, die ebenfalls den Glauben an die alten Götter wieder herstellen will. Zusammen treffen sie auf Gefahren wie sie kaum ein Mensch, Elf oder sogar Kender jemals erlebt hat. Bei den Elfen schließt sich noch Laurana, die Halbcousine von Tanis und dessen Liebe aus Kinderzeiten den Helden an. Und was erst recht irdisch beginnt wird zu einem Ränkespiel der Götter. Takhisis höchstpersönlich, die dunkle Majestät und Göttin streckt ihre Hand nach dem Reich der Sterblichen aus. Kaum jemand bemerkt die neuen Truppenkonzentrationen oder kann sich nicht vorstellen welcher Plan dahinter steht. Aus den Eiern der guten Drachen pervertierte sie die Draconier, Echsenwesen mit drachischer Kraft und Macht die es ihr vereinfachen sollten die Herrschaft zu übernehmen.
Doch wo die Dunkelheit ist da ist auch Licht und so müssen die Helden alles versuchen um Krynn zu retten und die sagenhaften Drachenlanzen wieder herzustellen um die Armeen der Finsternis zu besiegen und Krynn aus der Umklammerung der dunklen Majestät zu befreien. Oder geht es doch um ihre eigene Seele?
Fazit
Das Dragonmagazin schrieb 1985: Endlich etwas das man nach dem Herrn der Ringe lesen kann. Verzeiht, geneigter Leser, die Blasphemie, aber ich gehe soweit zu sagen: Endlich etwas was man anstatt des Herrn der Ringe lesen kann. Die Vielschichtigkeit ist einfach unschlagbar und fernab jeder Klischees. Jeder Protagonist wächst in diesem Epos über sich hinaus und zwar nicht im Sinne eines Überhelden. Der kranke Raistlin verfängt sich in der Schwarzen Magie und wird der größte Meister der schwarzen Kunst den Krynn je kannte. Sein Bruder, den alle für beschränkt halten, ist in Wirklichkeit nur ein Vieldenker. Tanis steht als Ergebnis einer Vergewaltigung einer Elfe zwischen zwei Kulturen. Und auch die anderen Helden sind nicht platte Erfindungen im Stil eines Raidri Conchobairs aus den DSA-Romanen. Und schon allein die unglückliche Liebe zwischen einer Drachin und einem Elfen sind schon allein das Lesen wert....