Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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91 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unterhaltsame Horrorkost a la Sam Raimi!, 21. Juli 2009
Christine (Alison Lohman) arbeitet in einer Bank als Kundenberaterin. Als sie eines Tages einer alten Frau den Aufschub ihrer Kreditschulden verweigert, dreht die alte Zigeunerfrau durch und belegt Christine, mit dem schlimmsten aller Flüche. Christine bleiben jetzt nur noch wenige Tage, ihrem drohenden Schicksal in der Hölle zu entkommen...
Nach 20 Jahren Horror-Abstinenz kehrt Regisseur Sam Raimi (Spider-Man Trilogie (3 DVDs)) in das Genre zurück, welches in einst mit der Evil Dead-Reihe berühmt gemacht hat. Mit "Drag Me to Hell" erschafft Raimi einen wunderbaren Genrefilm, serviert mit der richtigen, ihm bekannten Mischung aus Witz und ordentlich Grusel.
Dabei kann man durchaus eine gewisse Ironie entdecken, dass die Protagonistin ausgerechnet in einer Bank arbeitet und Christines Hauptaufgabe Immobiliengeschäfte sind ;o) Diese Form des subtilen feinen Humors, der schon Filme wie Armee der Finsternis ausgezeichnet hat, liefert die perfekte Balance zur ansonsten sehr düsteren und gruseligen Atmospähre des Films. So wird der Spannungsbogen angenehm in die Höhe geschraubt und durch den gezielten Einsatz klassischer Stilelemente, schafft es Raimi die Spannung und die Unterhaltung bis zur letzten Minute hochzuhalten.
Fazit:
"Drag Me to Hell" ist mein persönliches Horror-Highlight in diesem Jahr. Abseits des schon fast üblichen Splatter-Kinos, liefert Regisseur Sam Raimi mit "Drag Me to Hell" noch richtig gruselige und sehr unterhaltsame Handarbeit ab. Viele gelungene Wendungen und unterhaltsame, überzogene, wie auch sehr spannende und gruselige Filmmomente, machen diesen Film absolut sehenswert - 5 Sterne.
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42 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehenswerte Horror-(Komödie)!, 6. August 2009
Als Bankerin Christine einer alten Frau die Tilgungsverlängerung für ihre Hypotekenschulden verweigert, mutiert diese zur "düsteren" Hexe und belegt die ahnungslose Christine mit einem dämonischen Fluch. Der Armen blieben nur noch wenige Tage, den Fluch abzuwenden bevor ein finsterer Dämon kommt und sie holt.
"Drag me to Hell" ist wirklich ein richtig guter und witziger Horrorfilm von Sam "Spider-Man" Raimi. Die Handlung an sich ist zwar nicht gänzlich neu und so manche Szenen ahnt man sicherlich voraus. Trotzdem fühlte ich mich angenehm gegruselt und unterhalten im Saal. Ähnlich wie bei "Armee der Finsternis" schafft es der Regisseur immer wieder Szenen der Auflockerung, gar der Heiterkeit einzubauen, so dass man nicht gänzlich angstvoll erstarrt auf die Leinwand schaut. Nichtsdestotrotz ist dieser Film absolut empfehlenswert - 5 Sterne.
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16 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Unterhaltsames, aber harmloses CGI-Spektakel - Drag Me To Hell, 5. November 2009
Die Meinungen über Sam Raimis DRAG ME TO HELL von 2009 gehen weit auseinander, ich selbst war eher enttäuscht, was vielleicht an der Erwartungshaltung lag. Eine Rückkehr zu den Wurzeln des "alten" Raimi ist er nicht wirklich, wenn man von einer sehr deutlichen "Evil Dead"-Anspielung im Mittelteil absieht, dazu ist er insgesamt zu harmlos. Einige bizarre Einfälle (wie das schlimmste Nasenbluten der Filmgeschichte oder ein Auge im Schokokuchen) heben ihn aber vom Gros des aktuellen Horrorkinos ab.
DRAG ME TO HELL erzählt von der jungen Bankangestellten Christine (Alison Lohman), die einer alten Dame aus Osteuropa einen Kredit verweigert und daraufhin von dieser mit einem Fluch belegt wird, der sie in wenigen Tagen direkt in die Hölle katapultieren wird...
Raimis Film ist hübsch bunt gefilmt, von Christopher Young wunderbar orchestriert und überwiegend gut gespielt, über Hauptdarstellerin Alison Lohman kann man sich streiten. Sie ist attraktiv und muss eine Menge Slapstick und Fights über sich ergehen lassen, da wünscht man sich doch manchmal den guten alten Bruce Campbell zurück. Als Bankangestellte mit dem erbärmlichen Traum vom Karriereschub ist sie eine zwiespältige Sympathieträgerin. Im Grunde gönnt man ihr, was sie bekommt, trotzdem kann sie einem Leid tun. Justin Long (der dem jungen Raimi sehr ähnlich sieht) hat den witzigsten Part. Der Plot orientiert sich deutlich am klassischen Vorbild "Der Fluch des Dämonen" von Jacques Tourneur, einem der besten Horrorfilme aller Zeiten, und als Neuinterpretation ist DRAG ME TO HELL durchaus interessant. Leider wird der satirische Ansatz (die Story als Allegorie zur Finanzkrise) nicht schlüssig entwickelt und bleibt letztlich naiv (Raimi ist - bei aller Liebe - kein Romero).
Obwohl ich kein Befürworter von Political Correctness bin, ist mir die penetrante Fremdenfeindlichkeit unangenehm aufgestoßen. Alle Nicht-Amerikaner im Film sind entweder rachsüchtige Höllenwesen, durchgeknallte Geisterbeschwörer oder schleimige Intriganten, inklusive des ausgelutschten Stereotyps der "Zigeunerin mit bösem Blick", die dazu noch als besonders widerlich denunziert wird (Mir gingen die künstlichen Schmatz-Geräusche furchtbar auf die Nerven). Aber zugegeben, die Amerikaner bekomen auch ihr Fett weg. Die teilweise schlechten CGI-Tricks stören oftmals das Vergnügen, und Raimi überbrückt einige Durchhänger mit zu vielen simplen "Buh"-Momenten (alles nur geträumt), die lediglich über laute Soundeffekte erzeugt werden. Das Enttäuschendste aber ist der finale "Twist", der so deutlich angekündigt wird, dass ich gehofft habe, Raimi setzt noch einen drauf, aber nein.
Fazit: Ich freue mich persönlich über jeden Horrorfilm, der kein Remake ist und eine eigene Geschichte erzählt (mit allen Logiklöchern wie der Frage, warum Christine eigentlich tagelang leiden muss, wenn sie am Ende laut Fluch doch zur Hölle fahren soll? Damit sie genug Zeit hat, um ihn loszuwerden??). Raimins absurder Humor rettet den Film, und bei der Aussage, dass alle Bankmanager, die alten Damen die Häuser wegnehmen, zur Hölle fahren sollen, bin ich dabei!
Die DVD bietet den Film in sehr guter Qualität (Cinemascope, Deutsch/Englisch/Spanisch 5.1, Untertitel sind vorhanden), als Extras gibt es Trailer und ca. 40 Minuten kleine Featurettes (Videotagebücher, technische Making Ofs, etc.). Der Film ist ungekürzt und liegt im Director's Cut vor, in welchem die blutigen Einzelheiten etwas länger zu sehen sind. Dass ein Raimi-Director's Cut heute locker ab 16 durchgehen kann, spricht für sich.
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