Als erstes möchte ich darauf hinweisen, dass ich den Film in der Amazon-Steelbook-Edition gekauft habe. Amazon hat mich hier, was die Wertungen angeht, ziemlich getäuscht, denn für normal werden sämtliche Wertungen, ob sie nun DVD oder BR oder Special-Edits betreffen, alle zusammengefügt und finden sich unter jedem Produkt. Diese Praxis führte zu einiger Verwirrung bei den Kunden, aber Amazon hat entschieden: Es geht um den Film und nicht um eine Box oder Ausgabe. Nun gut, dieses Steelbook scheint hier dann eine Ausnahme zu sein, denn zum Zeitpunkt des Kaufes, sowie auch jetzt, da ich diese Rezension schreibe, befand sich keine einzige Rezension unter dem Artikel. Ich bin also davon ausgegangen, dass den Film tatsächlich noch niemand bewertet hat. Inzwischen weiß ich natürlich, dass die DVD und auch die normale BR bei den Amazon-Rezensenten mehrheitlich durchgefallen ist - und das zurecht. Einem Film mit einer Durchschnittsbeurteilung von 2 Sternen hätte ich ganz sicher keine Chance gegeben. So aber habe ich mir den Trailer hier auf Amazon angeschaut, der einem schlicht genau das zeigt, was man von einem solchen Film erwartet und was überhaupt nicht drin vorkommt. Zu Hause erst entfaltet sich eine müde Geschichte, die von schlechten Schauspielern und üblen Effekten höchst albern dahinerzählt wird. Hin und wieder kann man den Eindruck gewinnen, dass der Film sich selbst nicht so ernst nimmt, weil er plötzlich so dermaßen lachhaft an Produktionen aus den 80ern erinnert. Aber was sich mit einem zwinkernden Auge als Humor verkaufen ließe, entpuppt sich leider oft genug als gewollt und nicht gekonnt. Immer wieder sind Szenen reingeschnitten, die der Film gar nicht braucht, die den Zuschauer nicht interessieren, dann hüpfen die Protagonisten quasi aus dem Hochhaus an den Strand, um sich dort mit Drei-Wort-Sätzen tiefschürfend zu unterhalten. Bähm, schon kommen die Bösen, die sich aus einer Hälfte chinesischem Fantasy und zur anderen aus einem Star-Wars-Abklatsch zusammensetzen. So haarsträubend, dass einem plötzlich allerhand schöne Dinge einfallen, die man noch zu erledigen hat, den Abwasch zum Beispiel oder mal schnell das Treppenhaus fegen ...
Fazit: Wer Filmstudent ist und wissen will, welche Fehler man vermeiden sollte, der wird hier gutes Anschauungsmaterial haben.