Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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67 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unterhaltsame Horrorkost a la Sam Raimi!, 21. Juli 2009
Christine (Alison Lohman) arbeitet in einer Bank als Kundenberaterin. Als sie eines Tages einer alten Frau den Aufschub ihrer Kreditschulden verweigert, dreht die alte Zigeunerfrau durch und belegt Christine, mit dem schlimmsten aller Flüche. Christine bleiben jetzt nur noch wenige Tage, ihrem drohenden Schicksal in der Hölle zu entkommen...
Nach 20 Jahren Horror-Abstinenz kehrt Regisseur Sam Raimi (Spider-Man Trilogie (3 DVDs)) in das Genre zurück, welches in einst mit der Evil Dead-Reihe berühmt gemacht hat. Mit "Drag Me to Hell" erschafft Raimi einen wunderbaren Genrefilm, serviert mit der richtigen, ihm bekannten Mischung aus Witz und ordentlich Grusel.
Dabei kann man durchaus eine gewisse Ironie entdecken, dass die Protagonistin ausgerechnet in einer Bank arbeitet und Christines Hauptaufgabe Immobiliengeschäfte sind ;o) Diese Form des subtilen feinen Humors, der schon Filme wie Armee der Finsternis ausgezeichnet hat, liefert die perfekte Balance zur ansonsten sehr düsteren und gruseligen Atmospähre des Films. So wird der Spannungsbogen angenehm in die Höhe geschraubt und durch den gezielten Einsatz klassischer Stilelemente, schafft es Raimi die Spannung und die Unterhaltung bis zur letzten Minute hochzuhalten.
Fazit:
"Drag Me to Hell" ist mein persönliches Horror-Highlight in diesem Jahr. Abseits des schon fast üblichen Splatter-Kinos, liefert Regisseur Sam Raimi mit "Drag Me to Hell" noch richtig gruselige und sehr unterhaltsame Handarbeit ab. Viele gelungene Wendungen und unterhaltsame, überzogene, wie auch sehr spannende und gruselige Filmmomente, machen diesen Film absolut sehenswert - 5 Sterne.
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30 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehenswerte Horror-(Komödie)!, 6. August 2009
Als Bankerin Christine einer alten Frau die Tilgungsverlängerung für ihre Hypotekenschulden verweigert, mutiert diese zur "düsteren" Hexe und belegt die ahnungslose Christine mit einem dämonischen Fluch. Der Armen blieben nur noch wenige Tage, den Fluch abzuwenden bevor ein finsterer Dämon kommt und sie holt.
"Drag me to Hell" ist wirklich ein richtig guter und witziger Horrorfilm von Sam "Spider-Man" Raimi. Die Handlung an sich ist zwar nicht gänzlich neu und so manche Szenen ahnt man sicherlich voraus. Trotzdem fühlte ich mich angenehm gegruselt und unterhalten im Saal. Ähnlich wie bei "Armee der Finsternis" schafft es der Regisseur immer wieder Szenen der Auflockerung, gar der Heiterkeit einzubauen, so dass man nicht gänzlich angstvoll erstarrt auf die Leinwand schaut. Nichtsdestotrotz ist dieser Film absolut empfehlenswert - 5 Sterne.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sylvia Ganush gegen das amerikanische Bankenwesen...., 6. November 2009
Schon wieder ein Film mit bösen Osteuropäern. Zwielichte mysteriöse Gestalten, die vor allem mit der Magie und den bösen Mächten in Verbindung stehn. Wenn sie fernab ihrer Heimat nicht wie in "Severance" oder "Hostel" die Guten, also arglose, leistungstragende oder auch nur sexgeile Touristen aus dem Westen niedermetzeln - Egal ob zum Verzehr oder nur um die aggressiven Triebe mal rauszulassen - im Land der unbegrenzten Möglichkeiten liegen sie irgendwann dem Staat auf der Tasche.
Aber die Amis kommen in "Drag me to hell" fast noch schlechter weg. Sam Raimi zeigt einfach gestrickt und verständlich wie die Finanzkrise ihren Lauf nahm: Migranten bekamen von den Banken Geldkredite zu unverschämten Zinsen. Dabei müsste jedem vernünftigen Banker klar sein, dass eine arme Frau wie die gute Mrs. Ganush (Lorna Raver), die beim Kundenberater ihr Gebiss mal kurz rausnimmt oder mit besonders ekligen, langen Pilz-Fingernägeln auffällt, auch beim dritten Mal ihre immer höher werdenden Bankschulden nicht bezahlen kann.
Dabei hat die adrette, blond und blauäugige Christine (Alison Lohman) zweimal der alten Hexe Kredit gewährt, aber derzeit befindet sie sich im harten Konkurrenzkampf mit ihrem korrupten, heimlich über Leichen gehenden Kollegen Stu Robins (Reggie Lee), ihr Boss (DAvid Paymer) schwört gerade alle Banker wieder zu mehr Härte ein und darüberhinaus ist auch noch die Stelle als stellvertretender Filialleiter zu besetzen.
Christine zeigt daher ihre "dunkle Seite", zumal sie auch keine guten Karten bei den schwerreichen, überkandidelten Eltern (Mollie Cheek, Chelsea Ross) ihres Freundes Clay (Justin Long)hat, die für ihren Sohnemann ein Karrieregirl wünschen.
Die Absage in der Bank endet mit einem Desaster, Sylvia Ganush spuckt, flucht, geifert und redet wirre Formeln auf Osteuropäisch, nachdem sie vor der Hardlinerin Christine auf den Knie gefallen ist, aber die aufstrebende Bankerin sagt Schluss zum "Weichei und Gutmensch" und bleibt beim defintiven Nein.
Vom Zigeuner des Vertrauens (Dileep Rao) erfährt sie, dass über sie ein grauenhafter Fluch verhängt wurde, der mächtige Dämon Lamia wird sie drei Tage quälen, bevor er sie am 4. Tag in die Hölle holt...
Mit "Drag me to hell" kreuzt Sam Raimi zwei Motive seiner letzten Arbeiten, denn der Film kann ein bisschen als weitere Geisterfilmvariante wie "The Gift angesehen werden, allerdings auf ausgelassenem Hochglanz-Happening ala Spiderman getrimmt. Eine klassische Gruselstory um dunkle Mächte mit reichlich Trashappeal, dass allerdings ziemlich veredelt daherkommt und nicht mehr als B-Picture durchgeht. "Drag me to hell" ist augenzwinkernden Popcorn-Genrekino.
Der Film wirkt durchgehend rund, hat überhaupt keine Längen - trotz einiger Vorhersehbarkeiten. Auch das Potpourri vieler bekannter Versatzstücke aus anderen Geisterfilmen ist spielend und federleicht in der Handlung integriert. Ein Film mit Klassikerpotential, auch eine Mrs. Ganush wird wohl sehr bald beim American Film Institute in der Liste der 100 fiesesten Filmschurken aufgenommen.
Obwohl man eigentlich die vielen herzlosen geld- und karrieregeilen anderen Filmfiguren dazunehmen müsste. Selbst das liebe American Girl Christine, die sogar im Lauf der Handlung noch ihr kleines Kätzchen opfert, um verschont zu werden.
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